Die Sendung April 2021
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Flake talks about Africa.
Transcript
Guten Abend, in der Schule, ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist, in Geografie, war in der Mitte der Weltkarte Europa und Deutschland fast genau in der Mitte. Da habe ich natürlich gedacht, dass Europa, sprich Deutschland oder ich, der Mittelpunkt der Welt ist. Aber wenn es einem schon so gezeigt wird, dann kommt man ja nicht drauf. Ich war erst nach vielen Jahren mal in Amerika und, was soll ich sagen, in Amerika war Amerika in der Mitte der Weltkarte. Und so denkt man oft, da wo man gerade ist, ist der Mittelpunkt und ist das Wichtigste der Welt und alles, was man macht, ist das Wichtigste so auf der Welt. Aber das ist ein Irrtum.
Ich habe mit meiner Tochter mal gewettet, welcher Künstler am meisten Klicks auf YouTube hat. Ich meine, ich hätte ja nicht mit zu wetten brauchen, weil ich hatte schon verloren, bevor ich so angefangen habe, als Opi hier. Ich habe gedacht, Elvis Presley oder Michael Jackson und so eine Sachen. Und wer hat gewonnen? Na, ich mache es spannend. Die Pause noch ein bisschen länger. Psy aus Korea. Psy hatte 1,6 Milliarden Klicks oder so. Völlig absurd. Ich kannte Psy nicht und Psy kannte mich nicht. Also jetzt kommt man drauf, dass die Asiaten kennen vielerorts. Nicht Jimi Hendrix oder Elvis oder so, die kennen ihre Musik. Und das ist für sie wichtig. Das essen noch mehr Menschen mit Stäbchen als mit Messer und Gabel. Und da wundert man sich, weil man denkt, ist doch normal, hier habt ihr kein Besteck oder so, dabei wundern die sich, die denken, was habt ihr da für ein Metallzeug auf dem Tisch, ein Werkzeug, seid ihr Schrauber oder so. Und dann ist es so, dass man merkt, aha, das gibt noch eine ganz andere Welt, das gibt eine ganz andere Musik und der eine Teil weiß vom anderen nicht viel. Es gibt zwar Computer und Internet, da mischt sich das schon ein bisschen, aber das gibt wirklich noch Ecken und Gebiete, die sind so weit weg, dass sie uns völlig fremd sind. Psy kommt jetzt aus Korea, aber wir nehmen mal einen anderen. Wir nehmen heute mal Afrika.
Verkennbar, Mia Yama Keba. Pata Pata heißt es, ich weiß nicht, was das bedeutet. Aber es ist wirklich ein Lied, was so eine Lebensfreude ausstrahlt. Ich habe das auf YouTube mir angeguckt und war völlig begeistert. Also ein Wort, was da passt, ist auch Würde. Sie trägt das Lied so gut vor mit ihren Sängerinnen. Es ist einfach berührend. Man sieht, wie auch die Wertevorstellungen mit den Westlichen so auseinandergehen. Das ist einfach da, das Lied, das ist schön, da ist nichts, was gekünstelt ist. Da ist keiner, der zutzt, als wäre ein Star oder versucht, sich interessant zu machen. Man ist demütig im Sinne des Liedes. Also nur das Lied ist wichtig und man trägt es so vor wie von Gott gesandt, würde ich jetzt fast sagen, obwohl die eher nicht christlich sind in Afrika.
Afrika, der unbekannte schwarze Kontinent. Ich weiß nicht, warum nicht der schwarze so Kontinent genannt wird. Ich habe eine Vorstellung, also mit der Hautfarbe der Menschen hat es mit Sicherheit nichts zu tun. Aber oft ist diese schwarze Nennung, er meint damit gar nicht schwarz. Ihr habt doch den schwarzen Kanal, wer sich noch erinnern kann, der war jetzt auch nicht schwarz, der Kanal. Es ging ja darum, dass es eben so nicht richtig durchsichtig war oder so. Es gibt die schwarze Mamba, die, was ich auch nicht wusste, die schnellste Schlange der Welt ist. Also es gibt langsame Schlangen und schnelle Schlangen. Und die schwarze Mamba ist die schnellste Schlange der Welt. Und jetzt verstehe ich auch, warum der Schrauber mal in 123 Jahren Kombi die schwarze Mamba getauft hat. Jetzt ist sie leider auch kaputt. Es gibt die schwarz-rote Koalition, wo man sich auch wundert, wie sie da jetzt die Farben so ausgesucht haben und werdet gemacht hat. Aber meistens beruht es soweit alles auf einem absoluten Zufall. Denn die Linken und die Rechten, das sind ja auch nicht die einen links und die anderen rechts, also es sind schon die Linken links und die rechten rechts, aber der Begriff kam erst davon, dass die im Parlament mal irgendwo, da kann mal ein kluger Mensch mal nachgucken, die Konservativen eben rechts saßen und die Demokraten oder so links. Und deshalb waren die, die links sitzen, sind die Linken und die, die rechts sitzen, sind die Rechten. Das ist ganz einfach eigentlich. Das wundert mich ein bisschen natürlich, Recht ja mehr klingt, wie ordentlich oder wie richtig, Recht und Richt. Da kommt doch dieser Brandenburger Witz her, wo die Frau ihren Sohn sucht und sagt, ich gehe mal nach dem Rechten kicken. Muss jetzt nicht in Brandenburg sein. Ja, also Recht hat jetzt mit Rechts nur so viel damit zu tun, dass die da rechts saßen. Aber es geht ja um Afrika.
Ich war schon ein paar Mal in Afrika, das erste Mal nach der Wende in Ägypten, da wusste ich so gut wie gar nichts über Afrika und war völlig geschockt, weil diese Privatsphäre, wie ich die aus Deutschland kannte, die gab es da gar nicht. Da war ich jetzt so voll auf den Straßen und so ein Gewühle und Gerenne, dass ich, als ich nach Deutschland zurückgekommen bin, gedacht habe, da war ein Atomschlag oder so, da waren ja keine Menschen mehr so auf der Straße. Und als weißen Touristen sind mir auch viele Leute nachgelaufen, die mir was verkaufen wollten oder so. Oder nur Mr. Mr., Beckenbauer und diese Sachen gesagt haben. Und dann habe ich gesagt, nee, ich will jetzt hier keinen roten Plaste Eimer kaufen. Dann haben sie gesagt, ja, sie haben auch einen grünen Eimer. Sag ich, will ich jetzt auch nicht. Und am nächsten Tag am Hotel stand er wieder so vor der Tür und hatte einen grauen Plaste Eimer. Also die geben dann auch nicht auf. Und ich denke, da ich auch so charakterlich so schwach bin, habe ich letztendlich allen doch ihr Trinkgeld gegeben, was sie daran bestärkt hat, an mir weiter dran zu bleiben. Also solange ich jetzt in der Hauptstadt war zumindest, die nicht losgeworden bin, die ganzen Menschen. Und das ist ein bisschen anstrengend, weil man immer mit so einem Schwanz Menschen so rumläuft. Aber irgendwann steckt man ja dann auch ins Auto oder so. Da kommen sie nicht mehr mit.
Dann war ich in Marokko mit der Band. Wir waren in Spanien, um eine Platte aufzunehmen. Das ist die Straße von Gibraltar. Die ist total schmal. Also man kann schon das Land sehen und jetzt kommt es, da bin ich drauf gekommen, warum das der schwarze Kontinent genannt wird, das sah einfach schwarz aus. Das sind einfach die Berge und wenn man die gegen die Sonne sieht, ist es schwarz. Also wenn man von Europa nach Afrika guckt, sieht es schwarz aus. Rätsel ist gelöst.
Die Tokens, eine amerikanische Band, aber die Komposition des Liedes ist natürlich aus Südafrika und es stammt richtig von einem Komponisten, das ist Solomon Linder und ist ein Südafrikaner. Die Tokens haben das Lied aufgenommen, das war schon so ein kleiner Folklore-Hit in den USA bis dahin und nach ihrer Aufnahme ist das Lied ungefähr 150 Mal von anderen Gruppen aufgenommen und auf Platten veröffentlicht worden. Und es ist fast der Rekord. Ich wüsste nicht, welches Lied noch so oft. Das fällt mir jetzt ein. The Tokens, ich weiß nicht, warum die sich so benannt haben. Den Token, das Wort habe ich zum ersten Mal auf dem Weihnachtsmarkt gelesen. Da sollte ich irgendwo einen Token reinwerfen und wusste nicht, was ich machen sollte. Ich weiß nicht, ob die Maschine so alt war oder ob sie aus England kommt, weil es ist eigentlich ein englischer Begriff. Ich kannte schon Chip und Coin, immer was man einwerfen muss. Aber dass man jetzt Tokens einwirft, ist mir so ziemlich neu. Das ist ein richtiger Fachbegriff, auch für Plastikmarken im Spielgeld. Oder in der Archäologie nennt man den Token einen frühgeschichtlichen Rechenstein, das ist auch was Interessantes.
Das waren die Tokens aus den USA, aber natürlich wurde sich auch in Deutschland mit Afrika beschäftigt. Wobei sie 1976 auch noch ein bisschen sehr einfache, krude Vorstellungen von Afrika hatten. Ich habe bis jetzt gedacht, Voodoo ist was aus Südamerika, aber so lernt man immer was dazu und dass gleichzeitig die Trommeln und dann mit Schwörungsformeln gemurmelt werden, kann ich auch nicht so nachvollziehen, denn wenn Trommeln sind, dann singt man auch und schreit und man steht auf und tanzt oder so, wenn Trommeln sind und dann ruft er noch den Namen. Ey, Brigitte, nee, die hieß jetzt nicht Brigitte, das war Ingrid. Ey, Ingrid, Ingrid, ich verzaubere dich. Klingt in meinen Ohren völlig unglaubwürdig, aber das ist ja egal, das war Ingrid Peters und die hat mit diesem wunderbaren Lied 1983 wirklich in der ZDF-Hitparade Platz 1 belegt, das muss man auch erstmal schaffen. Sie hat später dann noch versucht beim Eurovision Song Contest mitzumachen und hat sich 1986 wieder beworben, da musste sie aber ein neues Lied machen und hat den Titel über die Brücke gehen geschrieben dazu, hat aber nur den achten Platz belegt. Hätte sie mal, wie Karate macht, über sieben Brücken, hätte sie noch zum achten Platz, noch sieben dazu, dann wäre sie jetzt auf Platz eins gewesen, das ist Mathematik. Aber wir hören jetzt Musik richtig aus Afrika. Afrikas Blues heißt der.
Bei der African Blues, wobei ja völlig klar ist, dass Blues eigentlich aus Afrika kommt, der ist da entstanden. Blues ist eine sehr archaische Musik, fast die archaische, die es gibt. Und dieser Grund-Blues-Rhythmus beruht auf dem menschlichen Herzschlag. Du-dum, du-dum, du-dum, du-dum, du-dum. Das gibt diesen Blues-Rhythmus, der aus dem Körper kommt. Und der amerikanische Blues, da ist es ausgeprägter, weil die Farbigen in Amerika, die Sklaven, waren schon versklavt und hatten ein viel schlimmeres und traurigeres Leben als die Afrikaner in Afrika. Aber die haben in ihrem Land gelebt und vor sich hingelebt. Das Kalbklang dieser Blues, den wir jetzt gehört haben, vom Grundrhythmus her noch beschwingter, noch afrikanischer. Und erst in Amerika entwickelte sich das dann in eine traurige Richtung, dass Blues eigentlich nur von den Sklaven gespielt und weitergebracht wurde, zumindest die ersten Jahre, sodass der Blues viel schwerer ist und schwermütiger. Es ist wirklich Tatsache, dass die Europäer die Schwarzen aus Afrika einfach gepackt haben, ich weiß nicht, ob die den was versprochen haben oder so, auf die Schiffe gepackt haben und nach Amerika gefahren haben, um die da zu verkaufen als Sklaven. Das ist ein unfassbares Verbrechen an der Menschlichkeit und zumal die meisten Schiffe gar nicht angekommen sind, weil diese Segelschiffe damals, die waren nicht sehr sicher, wenn da ein Sturm kam oder so. Und es gibt viele, wo das belegt ist, die Leusten, die niederländische West-Indien-Kompanie hatte viele Schiffe und die ist untergegangen mit 702 Toten, wenn sie richtig gezählt haben. Denn es gab ein dänisches Sklavenschiff, die Friedensborg, die sank 1768, ich weiß auch nicht mit wie vielen Slaven an Bord, aber das dänische Sklavenschiff, die Kronprinzen sank 1706 mit 820 Sklaven an Bord und sehtet immer weiter, die sind losgefahren, manche sind angekommen, manche nicht. Und selbst die, die angekommen sind, da gibt es ein Bild auf einer Bob-Mahni-Platte oder Peter-Tosch-Platte, wo der Lageplan so raufgezeichnet wurde, wie unmenschlich eng die zusammengelegt wurden, das ist ununfassbar. Und eigentlich kann man dann sagen, ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung sind schlicht und einfach mal Afrikaner von Europäern dahin gebracht. Also soll keiner seine Hände in Unschuld waschen.
Hier ist Toto. Das Lied hieß Afrika. Das ist der einzige Grund, weshalb ich das gespielt habe. Von Toto. Von Toto. Das ist für mich sowas wie Yes oder so. Ich meine jetzt nicht die Torte, ich meine die Band. Die gibt's. Man wusste, es gibt Yes und Toto und Phil Collins oder was. Und man wusste, das ist auch gute Musik. Aber ich würde es nie freiwillig hören oder mir eine Platte kaufen von Toto oder Yes oder so. Von Yes kann ich noch das eh in der Lied. Im Zwischenteil. Von Toto kenne ich, also dieses Lied, was gerade lief, das kannte ich auch, aber ich kam mir gerade vor wie in so einem Rentner-Sender, wenn man irgendwas so kommt für die gute Laune morgens, obwohl es eher ein Lied so für abends. Jedenfalls, das Lied hieß Afrika und deshalb habe ich es gespielt. Ich weiß nicht, warum sie das so genannt haben, ich weiß aber, warum sie es sich selbst so genannt haben, wegen des Zauberers von Oz. Das hieß bei uns Der Zauberer der Smaragdenstadt. Und da heißt der kleine Hund, heißt Toto. Und das fanden die so lustig, dass sie gesagt haben, ey, geil, wir nennen uns so wie der kleine Hund. Und dann hatten sie einen Namen. Aber mit Bandnamen ist es ja so, dass es völlig egal ist, welcher Name das ist, weil die Band übernimmt den Namen und überdeckt ja den Namen. Und irgendwann denkt keiner mehr darüber nach, weil es halb ist, halb ist eine Band, die Zermatschten Körbisse heißt oder so. Sondern dann nimmt man das so einfach an. Der Himmel ist wirklich sehr blau in Afrika. Ich hatte früher immer der Meinung, dass in Schweden der Himmel am blauesten ist. Aber in Afrika ist er auch sehr, sehr blau. Aber er ist einfach nicht blauer als anderswo, aber er ist größer als anderswo. Also erstens irgendwie näher und zweitens größer, weil man weiter gucken kann. Ich war ja in Namibia und das war der erste Ort der Welt, wo ich den ganzen Tag Auto fahren konnte, immer die Straße lang, ohne einiges Mal am Tag was Hässliches zu sehen. Also kein Baumarkt, kein Obi, Amazon-Gebäude, kein Mast, keine Bushaltestelle, kein Massen-Mast-Zuchtbetrieb, kein Haus, einfach mal nichts. Das ist sehr schön, weil dann ist für den Himmel echt genug Platz.
Johnny Clegg hat das Lied gesungen, der war in England, ist in England geboren worden, aber seine Eltern haben sich getrennt und seine Mutter, die aus Zimbabwe war, ist wieder zurückgegangen. Dann hat sie einen südamerikanischen Journalisten geheiratet und so sind sie nach Johannesburg gezogen. Und er hat sich als Teenager in den Townships herumgetrieben, weil das natürlich das Spannendste ist, immer das, wovon man am weitesten entfernt ist und was verboten ist. Es war buchstäblich verboten, für Weiße auch in die Townships zu gehen. Und er hat es trotzdem gemacht und hat die Sprache der Zulus da kennengelernt, hat die Lieder da kennengelernt und hat einfach Straßenmusik gemacht und Gitarre gespielt, und seine Mutter war Jazzsängerin und die war natürlich immer ganz schockiert, wenn sie ins Zimmer kam und er übte da an seiner Musik und hat sie gesagt, du machst mich wahnsinnig mit das wie chinesische Folter, weil ich mich frage, woher sie, wie das chinesische Folter ist und wieso sie das mit seiner Musik in Verbindung gebracht hat. Aber er hat weitergemacht, trotz chinesischer Folter und hat dann eine Band gemacht mit weißen und mit farbigen und hat damit Crossover oder Weltmusik gemacht, als erster im Großen und Ganzen, bevor es diesen Begriff überhaupt gab.
Weiter jetzt mit Ali Farka. Der Bluesman of Afrika wurde er genannt, oder auch der König des Wüstenbluses, Ali Farka Touré. Und er ist einer der bekanntesten Musiker Afrikas, schon sehr alt, 1939 geboren. Er ist nicht so alt. Mein Vater ist älter. Er begann schon als Elfjähriger die Gurkel zu spielen und das hat mir besonders gefallen. Ich spiele auf der Gurkel. Guten Tag. Klingt wie Gurke mit ganz komisch. Aber er ist dann schnell umgestiegen auf die Nja, das ist die einseitige Fiedel und dann spielte er die Ngoni. Und das klang dann so wie das, was wir jetzt gehört haben.
Der nächste ist Sona Joberte, der kommt aus Gambia. Mensch, ich bin da nicht gut drauf. Das ist eine Frau natürlich, Sona Huberte ist eine Musikerin aus Gambia, aus Westafrika und die spielt nicht auf einer einseitigen Gurke, sondern auf der 21-seitigen Steghafe und Gitarre und das hören wir uns jetzt mal an.
Wir bewegen uns hier in so einer Grauzone zwischen traditionell und modern, aber es ist natürlich nicht so, dass Afrika jetzt einfach so ein Kontinent der Volksmusik ist und der Leute, die auf dem Boden sitzen und trommeln, sondern es gibt natürlich völlig ganz normalen modernen Hip-Hop. Wie überall auf der Welt, hätte ich jetzt fast gesagt, jetzt stimmt der dann auch wieder nicht in der Antarktis, wird es gehen geben oder so. Naja, wenn da Leute sind. Aber es ist nicht so, dass Afrika jetzt unmodern ist oder so, wie man sieht.
Zusammenreißen und nicht laufend was sagen, weil jedes Wort, was ich sage, vernichtet im Prinzip einen Ton dieser wunderbaren Musik, die wir sonst hören könnten. Das war San Ra, der ist eigentlich aus Amerika, aber Ra ist ja nun mal ein ägyptischer Sonnengott und Ägypten ist in Afrika, wenn mich nicht alle täuscht. Und diese Musik, die Sanra macht, ist ja auch so ländergrenzenübergreifend, ist ja Jazz und Jazz ist ja eigentlich die freieste Musik, die es überhaupt gibt und ich finde dieses Lied genial und ich finde Sanra ist ein richtiger Künstler, weil er auch Texte zu dieser Musik macht, die so einfach auf den Punkt kommen. Motherfucker, don't you know, they're talking about the nuclear war, if they push the button. Es geht nicht besser, es geht nicht einfacher. Und so einen Text findet man einfach mal bei so Leuten wie Schweighöfer oder Liefers oder so. Nicht, wenn die dann singen. Das können eben nur Leute, die auch Musik machen, die das leben und die auch Künstler richtig sind. Ich achte Sanra hoch, obwohl er viel auch als Scharlatan oder so verschrien war. Der hatte einen sehr zweifelhaften Ruf. Ich finde ihn einfach nur geil.
Und der nächste Interpret ist genauso schräg, den kann man fast auch schon zu Jazz zurechnen, dabei ist es noch schräger, er ist eigentlich ein Komponist, der ganz viel erfunden hat, diese 12-Ton-Technik, der war ja Bach mit temporiertem Klavier, aber ich rede von Arnold Schönberg und der ist ja nun der schrägste österreichische Komponist, den man sich vorstellen kann. Der hat hier einen Text. Ich weiß nicht, ab wann Text Musik ist oder so, da kommen wir auch noch später drauf. Jedenfalls ist das eine ganz schräge Afrika-Voice-Recording-Geschichte. Und ja, wir hören uns die mal an.
Was? Ich weiß nicht, Jan sagt er will, aber es ist schon sehr interessant. Die Tiere sind auch so ein Gebiet, ich weiß nicht, ob ich das zu sagen darf, aber ich interessiere mich jetzt ja nicht so für Tiere. Also ich finde andere Sachen auch wichtig. Ich war jetzt in Namibia, wie gesagt, und da rennt ja nun ganz viel Tierbesteck rum. Da waren also so Elefanten, Giraffen, Zebras, ich will die jetzt alle nicht aufzählen, könnte aufzählen, was ich so nicht gesehen habe, das geht schneller, da fällt mir jetzt ein Stein, dann waren ja alle da und die sind dann da eben und die wohnen ja da, ist ja total klar, dass die da sind und die rennen nebenher. Interessant fand ich natürlich eher die Tiere, die man jetzt nicht so auf dem Schirm hatte. Es gibt zum Beispiel die Hyänen, die sind wunderschön, die Wolfshyänen, die sind richtig fies aus. Ich könnte mal so einen Straßenkreuzer so bauen, ein bisschen nach vorne geneigt und so, nach hinten, also so schräg gebaut. Die fallen mir sehr, sehr gut, die rennen dann mit, wenn man die Straße so lang fährt. Wenn man langsam genug fährt, dann rennen die mit und denken, man ist Beute. Die Schakale sind sehr süß, das sind so kleine Hunde mit so großen Ohren, damit sie so gut hören, wo es was zu essen gibt. Die mochte ich sehr. Dann gibt es so eine Schweineart, so irgendwelche Breitmautschweine, die sehen aus wie, es gab mal von Dagraut oder so eine Westfirma, die so aufblasbare, wie bei Asterix. Also so eine Brei, ich dachte ja nicht, dass es die in Wirklichkeit gibt. Ich dachte, es ist ein Komiktier, aber das gab es in Wirklichkeit, das fand ich auch sehr interessant. Und diese üblichen, ja, die haben ja da noch so liebevolle Begriffe, die tosten, ja, der Dino oder der, wie heißt die Abkürzung von Giraffe. Jedenfalls, die wollen sich immer die Tiere ankicken und stellen sich da stundenlang mit ihren Fernlesern hin, mit Okularen dran und dann kommt da hinten so ein Vieh so ein bisschen so vorgekochen zur Mittagszeit und dann knipsen sie drauf los wie die Verrückten und dann habe ich mir, ich habe ja auch so ein Handy mit Fotoapparat drin, dann habe ich mir das Handy genommen und habe immer die fotografiert, die die Elefanten fotografiert haben und das sah im Prinzip aus wie die seltenen Tiere, waren dann eher die Menschen. Ist jetzt auch nicht eine verrückte Idee oder so, aber weil ich die auch von hinten fotografiert habe, könnte man so witzig die Elefanten gucken, wo sind jetzt die Elefanten, wer ist es jetzt, weil die echten Elefanten, die hatte ich jetzt ja nicht mit auf dem Bild. Es gab jetzt nur die, die die fotografiert haben und wir waren nochmal in so einer Wüste, wo so ein Wüstenführer uns seltene kleine Tiere gezeigt hat, die in der Wüste leben. Die haben irgendwie so einen kleinen Molch ausgegraben, der ist farblos und durchsichtig, weil der nur unter der Erde lebt und kein Sonnenlicht kriegt. Und da hat er dem den Rückweg so abgeschnitten unter der Erde und hat den ausgebuddelt mit ganz viel Mühe. Und dann hat er den so auf der Hand gehabt, das ist so ein kleines, so ein Grottenolm oder so. Und dann haben sich die Touristen mit ihren Fotoobjektiven, die ungefähr 20 mal so groß waren wie das Tier, was sie dann fotografiert haben, haben sich da rumgehockt und das war so ein Blitzlichtgewitter wie bei Michael Jackson früher. Und das arme Tier stand völlig verschreckt da. Und dann hätten sie auch, also das gibt es ja auch in Fotobüchern zu kaufen oder so und ein besseres Bild bekommen die auch nicht. Ich habe sich ja nicht verstanden, aber ich habe wiederum ein sehr schönes Bild gekriegt von diesem Haufen Menschen, Foto, Menschen, die versucht haben, das Vieh zu fotografieren, sodass man natürlich das Vieh und den Führer so ja nicht mehr erkennen konnte, weil die in diesem Berg von Menschen völlig so überdeckt waren. Also so viel ist mein Jagd- und Tiererlebnissen. Wer Lust hat, kann sich mal meine Tiersammlung fotomäßig angucken, wo halt nur seltsame Menschen so drauf sind, bis ich an den Weg jetzt drauf komme. Der nächste ist Freddy Quinn.
Ich bin mit Heimweh. Ich muss gestehen, ich hatte nicht so sehr Heimweh, als ich in Namibia war. Das war ganz kitschig. Ich weiß ja nicht, ob man sowas sagen darf. Aber als wir da gelandet sind, das war, also ich habe bis wir aufgesetzt sind und danach noch nicht gesehen, dass da irgendeine Stadt oder irgendwas ist. Wir sind über die Wüste geflogen und auf einmal sind Flugzeuge so gelandet. Ich dachte, das ist eine Notlandung mitten in der Wüste, weil ich keine Straße gesehen habe und keine Landebahn und gar nichts. Und erst in dem Moment, als wir gelandet sind, habe ich gesehen, da ist ja ein schmaler Streifen Asphalt. Und dann sind wir ausgerollt im Nichts und da war auch kein Flugzeug weit und breit. Da stand irgendwo ein Kilometer weiter oder zwei, stand dann irgendwie so ein Abfettigungsgebäude oder so. Und ich bin ausgestiegen, war früh um sechs oder so. Und ich hatte unbeschreiblicherweise das Gefühl, ah, endlich bin ich da. Also ich hatte wirklich das Gefühl, angekommen zu sein, da, wo ich eigentlich so hingehöre oder so. Was einfach daran liegen kann, dass Afrika die Wiege der Menschheit ist, also dass die Menschheit daherkam. Aber ich habe mich vom ersten Moment an da sehr wohl gefühlt, dass ich überhaupt keinen Heimweh hatte, noch nicht mal den Gedanken daran, was natürlich auch daran liegen kann, dass ich meinen Liebsten auch mit hatte, sozusagen die Familie und da jetzt nichts vermisst habe, aber ich hatte nicht einmal das Gefühl, ich muss jetzt zurück nach Deutschland oder so, obwohl ich jetzt nicht so ein Winterflüchtling bin oder so. Ich bin noch nie im Winter groß weggefahren und bin ja auch jetzt, weil jetzt nicht Winter. Und irgendwie gibt es Orte, wo man einfach merkt, da ist es einfach nur schön. Aber vielleicht liegt es doch daran, dass ich nicht wie bei Freddy Quinn im Lied als Fremdenlegionär da kämpfen musste, sondern ich war einfach nur zum Spaß da, um mir das anzugucken. Sonst hätte ich das vielleicht auch mit anderen Augen noch betrachtet.
Das war Freddy Quinn, wie ihr sagt, in Wien geboren, wie auch davor schon Arnold Schönberg. In Wien aber nicht beerdigt wie Arnold Schönberg. Der liegt ja da auf dem Wiener Zentralfriedhof, der wunderschön ist. Gruppe 3210, Nummer 21A, falls den mal jemand sucht. Das ist dieses unfassbar hässliche Grab von Fritz Woduber gestaltet, der in Wien auf dem Friedhof oft sein Unwesen getrieben hat. Aber Freddy Quinn lebt ja noch. Mensch, ich denke mal, wenn, dann wünsche ich ihm so alles Gute. Wenn nicht, dann auch. Man kann ja auch nie wissen, was da später wird. Freddie Quinn hat es ja geschafft, wirklich, er ist dann nach Deutschland gezogen und hat mehr als 60 Millionen Platten verkauft mit seiner Musik. Das ist der absolute Wahnsinn. Er war der erfolgreichste deutschsprachige Sänger. Das muss man sich mal vorstellen, Herr Grönemeyer. Hat jetzt nichts Qualitativet oder so. Einfach nur so.
Jetzt kommt eine Band, die wegen ihres Namens ausgesucht wurde. Die Band heißt nämlich King Biko, da komme ich noch drauf. Und das Lied heißt Awambo. Awambo von King Biko. King Biko gab es wirklich, das King ist ihm dann wie Martin Luther King. Jetzt wusste ich nicht, wo ich das TH hin tun soll. Ist ihm dann angedient worden. Er war ein Aktivist, ein politischer Aktivist in Südafrika, der ab 75 im Prinzip so was wie Hausarrest hatte und sich nicht mehr betätigen sollte. Aber er ist trotzdem immer wieder verhaftet worden, auch weil er angeblich gegen die Auflagen verstoßen hat oder so. Und am 18. August 1977 ist er richtig verhaftet worden und wurde so verhört, dass er schwer verletzt wurde. Dann haben sie ihn trotzdem noch ein bisschen im Krankenhaus liegen lassen und ihn am 11. September dann 1000 Kilometer nach Pretoria gefahren, warum auch immer. Und da ist er sofort gestorben an der nächsten Nacht im Gefängniskrankenhaus. Dann haben sie seinen Tod bekannt gegeben und natürlich gelogen und gesagt, ja, da war noch dieser Justizminister James Kruger dran. Der hat gesagt, ja, der Tod, der hat einen Hungerstreik gemacht, was aber keiner richtig geglaubt hat. Und die haben natürlich gesagt, der ist an den Verletzungen beim Verhör gestorben, also die, die ihn kannten oder so. Aber das ist natürlich von einer Regierung strikt abgestritten worden. Und dann haben die es irgendwie geschafft, mit einem Freund der Familie, der auch Arzt war, eine zweite Pathologie, also eine zweite Autopsie so vorzunehmen. Und da ist natürlich rausgekommen, dass er völlig misshandelt wurde und wirklich so totgeschlagen wurde im Gefängnis. Und das erreichte dann auch die Öffentlichkeit und war ein weiterer Schritt, dass die Sachen bekannt wurden, die im Apartheid-Staat Südafrika so passiert sind.
Wir machen mal was Lockeret, um uns wieder abzuregen. Okay, okay, von, ja, wenn ich wüsste, wie man das ausspricht, ich würde mal vorschlagen, einfach zu Shazam gehen und sich ranhalten. Und dann weiß man auch vielleicht, wenn man noch einen Siri hätte, wenn Siri einem noch sagen würde, wie die Titel heißen, irgendwann denkt man dann überhaupt nicht mehr, ich bin schon kurz davor.
Warte mal, was erfrischen das? Gleich zurück in die alte Zeit. Paul Simon 1986. Er hat mit südafrikanischen Musikern zusammen eine Platte United Artists, Artists United Against Apartheid, A-U-A-A, und hat dafür ein Grammy gekriegt, aber ist aber ein bisschen zwiespältig betrachtet worden, weil ihm wurde vorgeworfen, dass er im Prinzip auf Kosten der Südafrikaner jetzt Geld verdient und sich so profiliert und so, ob da was dran ist weiß ich nicht, er hat sogar Mord, Drogen gekriegt, feststeht, dass er natürlich viel Geld damit verdient hat und einen riesen Erfolg hatte und seine Bekanntheit, die ja ein bisschen mit Simon und Karl Funke runterging, einen gewaltigen Aufschwung bekommen hat so durch dieses Lied. Aber das Lied an sich finde ich auch gut.
Ein schöner Machberg heißt We Are The World. Das Projekt, Ben kann man in dem Sinne nicht sagen, heißt USA for Afrika, also USA for Afrika. Auch interessant. Und produziert hat Quincy Jones, der war ja Produzent von Michael Jackson ist und Michael Jackson hat auch richtig das Lied komponiert mit Lionel Richie und das haben ganz viele Leute da mitgesungen. Vielleicht hat man ein paar Stimmen erkannt. Ich habe mich immer auf Bob Dylan gefreut, weil ich Bob Dylan cool finde und seine Stimme auch erkannt habe. Die anderen, da wusste ich immer nicht so richtig, wer das ist. Und ich fand es schon irgendwie ein bisschen komisch zu sehen, wie sich da alle mit hingestellt haben. Klar, ist das für eine gute Sache oder so, aber man kann mich des dunklen Gefühls nicht erwehren, dass da auch welche mitmachen, deren Stern schon lange am sinken ist und die sich versuchen dann auch schnell damit hinzustellen und dass sie wieder ein bisschen ins Bewusstsein der Leute sich zurücksingen und dann kommen sie noch vor und machen so extra ein bisschen laut, ein bisschen, extra ein bisschen Engagement, damit alle sehen, ja, ich bin auch richtig da und es ist so richtig, ich finde es gut, dass sie das gemacht haben, ich finde es auch gut, aber ein bisschen komischeren Geschmack hat so ein Massenprojekt immer, wo irgendwelche Leute, wo sich ganz viele so mitmachen, wo man ja nicht weiß, warum und manche, die kennt man noch gar nicht so richtig und die machen trotz, ich finde es gut, tolles Lied, fing an wie Dallas, die Filmmusik oder so, ich dachte schon, ich muss den Fernseher anschalten, obwohl ich das jetzt nicht geguckt habe, vielleicht klang es auch mehr wie Denver Clan, aber das liegt wohl an Quincy Jones und dann kommt dieses Lied, was sich so dahin schleppt, sehr amerikanisch, wobei die Deutschen das auch völlig übernommen haben.
Ich weiß ja nicht, wer da die Initiative hat. Ich glaube, Wolfgang Niedecken war es von BAP. Der hat den Text für dieses wunderbare Lied Nackt im Wind geschrieben und die Musik war wohl von Grönemeyer. 1985 ist es rausgekommen und da haben sie sich für Formel 1 auch alle vor die Kamera gestellt. Damals gab es ja noch kein MTV und nichts. Da war Formel 1 die einzige Videosendung und dann haben sie sich alle quer aufgestellt, haben kaum ins Bild gepasst und das Lied aufgenommen. Ich habe es gehört, habe es mir auch angeguckt auf Formel 1. Ich bin großer Fan von Trio und Stefan Remmler hat wohl mitgemacht. Ansonsten liest es sich ein bisschen wie das ABC des Grauens. Alphaville, Bapp, Extrabreit, Geier Stoßflug, Georg Kranz, Gitte Henning, Hans Harz, Heinz-Rudolf Kunze. Okay, den finde ich auch gut. Herbert Grönemeyer, Ina Deter, Juliane Werding, Klaus Lage, Marius Müller-Westernhagen, den habe ich da ja nicht gesehen. War wahrscheinlich ein Hut davor. Münchner Freiheit, Nena, Peter Maffay, Rheingold, soll ich noch weiterlesen, Rodger Monoton, Spider-Murphy-Gang, Spliff, Stefan Waggershausen, Trio, wie ihr sagt, also Stefan Remler habe ich noch gesehen, Udo Lindenberg, ist mir auch nicht aufgefallen, Ola Meinecke, Uwe Fahrenkrog-Petersen, wer den nicht kennt, der ist ein Musiker von Nena, Wolf Mahn und Richard Wester. Das war jetzt alphabetisch und jetzt hört man uns immer musikalisch bunt gemischt an.
Wenn das jetzt in der Wüste auch sehr schön sein kann, sagen Ideal, obwohl es richtig schön ist. Und ich bin zum Beispiel, sie sagen Sex in der Wüste, jeder denkt, das eine doch dafür ist zu heiß. Ich finde für Sex ist eher nicht zu heiß. Ich denke eher, dass man, wenn es heiß ist, Lust auf Sex hat. Zumindest mir. Also jetzt nicht in der Sauna, da ist es wiederum zu heiß oder auch zu feucht. Aber so in der Wüste. Also weil vielleicht ist es biologisch, dass man, wenn es warm ist, sich vermehren will. Weil man weiß, man dann haben die Jungen eine Chance aufzuwachsen und erfrieren nicht. Oder so, dass es jetzt noch biologisch so begründet ist. Und wie gesagt, Afrika ist für mich noch näher an der Natur dran als jeder andere, so Kontinent auf der Welt. Und Afrika ist für mich nicht nur die Vergangenheit, die Wiege der Menschheit, sondern auch die Zukunft. Und ja, einfach mal nicht immer denken, dass man der Mittelpunkt der Welt ist. Nicht so auf dem hohen Ross sitzen, sondern einfach mal auf nach Afrika. Ist ja auch voll ja blödsinn, was ich erzähle, aber ich gehe mal ins Bett. Jute Nacht und so weiter.
Song list
{{Wikitable|class="wikitable" |- |Artist |Song |- |Miriam Makeba |Pata Pata |- |The Tokens |The Lion Sleeps Tonight (Wimoweh) |- |Gitte |Afrika |- |Ingrid Peters |Afrika |- |Majid Bekkas |African Blues |- |Toto |Africa |- |Johnny Clegg |African Sky Blue |- |Ali Farka Touré & Toumani Diabaté |Debe (Live at Bozar) |- |Sona Jobarteh |Gambia |- |Afro B |Drogba |- |Sun Ra |Nuclear War |- |Arnold Schönberg |Afrika (Voice Recording) |- |Freddy Quinn |Heimweh |- |King Biko |Awambo |- |Trap Beckham feat. DJ Diggem, Tokyo Jetz, Trina |Hit It |- |Paul Simon |Sun City |- |USA For Africa |We Are The World |- |Band für Afrika |Nackt im Wind |- |Ideal |Sex in der Wüste |-