Die Sendung September 2022
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Flake talks about gay and lesbian.
Transcript
Hallo und herzlich willkommen. Die Natur dieser Schlingel oder Schlingeling, Linge, ist ja eigentlich die oberste Macht des Universums, noch vor Gott und allen anderen. Die einzige zielgerichtete Kraft, die irgendwie wirksam ist, die ich auch akzeptiere, außer meine Frau. Und die hat es grausam, aber sie ist auch unwahrscheinlich effizient. Die Natur will, dass es weitergeht. Die Natur will, dass man nicht stirbt, dass Leben entsteht und erhalten bleibt. Und das schafft die Natur über Jahrmillionen. Und sie kümmert sich und kümmert sich, nimmt sich alle Gesetze, also Osmose und Assimilation für die Ernährung des Menschen zum Beispiel an den Magenwänden oder so, und die Schwerkraft ja so und so, obwohl das Herz jetzt gegen die Schwerkraft schlägt, aber darum geht es jetzt gar nicht. Es geht jetzt darum, dass die Natur das wirklich schafft, dass es immer weiter geht, dass sich alle Lebewesen fortpflanzen. Und das macht sie mit unbarmherziger Kraft und Macht und das geht auch bis in die Menschen. Und da die Menschen anfangen nachzudenken und denken, vielleicht ist ja nicht so gut, wenn ich so viele Kinder habe oder so oder ist das Leben vielleicht auch ja nicht so schön oder so, macht die Natur das, setzt sie das in den Menschen ein, dass der immer geil ist und sich fortpflanzen will. Die Natur macht nichts, was Unsinn ist. Auf keinen Fall. Die macht das, dass die Menschen eigentlich Tag und Nacht dran denken, wie kann ich zu Sex kommen? Wie kann ich, wie schaffe ich das, mich zu vermehren? Ich bin so geil und so. Und das schlägt sich natürlich, das ist ja hier eine Musiksendung und keine Wissenschaftssender, obwohl der wissenschaftlich fundiert das jetzt auch nicht, wenn ich erzähle. Aber es ist eine Musiksendung und das schlägt sich darin nieder. Deswegen sage ich mal, 80 Prozent der Musik, der Texte, der Themen ist eigentlich Sex, wenn es um Rockmusik geht.
Und das ist bei den Stones auch nicht anders. Könnte man sagen, er singt ja von Liebe und nicht von Sex. Aber das ist natürlich dasselbe, weil so unromantisch, wie das auch klingt, Liebe ist auch von der Natur. Die gaukelt uns vor, dass wir irgendwelche privaten romantischen Gefühle hegen, meint aber auch nur Fortpflanzung, Fortpflanzung, Fortpflanzung. Weil der Natur ist natürlich völlig egal, ob man jetzt... Also Liebe ist insofern wichtig für die Brutpflege. Wenn man es wissenschaftlich betrachtet, ist das alles überhaupt nicht schön. Also man kriegt Hormone, Endorphine, damit man dann wahrscheinlich bei der Frau bleibt und sich um die Brutpflege so kümmert. Obwohl ich ja der Meinung bin, dass die Großeltern sich fast besser kümmern könnten als die Eltern. Weil die Eltern, die sind noch jung und haben zu tun und wollen auch noch mehr Kinder kriegen und so. Die Großeltern, die haben Zeit, müssen nicht arbeiten, also manchmal nicht und können dann sich um die Kinder kümmern. Aber wie dem auch sei, ob es um Liebe geht, ob man das Liebe nennt, das hat die Natur nur extra so gemacht, damit die Menschen bei ihren Frauen auch bleiben oder so und damit sie einfach mehr Spaß am Sex haben. Liebe ohne Sex, ich meine es jetzt umgekehrt, Sex ohne Liebe ist wahrscheinlich für einen Menschen nicht so schön. Deshalb hat er so die Hormone gekriegt und das ganze Zeug. Aber, und singt drüber.
Wir haben gerade die Stones gehört mit einem wunderbaren Gitarrenspiel von Brian Jones in seiner Hochform, in der er ja eigentlich so immer war bis zum Schluss. Aber Mick Jagger singt, dass er irre verliebt ist. Aber er singt eins nicht, ob er nun einen Mann oder eine Frau meint. Weil Mick Jagger war ja auch Männern gegenüber aufgeschlossen oder ist es immer noch. Und im Lied kommt es nicht vor, weil es einfach auch nicht wichtig ist. Man ist verliebt, man ist geil, das ist völlig egal in wen. Und da hat wieder die Natur was geschickt gemacht. Die Natur hat jetzt so eingerichtet, dass auch um vor einer Überbevölkerung zu schützen oder so, dass Männer auch mit Männern zusammen sein können, verliebt sein können und Sex haben und Frauen mit Frauen. Und in einem Lied kommt das auch mal gerade zum Tragen, dass ein Mann einen Mann liebt, verpackt in Rockmusik oder eigentlich eher Blues. Hier ist Interzone.
Ich sage, also der Sänger war auch schwul und ich sage jetzt schwul und lesbisch, weil die Leute, die ich kenne, die schwul und lesbisch sind, sagen das von sich selber auch. Die sagen, Mensch, Alter, du wirst ja, ich bin schwul oder so. Und ich denke, wenn die das sagen, kann man das auch sagen, ohne dass das in geringster Weise abwertend wirkt oder so. Abwertend oder sexistisch wird es in dem Moment, wo man sagt, ey, das klingt ja schwul oder wenn man sagt, naja, für einen Schwulen nicht schlecht oder so. Dann, aber so werde ich das nicht benutzen. Ich werde versuchen rauszukriegen, ob die Musik oder der Blick aufs Leben bei Schwulen und Lesben anders ist als bei Heteros oder ob nur die Sicht auf die Schwulen und Lesben von den Heteros eine andere ist, dass man im Prinzip sich ein Bild über die Leute macht, ohne dass die irgendwas dazu tun oder so. Und dazu benutze ich die Musik, um sie zu sehen.
Das nächste Beispiel sind die Rainbirds. Katharina Franke ist lesbisch und ich habe das lange nicht gewusst, nicht an der Musik gemerkt. Und man könnte jetzt immer sagen, es ist völlig egal, ob man es ist oder nicht, aber den Leuten selbst ist es ja auch nicht egal, weil die stehen ja dazu, die sagen, sie finden das gut, das ist ihnen wichtig und manche wollen es mit Absicht auch offensiv vor sich her tragen, damit jeder das sieht, aber manche eben auch nicht. Wenn wir früher auf eine US-Tour gefahren sind, haben wir uns eine CD gepresst, gebrannt, wo wir so deutsche Lieder draufgemacht haben, um unseren amerikanischen neuen Freunden ein bisschen die Musik aus Deutschland so vorzustellen. Wir haben immer noch so einen didaktischen Charakter bei unseren Touren, bei den Backstage-Partys. Und da war Bluepoint von den Rainbirds mit dabei. Und die Amis kannten das natürlich nicht. Die haben sich ausgewundert, was wir für gute Musik hatten. Also wir hatten auch Trio und so, wo ganz klar ist, dass es deutsch ist. Aber die Rainbirds kannten sie nicht und dachten, das geht total ab. Und da haben wir gedacht, eigentlich komisch, dass die so wenig internationalen Erfolg haben oder so, wo die doch total gut sind. Und es ist ja immer lustig, wenn eine deutsche Band einen englischen Text macht, weil ich selber verstehe das Lied dann nicht. Und für mich ist das dann ja keine so deutsche Band mehr irgendwie. Für mich ist das dann irgendwie so eine internationale Band. Und ich wusste ja nicht, was die mit Bluepunt meinen. Ich denke mal, sie meinen so was wie Vorbild oder Grundlage oder Idee. Ich kannte das Wort von früher von meinen Eltern, weil die ja irgendwie sich für alte Sachen interessiert haben. Da gab es viele Klamotten, die im Blaudruckverfahren so hergestellt wurden. Und das Besondere daran ist, dass auf blauem Grund, also das mit Indigo, ein Stoff komplett blau gefärbt wird und dann weiß drauf gedruckt wird. Und das heißt dann im Prinzip der Blaudruck. Und das kannte ich, dass es so Sachen im Blaudruck gibt. Irgendwelche Schürzen und Handtücher. Und das wird auch Porzelladendruck genannt, weil dieses Meißner Porzelladen oder so hat ja auch immer dieses dunkle Blau auf weißem Grund oder weißes, weiß-blau eben.
Und da komme ich direkt zum nächsten Lied, weil das heißt auch Porzellan, wieder Porzellan-Druck. Das ist von Moby. Händender, schwuler und vegan. Also, dass er vegan ist, habe ich noch davor gehört irgendwie. Und durch Moby habe ich mich zum ersten Mal mit dem Wort vegan und dem Sinn beschäftigt oder so. Der hat mich ans Thema gebracht, also dass man auch keine Schuhe aus Leder trägt und so. Ich wusste davor ja nicht, dass es sowas gibt. Dank Moby weiß ich es. Ich muss dabei immer an diesen Witz denken, irgendwie aus den 30er Jahren, wo ein Schwarzer im Bus sitzt und eine kommunistische Zeitung liest und irgendjemand einsteigt und sagt, schwarz zu sein reicht ihm wohl nicht, aber deutlich auf die Diskriminierung so hinweist. Als Vegetarier oder Vegan, wie heißt das nicht, wenn man Veganer ist, wird man aber glücklicherweise nicht diskriminiert. Als Vegetarier und Veganier, schönes Wort eigentlich.
Auch wenn das heute eine Sendung über Schwule und Lesben ist oder beziehungsweise die Musik, die sich damit beschäftigt oder von denen gemacht wird, braucht keine Angst zu haben. Ich spiele nicht die Village People und ich spiele auch nicht Marianne Rosenberg mit Er gehört zu dir, aber ich spiele Billy Preston. Bei einem Gospel-Song und Gospel-Songs sind ja kirchliche Songs und die Kirche ist gewissermaßen die kleine böse Gegenspielerin der Natur. Die Kirche ist der Meinung, dass irgendein Gott alles erschaffen hat, alles lenkt, die Idee hatte und den Sinn hatte. Ich meine, was soll der Sinn vom Leben sein, wenn nicht weiterleben? Also das Leben zu erhalten oder so, wozu muss man dann noch einen Gott anbeten oder so? Das reicht ja, wenn man da selber sein Leben lebt und das alles irgendwie weitergeht. Und einen Sinn zu finden, indem man sich klein macht und irgendeinen anbietet, ich verstehe nicht. Ich verstehe das Christentum ja generell nicht. Und das Schlimmste ist, dass das Christentum sich selber auch belügt im Prinzip. Denn gerade Billy Preston ist ein gutes Beispiel dafür. Er wurde von seinem örtlichen Pastor missbraucht als Kind. Und dann war er schwul und hat sich aus kirchlichen Gründen nicht getraut, sich zu outen. Und hat sein ganzes Leben lang mit versteckter Sexualität gelebt. Und ihm ging es nicht gut dabei. Erst 2010, also die guten Freunde wie Keith Richards oder so, die wussten das, aber eigentlich wurde erst 2010 offiziell erklärt, dass er auch schwul war und sein ganzes Leben dann dagegen gekämpft hat. Wäre die Kirche nicht gewesen, wäre er nicht missbraucht worden und hätte auch normal dann leben können mit seiner Sexualität. Und dasselbe Problem hatte auch Little Richard, von dem auch gesagt wurde, dass er schwul ist, aber er hat gesagt, immer wenn man ein Showmensch ist und man auf der Bühne steht, wird man für schwul gehalten, wenn man im Showbusiness ist. Und er findet das ganz schlimm, weil Gott hat Männer zu Männern gemacht und Frauen zu Frauen und man muss leben, wie Gott das vorgesehen hat, was natürlich voller Blödsinn ist, weil Gott hat überhaupt nichts vorgesehen, sondern die Natur.
Und ich sage, die Natur hat jetzt sogar so weit vorgesehen, meiner Meinung nach, dass, ich fange mal woanders an, mein Lieblingsschriftsteller ist Kilgore Trout. Kilgore Trout lebt in Amerika und schreibt utopische Geschichten, völlig verarmt und veröffentlicht die Bücher auch nie, schmeißt die oft weg oder hat die als Porno-Bücher getarnt, damit die Leute die eventuell kaufen und hat die mit in die Porno-Abteilung gestellt und hat da irgendwelche zwielichtigen Fotos vorne drauf gemacht. Und innen drin waren utopische Romane und Geschichten. Das Verrückte ist, dass Kilgore Trout es selber aus einer Geschichte. Von meinem Lieblingschriftsteller Kurt Vonnegut. Ich sage extra Vonnegut und nicht Vonnegat, weil Kurt Vonnegut hat auch extra gesagt, das heißt auch Palmall und nicht Pellmell. Die Echten sagen Palmall und die Echten sagen auch Kurt Vonnegut. Jedenfalls hat der den Kilgore Trout erfunden und Kilgore Trout hat gesagt, in dem Planeten Tralfamagore oder so, von dem er immer erzählt hat, braucht man sechs Geschlechter, um ein Kind zu zeugen. Also nicht sechs Geschlechter, sondern sechs geschlechtliche Begegnungen. Und damit ein Kind auf die Welt kommt, muss auch ein schwules Paar Sex haben und ein lesbisches Paar Sex haben. Und erst, wenn das dann alles zusammenkommt, dann kann ein Kind entstehen. Da scheint mir völlig klar und logisch, da brauche ich so keine Kirche. Und da ist mir auch klar, dass natürlich gesehen Schwule und Lesben zur Natur gehören, dass es absolut gesund und natürlich ist. Punkt.
Von Arjen Juring. Arjen Juring kenne ich eigentlich schon als Kind mit seinem Hit, Doppelhit, Hit me with the rhythm stick. Und jetzt kann ich mir vorstellen, was er mit dem rhythm stick gemeint hat. Er ist auch schwul und hat sich erst 1988 geoutet, also meine Jugend- und Erwachsenenzeit. In die sind die vielen Outungen der Rockmusiker gefallen, weil vorher hat sich einfach keiner getraut. Was einfach auch daran gelegen hat, dass in der BRD bis, halten Sie sich fest, zum 11. Juni 1994, noch nach der Wende, war die sexuelle Handlung zwischen Personen männlichen Geschlechts strafbar. Da muss man sich mal vorstellen, wie absolut rückständig Deutschland war oder ist. Jetzt geht es weiter. In der DDR, kann ich dazu sagen, haben sie schon Ende der 50er Jahre den Paragrafen so eingestellt und 1968 den Paragrafen 175 komplett weggestrichen, weil es irgendwie völlig schwachsinnig ist, Sex unter Strafe zu stellen zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen, die das beide wollen. Da kann man mal sehen, dass die BRD, also in manchen Beziehungen, extremst rückständig war.
Hier kommt, wir gehen mal ein bisschen in ein härteres Gebiet, sonst denkt man hier, ich bin hier so völlig in, obwohl alt ist es auch. Also ich sage kurz, wir spielen jetzt Judas Priest. Halford hat sich auch lange nicht geoutet. Er sagt, es war ihm irgendwie nicht möglich, er hat sich nicht getraut. Er hat die Sachen versteckt in seinen Songtiteln, in seinen Zeilen hat er immer Anspielungen gemacht und kleine Pfeile und Metaphern und Richtungen. Auch deutliche Zeilen, aber natürlich hat es keiner gemerkt, weil es keiner merken wollte wahrscheinlich. Er hat sich erst 1998 geoutet, das muss man sich mal vorstellen. Kurz vor 2000, er hat sich nicht getraut, weil er gerade gedacht hat, im Metal sind besonders viele homophobe. Aber wie ist es? Die Vorurteile der Metal-Musiker bestätigen sich fast nie. Metal-Musiker sind wirklich die tolerantesten und offensten Menschen. Das ist mir in vieler Hinsicht schon aufgefallen. Man denkt immer, das sind die Langhaarigen und ja, immer so ein bisschen böse und hart. Aber die sind wirklich, wirklich sehr freundlich, offen und treu. Und als er sich geoutet hat, haben sie nichts weiter gesagt als Gott ist gay. Einmal Metal-Gott, immer Metal-Gott. So kann man es doch auch sagen und den Leuten Mut geben.
Jetzt kommt eine Band, die fast komplett aus Schwulen und Lesben besteht, B-52. Ich wusste das auch nicht. Ich habe es erst gemerkt, als ich jetzt für die Sendung die Musik zusammengestellt habe, weil diese Band hat jetzt anders als andere Band überhaupt nicht auf der Bühne oder in ihrer Musik das erwähnt, sondern haben einfach zusammengelebt, zusammen Musik gemacht. Hier sind B-52. B-52-Watt.
Manche hören, dass es um Schwule geht, dann stellen sie sich so eine bestimmte Sorte Mensch vor, der ein bisschen sich so affektiert bewegt und so. Aber es ist natürlich totaler Quatsch. Jeder, also gerade die harten richtigen Männer sind oft oder manchmal schwul oder so. Das hat überhaupt nichts mit der Konstitution oder dem Leben zu tun. Man hat es gut gesehen bei Brokeback Mountain, einer meiner Lieblingsfilme, wo wirklich zwei harte Cowboys, richtige Männer sich ineinander so verliebt haben. Und von wem ich es auch überhaupt nicht gedacht hätte, sind jetzt so eine Sänger wie Johnny Cash und so weiter. Johnny Cash war natürlich wahrscheinlich nicht schwul, was heißt natürlich, er war wahrscheinlich nicht schwul, aber Leonard Cohen. Und von dem, der war für mich wie Johnny Cash auf einer Stufe, so von einer Hartheit her oder so. Und da wäre ich nie drauf gekommen, dass der schwul war, bis ich mal so ein Buch von ihm in die Hand bekommen habe. Da war so eine verstörende Szene drin, also für mich als Jugendlichen verstörend, dass er sagt, sein Wunschtraum wäre, irgendwie mit seinem Kumpel im Auto zu fahren. Und er, der Kumpel, fährt und er befriedigt ihn in der Zeit mit der Hand. Und wenn der hinter, kurz vorm Orgasmus, fahren sie um eine Kurve und hinter der Kurve hat er eine Mauer aus Pappkartons aufgestellt. Und in dem Moment, wo sein Freund den Orgasmus hat als Fahrer, knallt er durch diese Pappkartonwand. Also ganz schön so durchgeknallt er eigentlich. Da musste ich lange drüber nachdenken als Kind, aber er wird sich schon was dabei auch gedacht haben.
Leonard Cohen, ich habe es gesagt, dass er schwul war. Sicher bin ich mir jetzt auch nicht. Ich habe das jetzt gelesen irgendwo oder ich habe es selber seinem Buch und dem Text Lover, Lover, Lover, come back to me entnommen. Ich wusste es natürlich nicht. Genau, man steckt ja nicht drin. Ich weiß gar nicht, wie das ist mit diesen Gerüchten oder Vorurteilen, ob man den Leuten da wirklich schadet. Ich habe von vielen gehört, dass sie schwul sein sollen, was mir eigentlich auch egal ist, in jeglicher Hinsicht. Und ich glaube auch nicht, dass es den Leuten jetzt geschadet hat, diese Gerüchte. Also ich sage mal so Jogi Löw, sagt man, sagt man. Oder Ralf Schumacher oder so, gibt da so Namen. Boris Becker weiß ich nicht, wenn ich einen Boris Becker habe. Ja, manchmal, da sagt man das von Leuten und weiss das gar nicht genau. Also ich weiß es jetzt nicht genau bei Leonard Cohen. Dagegen würde ich sprechen, dass er ein Kind gekriegt hat. Und zwar Lorca Cohen. Lorca ist ein sehr, sehr schöner Name. Und dieses Kind wiederum von Leonard Cohen hat Rufus Wainwright, mit der hat er wiederum auch ein Kind gekriegt, auch eine Tochter, hat dann aber seinen deutschen Freund geheiratet. Daher nehme ich an, dass er wirklich schwul ist, sonst hätte er ja seinen deutschen Freund nicht geheiratet. Das ist eine wunderschöne Verbindung zwischen Leonard Cohen und Rufus Wainwright. Beide haben eine Tochter und beide sind eventuell schwul.
Wir kommen zum zweiten Teil, zum Thema Musik von und über Lesben und Schwule. Wir fangen an mit Rio. Wer hätte mehr Ahnung davon? Das Lied mit meinem Lieblingssatz. Der Spaß ist kurz, ein Leben lang. Hier ist Kribbelkrabbel. Ich habe es selber nicht ganz verstanden, aber die Stimmung und das Gefühl kommt sehr gut rüber.
Wenn wir eine Platte aufnehmen oder so als Band, dann fahren wir ins Studio. Nicht einfach, um zusammen Musik zu machen, sondern um zusammen zu sein. Um viel zusammen zu sein. Wir essen zusammen, wir sitzen nach dem Essen noch zusammen. Und dann sitzen wir danach dann nochmal eine Stunde und dann gucken wir vielleicht was im Fernsehen oder, gibt's ja ja nicht mehr, aber. Und dann sitzen wir noch ein bisschen und wenn man drei Wochen lang jeden Tag zusammen war und immer, dann entwickelt man so eine Vertrautheit, dann kommt es immer abends zu Situationen, wo wir wirklich ein Thema, einen Raum werfen oder es entsteht von selber und jeder erzählt so seine Geschichte dazu. Und dabei wundert man sich immer, dass man denkt immer, man ist der Einzelne, dem irgendwas Verrücktes passiert, aber es geht vielen anderen auch so. Jedenfalls haben wir mal davon gesprochen, ob jemand schon homoerotische Erfahrungen gemacht hat. Und dann stellte sich natürlich raus, klar, so jeder hatte mal irgendwie, irgendwo er nach der Party mal mitgegangen ist oder irgendwie Freunde in der Schule, Studium, studiert hat ja keiner. Irgendwie, dass einem noch was passiert ist und selbst ich bin jetzt nicht frei davon. Ich habe festgestellt, es ist so, dass man ist jetzt nicht schwul oder hetero, sondern man hat so die Bestandteile in sich und so eine. Und mal schwappt es in die Richtung, mal schwappt es in die andere. Wenn man jetzt mehr als 50% schwul ist im Prinzip, dann ist man eher schwul und wenn man weniger ist, dann ist man eher hetero, kann aber auch schwule Phasen haben oder schwule Zeiten oder Erlebnisse oder wie auch immer. Und mir ist das Gefühl auch nicht fremd, dass man einen Mann sieht, also dass ich einen Mann sehe und denke, Mann, der sieht ja gut aus oder so. Oder Mensch, der spricht einem irgendwas an, dass man irgendwie im Herz warm wird und sagt, das ist ja jetzt ein Typ, das muss jetzt ja nicht in echt sein, dass man redet oder so, aber auch keine Angst hat, sondern das kann auch einfach ein Film sein oder so, wenn ich irgendwie, also Brokeback Mountain war es jetzt nicht oder so, obwohl ich den auch ganz nett fand. Hat sich ja jetzt umgebracht, Heath Ledger, aber der war wirklich gut. Aber den meine ich jetzt nicht. Irgendwelche Männer, die irgendwie so ein bestimmter Typ sind oder so, wo ich mich als Mann dann auch so angesprochen fühle. Und ich will jetzt nicht unbedingt Tag und Nacht mit dem zusammen sein oder so. Aber ihr könnt mir vorstellen, wenn es mal in die Richtung gehen würde, wäre das so mein Typ oder wäre das in eine Richtung, die mir jetzt gefallen würde oder so. Und das ist, wie gesagt, alles völlig normal.
Dr. Mark Benecke, den ich ja sehr verehre, hat da so eine Versuchsreihe gemacht, um rauszukriegen, ob man jetzt auch pädophil ist oder so. Es gibt eine Penismanschette, das kann er selber viel besser erzählen als ich oder so. Die macht mir jedenfalls um den Penis rum und misst damit die Durchblutung. Und dabei werden einem Bilder gezeigt von verschiedenen Männern, Frauen, Jung, Alt, weiß ich nicht. Und da, oder es ging um Folter-Szenen oder so, SM, ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls kann er da messen, wie der Körper reagiert, was man für ein Typ ist. Und das kann man nicht durch Gedankenstärke verfälschen oder beeinflussen. Das heißt, wenn man da jetzt bei Männern ausschlagen würde, dann wäre man wirklich schwul, egal, was man denkt, was man ist. Das habe ich mir jetzt ganz gut erklärt, weil viele wissen es vielleicht auch gar nicht. Oder wollen es nicht wissen oder weiß ich auch nicht. Ich müsste mal den Test machen. Aber wir hören erst mal Mika.
Boy George ist bekennender Schwuler und das ist natürlich kein Wunder, dass er kein fundamentaler Christ ist, sondern Krishna verehrt. Krishna ist der Lieblingsgott der Hindus, vielleicht haben sie mal Bilder gesehen, der ist blau wie so ein Schlumpf und hat so gelbe Sachen an, ich weiß nicht warum er blau ist, aber die gelben Sachen kommen wo daher, er war als Kind ein Kuhhirt und da war da wo seine Schürze oder so und er hat Flöte gespielt und die Frauen verführt. Das mischt sich dann auf eine besondere Art mit Peter Pan wieder oder war das ein Esel? Ich weiß auch nicht mehr. Jedenfalls, nee, die gelbe Kleidung steht für die Erde, genau, auch weil da Kuhhirt ist und das blaue steht. Ich hätte auch selber drauf kommen können für das unendliche Universum. Hier ist Boy George mit Hare Krishna. Ich mache demnächst noch eine Sendung über Haare und Frisuren und da hatte ich das auch ausgesucht. Ich bin dann übergeschwenkt zu George Harrison, weil der auch ein Hare Krishna-Lied gemacht hat. Da wollte ich den Witz machen, dass der Friseur-Lehrling heißt Krishna. Das ist also blöder jetzt nicht. Und der Meister sagt, feg mal auf, da sind noch die Hare Krishna. Ganz viele Hare Krishna, los, mach weg. Ah ja, ist nicht gut.
Ich mache jetzt einen Musiker, der ist so alt wie ich. Er kommt aus Meißen, das komme ich nicht. Ich komme aus Berlin, das interessiert ja auch keinen. Und der hat auch in einer Band gespielt, die ich gesehen habe als Jugendlicher und die mir auch sehr gut gefallen hat. Die hießen Freunde der italienischen Oper. Ich glaube, das ist auch irgendein Zitat oder so, so heißt es auch ein Buch oder ein Roman oder eine Oper oder was auch immer. Klingt richtig gut, Freunde der italienischen Oper. Und er hat ein Instrument gespielt, was ich auch sehr mag, das Fagott. Und zum Fagott spielen braucht man ganz viel Kraft und Lungenkraft und Muskelmasse. Und die hat da mitgebracht. Es kann sich also nur um Rummelsnuff handeln.
Wenn wir über schwule Musiker reden, kommen wir natürlich an den Pet Shop Boys nicht vorbei. Bei den Pet Shop Boys finde ich es so lustig, dass die alt geworden sind. Man kann ja auch alt werden, aber wenn man immer noch Boys heißt, Boys, finde ich das sehr interessant. Also die Pet Shop Boys sind für mich immer noch eine Boy-Gruppe, obwohl es nie eine Boy-Gruppe war. Aber wenn man schon Boys heißt, ist es schwierig. Die Pet Shop Boys sind Neil Tennant. Die sind genau wie auf dem Mond. Neil Armstrong, den kennt man. Und dann, als es klug, wenn man Neil heißt, dann ist man ja mal der Erste. Ja, ich weiß halt nicht, wie der andere ist und ich weiß auch nicht, ob es sein Mann oder Freund ist. Das sind ja nur zwei, das ist ja nicht... Also, es gibt viel, was ich nicht weiß, nur dass das Lied jetzt High and Dry heißt. Kann auch sein. Ich weiß nicht nur nicht, ob die Pet Shop Boys wirklich noch zusammen sind als Paar, sondern ich weiß noch nicht mal, wie das Lied wirklich hieß, obwohl ich es gesagt habe. Das heißt natürlich nicht Hi and Why, obwohl jetzt so viel wie auf dem Trocknen heißt. Also da hätte ich noch die Übersetzung und den Sinn, sondern es heißt Home and Why. Da sieht man, wenn man jetzt irgendwie Fakten will oder so, ist man bei mir zwar falsch. Wenn die Sendungen nicht ganz so rentnermäßig werden, suche ich immer ein paar Titel raus, die ich mir nicht anhöre, sondern die nur vom Thema her passen und lasse mich damit dann selber so überraschen. Dann wird auch mal was passiert, was ich nicht so vorhergesehen habe. Und dann geht es auch gleich schief, wie man hört. Dann kommt auch da so was Komisches.
Das nächste Lied kenne ich auch nicht. Ich weiß nicht, was sich hinter Frank Ocean verbirgt. Aber da kenne ich wenigstens den Text. Er ist offensichtlich verliebt in Forrest Gump und singt uns gleich vor. Ich freue mich schon. Ich will deine Pompoms von der Tribüne sehen. Komm schon, komm schon. Meine Fingerspitzen und meine Lippen brennen von den Zigaretten. Forrest Gump, du gehst mir durch den Kopf. Junge, gehst du mir durch den Kopf. Junge, Forrest Gump. Ich sollte Hip-Hopper werden, ne? Ich kenne dich, Forrest. Und ich weiß, du würdest keinen Käfer verletzen. Aber du bist so gut aussehend und stark. Ich bin so nervös, Forrest. Forrest Gump. Meine Fingerspitzen und meine Lippen brennen von den Zigaretten. Forrest Gump, du gehst mir durch den Kopf, Junge. Gehst du mir durch den Kopf, Junge, Forrest Gump. Ich sah dein Spiel, Forrest. Ich hab geschrien. Renn 44, ob man das so sagt. Aber du bist über die Endlinie gerannt. Und wo bist du hingegangen, Forrest? Könnte natürlich auch sein, dass es noch einen Forrest Gump gibt, der einfach mal Sportler ist oder so. Ich kenne jetzt nur den aus dem Film. Also es ist spannend und ich werde das öfter machen, dass ich Musik raussuche, die ich nicht kenne. Aber wo wenigstens der Text schon steht. Hier geht's los mit Forrest Gump.
Das wäre jetzt mal eine angenehme Überraschung. Dann machen wir direkt so weiter. Adam Lambert. Weiß ich auch nicht, was das für ein Lied wird. Kann nur noch schlechter werden. Von dem Menschen weiß ich interessante Sachen. Er hat 2003 in Berlin gelebt. Das ist noch nicht so interessant, weil das machen viele. Hat bei Glee mitgespielt, bei Pretty Little Liars, aber das Wichtigste ist, er war 2012, ah, er war nicht der Sexiest Man Alive, sondern er war der Music's Sexiest Man. Da könnte ich auch mal ein Sexiest Man werden, und zwar der Sexiest Man, der Flake heißt. Also je mehr Kategorien man einbaut, desto mehr hat man eine Chance, sodass man auch gewinnen kann eigentlich. Das war der Music's Sexiest Man und er war so sexy, dass er im Film Bohemian Rhapsody den Liebhaber von Freddie Mercury spielen durfte. Mehr geht nicht.
Wieder zu was Bekanntem, George Michael, wie es jeder was gemeint ist, der in New York im Central Park mit einem Mann erwischt worden ist, dadurch durch die Presse ging und so einen Popularitätsschub bekommen hat, wie er durch eine Promotour wahrscheinlich auch gar nicht geschafft hätte. Ich war selber auf diesen Klos jetzt nicht um nach George Michael zu suchen, sondern weil ich beim Spaziergang aufs Klo musste und fand es sehr beeindruckend, dass da ein Mann sitzt an so einem Seitenabschlag und einem das Klopapier auf Zuteilung gibt und wenn dein Klopapier nicht reicht, muss man im Prinzip nochmal aufstehen und nochmal zu dem Mann gehen und sagen, man braucht noch mehr Papier und dann gibt einem das durch so eine Luke durch oder so. Ich will jetzt nicht in die Details gehen, aber es war wenigstens Papier da. Es ist blöde, wenn man jetzt wirklich irgendwo hingeht, auf ein öffentliches Klo oder so und dann ist kein Papier da, weil da sind der Möglichkeiten nicht viele. Man könnte einen Schlüpper nehmen und den Abfluss verstopfen, aber das ist ja für den Nächsten dann blöde, wenn das Wasser dann überläuft oder so. Ich weiß ja nicht, wieso ich da drauf komme. Achso, weil George Michael heißt doch der Protagonist von einer Serie, die ich sehr lustig finde, Arrested Development heißt es, über so eine Familie, die so verarmt ist. Also es ist eigentlich absoluter Nonsens. Ich freue mich immer wieder, wenn aus Amerika doch noch Serien kommen, die so lustig sind, dass ich lachen muss, wie sie das dann doch schaffen, wenn die Serien sagen, bloß die Blockbuster sind halt immer sehr vereinfacht für einfache Menschen, das ist schon wieder auch hochdramend. Jedenfalls ist Arrested Development sehr, sehr lustig und da wird oft was verstopft und geht viel schief, deshalb komme ich drauf, wenn sie sich eine Serie angucken wollen, Arrested Development, wenn sie Musik hören wollen, George Michael.
Das war Mann gegen Mann. Eigentlich heißt das Lied Schwuler, aber dazu sind ja die Produzenten da, die sich immer was Kompliziertes ausdenken. Unser Produzent kam ja aus Schweden und der hat gesagt, es ist nicht gut, wenn man das Schwuler nennt und Mann gegen Mann, das ist doch gut. Und dann haben wir sie immer abgekürzt auf den Titellisten. Da stand dann immer MGM. Und ich dachte immer, was, wieso MGM? Wieso denn dieses Hotel? Oder ich dachte, was meinen die denn? Da war das Mann gegen Mann, weil ich bin nie auf die Idee gekommen, dass dieses Lied wirklich Mann gegen Mann heißen könnte. Ja, das für mich Schwula heißt. Man hat es ja gehört, vor dem C-Teil, da schreit ja auch Schwula. Und das kam aus der Zeit, wo wir mit Korn, Limp Bizkit und so weiter zur Family Wellness Tour in Amerika waren. Und wenn sich Bands treffen, lernen die natürlich als erstes voneinander die Schimpfwörter im Proberaum, ey scheiße, scheiße, wie fick dich oder so, die haben immer versucht irgendwie unsere Deutschen, weil die deutsche Sprache klingt für Amerikaner ja auch sehr hart und exotisch, scheiße und irgendwie haben die, wir kommen vom nächsten Lied auf das letzte Lied weil Korn hat ein Lied was Faggot heißt und Faggot heißt schwuler im Prinzip so wie der Begriff also immer den Begriff fast so wörtlich übersetzt und die schreien immer dann Faggot und so und dann haben wir den erklärt oder die haben gefragt, haben wir gesagt, das heißt Schwula bei uns ins Deutsch und dadurch haben Korn immer, ey Schwula, haben uns immer so angeschrien und wir hießen dann die Schwulen im Prinzip und daraufhin haben wir dann das Lied gemacht Schwula eben, weil Mann gegen Mann ja auch völlig widersprüchlich ist, es ist ja eigentlich Mann mit Mann und nicht Mann gegen Mann. Das ist aber halt, weil der Produzent aus Schweden kommt und das alles nicht so verinnerlicht hat. Mann mit Mann klingt ja auch nicht gut. MMM klingt wie Messe der Meister von morgen oder M&M, also mit. Aber jetzt kommt das echte schwuler Lied von Korn, Faggot.
Man, Korn haut hier doch ganz schön rein. Da sieht man auch, warum sie als Hauptband gespielt haben. Und wir ein paar Stunden davor in der Nachmittagssonne durchaus berechtigt. Wir haben es leider schon wieder fast geschafft. Chopin, Friedrich Chopin übrigens, war auch schwul. Und da ist es jetzt so weit, dass es jetzt sogar im Nachhinein niemand erfahren sollte und von allen Biografen und so die Briefe vernichtet worden, in denen er seine Liebe gestanden hat zu seinem Freund, wo die mit Absicht falsch übersetzt und so. Und da ist natürlich schon der gute Effekt, dass mir das völlig egal ist, dass die Liebe zu seiner Musik überhaupt kein bisschen beeinflusst hat oder so. Ich glaube, ich habe Chopin einfach zu oft gehört. Früher war das so mein Idol oder Idol, so mein Lieblingskomponist, gibt es so was? Also ich fand Gorgon gut als Maler und Bukowski und Vonnegut gut als Schriftsteller und Chopin eben als Komponisten, aber dann bei jedem Tatort, früh, also wird am Anfang die Wohnung so eingeblendet, die weiße Klavier und die Tischdecken, Chopin-Walzer nach jedem Mord und wenn die dann sich so angucken, immer Chopin, Chopin in jedem Theaterstück wahrscheinlich auch schon in der Werbung ist wie mit Dieter Bohlen, also hier Modern Family hätte ich fast gesagt, ich meine aber Modern Talking, wo man das so oft gehört hat. Paul sagt dann ja, unser Gitarrist, sagt, das ist gut, sonst würden es nicht Millionen Menschen hören. Die haben ja irgendwie 200 Millionen Platten verkauft oder so. Aber ich sage dann, können ja so viele hören, wie sie wollen. Ich finde es trotzdem scheiße. Also nicht scheiße, würde ich nie sagen zu Musik, aber ist nicht mein Cup auf der Tasse.
Heute geht es um ein ganz anderes Thema. Es geht um Schwul und Lesben in der Musik. Und ich sage, ich bin froh, dass man bald darüber keine Musik, keine Sendung mehr machen muss, vielleicht auch nicht mehr singen muss, weil es einfach so selbstverständlich und völlig egal ist, ob jemand lesbisch oder schwul ist, dass er nicht benachteiligt wird oder besonders hervorgehoben werden muss. Es ist dann einfach so, wie ich sammle Briefmarken oder einer schläft mit offenem Fenster, der anderen mit Zoom-Fenster. Apropos schlafen, wir machen jetzt mal Schluss. Tschüss und gute Nacht.