Die Sendung August 2022
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Flake talks about sports.
Transcript
Radio 1, Flake, des Tasten-Fickers-Podcast. Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie mit einem kräftigen Sport. Frei! Wie habe ich das gehasst? Also ich hasse es immer noch. Ich weiß ja, jetzt muss ich es aber auch nicht mehr sagen. Aber wenn wir nullste Stunde Sport hatten, ich das Sportzeug vergessen hatte und dann barfuß oder in Socken an einer roten Linie stand, frierend – weil man hat ja nur so dünnes Sportzeug an – schwitzend, gleichzeitig aus Angst vorm Reck, vor der Sprossenwand, vor der Kletterstange, vor dem Stufenbarren, vor dem Doppelbock, vor dem Pferd, vor dem Kasten, vor einer Matte, Handstand, Kopfstand mit Genickbruch und allem, habe ich gedacht, das Leben habe ich mir doch ein bisschen anders so vorgestellt.
Was mir der Blödsinn ist, weil ich habe mir das Leben ja nicht so vorgestellt, zumindest nicht, bevor ich zur Schule kam. Aber sportfrei war für mich kein schöner Gruß, weil was soll dann bitte schön dann frei sein? Also sportfrei jetzt, wie jetzt, los, verstanden habe ich noch Skiheil. Das hat mein Vater immer geschrien, der kommt da aus Thüringen. Und der dachte, wenn wir so mit Langloff-Brettern oder so so unterwegs waren, ist es wichtig, dass man möglichst laut jeden grüßt mit Skiheil. Und dann hat er mir erklärt, ich habe dann auch Skiheil gesagt. Sagt er, nein, Frage, falsch, wenn eine Gruppe von zwei Mann einer Gruppe von vier Mann begegnet. Dann sagt der mit der Viermann-Gruppe, weil er die größere Gruppe hat, wünscht er Ski heil und der Erste der Zweiergruppe sagt dann Ski dank. Leben ist eigentlich ganz einfach. Glück auf, kann man so auch sagen oder so, hat aber jetzt nichts mit Sport zu tun.
Ah, heute geht es ja am Sport. Musik über Sport, Sport über Musik. Sport über Musik und Musik unterscheiden sich ja nicht so viel. Gerade wenn man sich die Charaktere der Stars betrachtet, der Fußballprofis und Musikerprofis, mit ihrem überdimensionalen Einkommen der wenigen Berühmten und dem geringen Einkommen der – Achtung – ganz vielen, Wortwitz, weniger Berühmten, nicht weniger Berühmten. Ich weiß nicht, was jetzt sinnloser ist, Sport oder Musik zu machen. Ich finde beides ziemlich sinnlos. Aber das Sinnloseste ist Musik über Sport. Wommen wir mit einem Lied über Fußballfans.
Das ist auch eine Sache, die Musik mit Sport verbindet. Es gibt die, die das ausführen. Die Musiker und die Sportler, die müssen das ja schon mal gut finden, so was zu machen. Und dann die, die sich das anhören oder angucken. Was macht man als Sportfan? Ich bin ein Erzkehner, aber als Fußballfan hat man ja auch zu tun. Also man muss zum Spiel gehen, man muss sich manchmal auch prügeln, man muss eben Fan sein. Und eigentlich ist das ja auch schon Sport. Kampftrinken ist ja im Prinzip auch ein Sport, sonst hieß es ja nicht Kampftrinken. Also Ringkampf hat ja weniger mit Kämpfen als mit Sport zu tun. Wettkampf, da kämpft man jetzt nicht, man schlägt sich nicht, sondern man kämpft fair gegeneinander. Und insofern ist Kampftrinken auch ein fairer Sport, sag ich mal. Und am schönsten habe ich das gelesen in der Beschissenheit der Dinge, wo der eine der Brüder des Protagonisten die Tour de France mit Schnaps nachfährt und die einzelnen Etappen, die gefahren werden müssen, sind bei ihm Schnäpse, also bei den Berghochfahrten sind es viele Schnäpse hintereinander und so. Und er arbeitet akribisch die Kilometer in Alkohol um. Und ich glaube, er kommt nicht ins Ziel.
Ich muss sagen, mir wird Campino immer sympathischer. Also je mehr Sachen er macht, die man eigentlich nicht macht, umso cooler finde ich ihn. Weil richtig cool sein, das kann jeder und sich verweigern und so, aber einfach so ein Fußballlied schon als Tote-Hosen-Sänger noch so was zu singen, finde ich einfach nur cool und ich finde es richtig gut, es ist – ich glaube es ist für Liverpool, ich weiß es nicht, ich weiß aber, dass er extremer Liverpool-Fan ist und ich glaube, er ist sogar deswegen auch Engländer geworden. Der ist ja so ein Fan, dass er sagt, ich muss aber auch Agnes, sonst kann ich gar kein richtiger Liverpool-Fan sein und er hat in seinem neuen Buch davon geschrieben, was er für einen Stress hat, dass er sein Bandleben mit den Toten Hosen in Einklang bringt mit den Spielen, weil er muss ja die normale Liga, er muss ja Champions League und dann hat er das Glück, dass er auch noch Fortuna-Düsseldorf-Fan ist, also als Sorgenkind, und muss zu beiden Mannschaften, die unterstützen und zu den Spielen gehen. Ich glaube, er hat ganz, ganz wenige Spiele verpasst und er sagt, ich weiß nicht, ob es stimmt, dass er den Toten-Hosen-Tour-Plan dem Champions-League- und Fußballplan von Liverpool so anpasst.
Wir haben das auch versucht, aber das Problem ist ja immer, die Festivals sind im Sommer, Mai, Juni, Juli, Fußball-Weltmeisterschaft und Europameisterschaft ist Mai, Juni, Juli. Jetzt machen wir ja nicht jedes Jahr eine Festivaltour, aber wir haben eine Zeit lang im Prinzip so jedes zweite Jahr eine Festivaltour gemacht und das war immer genau das gerade Jahr, wenn immer auch Fußball war. Und dann war ja das Lustige, als in Japan die Weltmeisterschaft war, da waren die Spiele bei uns vormittags um elf, um zwölf oder so, das ging noch. Dann waren wir immer schon auf dem Festivalgelände, im Backstage, und da haben die Spiele geguckt. Aber wenn die so abends sind, so zeitgleich, wird es ganz schwierig und ich darf das eigentlich ja nicht erzählen. Wir haben also ein, zwei, drei oder noch mehr Fernseher auf der Bühne, inzwischen gibt es ja Internet und Laptops und so, und es gibt einige Bandmitglieder, deren Namen ich nicht nennen werde, die sich einfach dann das Spiel des Konzertes angucken, ich muss mal sagen, das sind dann halt echte Fans.
Damit ist die englische Nationalmannschaft gemeint. Die haben so ein Wappen. Ich glaube, das muss die Zeit von Beckham gewesen sein, als er noch gespielt hat. Das Lied kam 1996 raus für die Europameisterschaft und ist dann zwei Jahre später nochmal veröffentlicht worden mit neuem Text, weil es dann in der Europameisterschaft so nicht geklappt hat. Das finde ich sehr gut, die Idee. Wir sollten öfter mal Lieder mit Wechseltexten machen. Sportfreunde Stiller haben es dann auch gemacht mit 2000, 2014, 10 oder so. Ich glaube 14, als wir dann Weltmeister geworden sind, das war gerade nicht im Lied von Sportfreunde Stiller. Aber bei Coming Home hat es auch nicht geklappt bei den Engländern. Und davon handelt auch das Lied, dass wir 1966 die WM gewonnen haben und seitdem nie wieder so einen Erfolg hatten. So davon handelt der Text, das finde ich gut, weil das ist nicht „wir werden die Willen, ja, wir sind die Größten“, sondern so „gut wie damals wird es nie wieder“ oder so. Das Lied werden wir auch gehört haben, wenn wir gespielt haben. Genau 96, 98 haben wir unsere Touren gemacht. Und ich kann mir das ja nicht mehr vorstellen, wir hatten die erste Platte rausgebracht und sind auf Tour gegangen. Wie kann man denn mit einer Platte auf Tour gehen? Das heißt, wir hatten zehn Lieder von der Platte und dann müssen wir ja noch mehr gespielt haben. Zehn Lieder ist ja nur, das weiß ich, von der Sendung eine knappe Stunde. Und dann müssen wir ja weiter gespielt haben. Da mussten wir dann die Lieder, die irgendwann mal vielleicht auf die Platte kommen, die noch gar nicht richtig fertig waren oder Lieder, die nie auf eine Platte gekommen sind. Und das ist doch schon, also da muss man mal so drüber nachdenken, das finde ich zum Beispiel jetzt mal sportlich, um das Wort mal zu benutzen, mit zehn Titeln oder mit einer Platte auf Tour zu gehen, finde ich total gut. Und ich kann zur Beruhigung sagen, Till war nicht derjenige, der auf der Bühne Fußball geguckt hat, was mich auch sehr beruhigt hat. Wenn er dann mit einem Flammenwerfer rumballert und dabei sieht, wie jemand am Tor vorbeischießt, dann will ich nicht der sein, der in der Richtung steht, wo der Flammenwerfer hinschießt. Obwohl Till auch nicht gefährdet ist, weil er ist überhaupt kein Fußballfan. Und das finde ich irgendwie auch beeindruckend.
Was Manu heißt, weiß ich, die Hand. Was Schau heißt, weiß ich nicht. Aber es gibt ja einen Hund, der Schau-Schau heißt. Oder ist das ein Schihuahut? Ich habe den nur falsch ausgesprochen. Das sind Fragen, die sich mir im Leben stellen und mich nicht schlafen lassen. Das Lied hieß auf Deutsch, wenn ich Maradona wäre. Ein schönes Lied. Manche Leute denken vielleicht doch, dass Fußballer jetzt intellektuell nicht an der Oberkante sitzen. Ich kann das nicht beurteilen, ich habe nur einen einzelnen Fußballer getroffen in meinem Leben, das war Mehmet Scholl. Und das Lustige war, dass ich nicht wusste, dass er Mehmet Scholl ist. Er wusste nicht, wer ich bin. Wir saßen irgendwie in München in einer Gaststätte zusammen am Tisch und alle hielten es nicht für nötig, uns einander so vorzustellen, weil jeder ist davon ausgegangen, dass der andere weiß, wer der andere ist. Und er ist dann aufgestanden und weggegangen. Und da habe ich gesagt, wer war dieser komische Typ? Und ja, das war Mehmet Scholl. Und er hat wahrscheinlich dasselbe so zu seiner Frau gesagt, wer war der Typ mit der Brille da. Ja, weiß ich auch nicht. Und also er war sehr, sehr, sehr nett.
Trotzdem, vom Fußball zum Eishockey, da kenne ich zwar auch keinen, aber es gibt auch Musik drüber. War das mit den LiederInnen? Den LiederInnen könnte auch so ein fieser Sexsong sein. Heißt aber wahrscheinlich den Puck ins Tor oder so, schieben rein oder so. Kann auch ein Sexsong sein, aber es ist kein Sexsong, vielleicht doch, aber eigentlich gedacht für die Eishockey-Weltmeisterschaft 1995 in Schweden. Und Nick Borgen hat da, man hat es gehört, die schwedische National-Eishockey-Mannschaft auch mitsingen lassen. Soweit liebe ich ganz besonders, wenn die Sportler dann so mitsingen. Ich habe da auch noch ein paar Beispiele mit. Sportler sind generell sehr gute Sänger. Deshalb sind es ja auch Sportler geworden und nicht Sänger. Aber jetzt ironisch oder nicht. Jedenfalls hat Nick Borgen sein Talent und seine Chance gesehen, Sportmusik zu machen und hat wirklich sich darauf spezialisiert, Sportmusik zu verfassen und hat sich erst 2004 auf Pop- und Rockmusik verlegt, was ich sehr gut finde. Wahrscheinlich hat er dann alle Sportarten durchgehabt oder so. Jedenfalls hat es so viel genützt, dass er – die haben ja dann auch sogar die Waldmeisterschaft mal gewonnen. Nee, das war We Are The Winners. Er hat mehrere, also wie gesagt, die Lieder sind generell bei ihm dem Sport gewidmet und die Hymne We All Are Winners, da haben sie 1994 gewonnen, damit in Lillehammer.
Jedenfalls haben wir auch mal versucht, ein Fußballlied zu machen, weil wir dachten, Weihnachtslieder laufen immer, also jedenfalls so zu Weihnachten. Geburtstagslieder laufen immer für jeden jeden Tag, kann man immer machen, Antikriegslied und so sowieso, aber Sportlieder, Fußballlieder, ein Fußballspiel ist ja jede Woche eigentlich. Wenn man jetzt eine Mannschaft hat, Nationalmannschaft-Lied ist schwieriger. Das hat man nur alle vier Jahre oder zwei Jahre. Und da haben wir auch so ... oh, er muss ins Tor. Ich singe das jetzt nicht vor. Schlimmes Lied und hat es auch nicht auf irgendeine Platte geschafft oder so. Und ich bin im Nachhinein noch dankbar dafür.
Ich komme vom Fußball. Das war inzwischen schon Eishockey, aber es ist auch im Prinzip auch Fußball oder Eishockey. Es ist ja dasselbe, nur mal trocken und mal auf dem Eis. Und halt mit Schlägern. Kommen wir zum Boxen. Das ist nämlich die Filmmusik zu Rocky. Habe ich leider nicht gesehen. Ich habe mir nur gemerkt, oder einen Teil habe ich mal mit der Band gesehen, der hat so einen lustigen Hund, der Sylvester Stallone, der rennt immer mit so einem Hund die Treppen hoch, so ein kleiner Kleffer, wie so ein Handfeger, den finde ich total süß. Aber sonst weiß ich nicht viel von Rocky, außer dass er immer erst verliert, dann trainiert er und dann gewinnt er so zum Schluss. Nachdem er fast verloren hat. Ziemlich eine gute Geschichte, ein Achtteil, ich glaube, das Beste, es kann doch sein, ich verwechselte jetzt mit Rambo oder so. Aber in einem Teil gewinnt er nicht. Ich glaube in Teil 8. Und das ist dann wohl der beste Teil, weil dann ist die Moral dran, dass man nicht immer der Gewinner sein muss. Und damit sind wir auch beim Grundproblem des Sports, dass im Sport darauf hinausläuft, dass irgendjemand gewinnen muss. Aber wozu? Also dann hat man gewonnen und dann ist das Schlimme, wenn man gewonnen hat, kann man nur noch verlieren. Man kann dann zwar nochmal gewinnen, aber irgendwann gewinnt man dann nicht mehr. Man kann nicht ewig der Weltmeister sein, irgendwann kommt ein neuer Weltmeister. Was nützt das dann alles? Also vielleicht ist Gewinnen auch nicht gut, weil wenn man verloren hat, kann man danach immer noch gewinnen. Nur wenn man dann gewinnt, dann hat man ja wieder gewonnen und kann wieder nur verlieren. Das ist wirklich ganz, ganz schwierig und es ist schon richtig, dass er da eine sechsteilige, sieben-, achteilige Serie draus gemacht hat mit Sylvester Stallone, die Rocky heißt und so eine gute Musik hat, wie die, die wir jetzt gerade gehört haben.
Aber weg vom Boxen, hin zum Radfahren. Sechs Tage auf dem Rad, immerhin. Das ist von ganz vielen Fahrrad-Songs, die es bei Engeling gab. Frans von Kraftwerk. Der menschliche Körper ist ja auch ein Kraftwerk. Klingt jetzt lustig, stimmt, aber man kippt da oben so Nudeln und Bier rein und so Zeug. Und dann wird das aufgespalten wie so ein Atomkern im Darm. Osmose, Dissimulation und das ganze Zeug. Und dann geht es im Blut zu den Muskeln und dann bewegen sich die Muskeln und da wird man warm. Man hat ja sein ganzes Leben lang eine Körpertemperatur. Die muss ja aufrechterhalten werden. Man darf ja nicht auskühlen oder so. Man hat wie so einen ständigen kleinen Ofen drin. Das ist richtig ein Kraftwerk. Und das befähigt einen auch, Sport zu machen. Also je mehr man isst, umso schneller kann man laufen. Und man darf nur nicht zu viel, dann platzt es wieder. Aber bis dahin ist das Kraftwerk schon ein guter Name. Und dann kann man auch Fahrrad fahren oder so.
Die Band davor war Engerling. Und die haben irgendwann immer weniger, was auch auf Kraftwerk zutrifft, immer weniger Musik gemacht, immer mehr Rad gefahren. Und Engerling haben das noch versucht zu verbinden, indem sie zu ihren Konzerten mit dem Fahrrad gefahren sind. Die haben ja oft in Lübbenau gespielt oder Sieg Freywalde, Eversbrunn, die ganzen schlimmen Dörfer, Coswig, Nauen. Und da konnte man immer schön mit dem Fahrrad hinfahren, also sie konnten es. Und man braucht da, sag ich mal, naja, sechs, sieben Stunden oder so, dann kommt man da schon an oder so. Und die sind dann so durchgeschwitzt im Sportzeug angekommen, haben gedust, sich angezogen und das, was wir hinterm Konzert machen, wenn überhaupt. Und dann haben sie ihr Konzert gemacht, waren topfit, was wir auch selten waren in der Anfangszeit so zumindest, und konnten dann gute Konzerte machen und haben sich aber eigentlich im Konzert schon nur auf die Rückfahrt gefreut, dass sie dann endlich wieder mit dem Fahrrad ein bisschen fahren können.
Ich verstehe total gut, aber bei mir war es umgekehrt. Ich habe mich auf die Busfahrten gefreut. Also wenn wir mit dem Auto gefahren sind, das war für mich schöner als die Konzerte. Wir haben zwar geraucht, alle drin, in so einem Skoda oder so. Fünf Mann drin, fünf Mann haben geraucht, manche auch Caro. Und die Musik war eigentlich nicht zu hören, weil die Radios so schlecht waren. Aber das war völlig egal. Schon die bisschen Tonfetzen, die bei uns ankamen, haben gereicht, um das Lied zu erkennen. Den Rest konnten wir dann selber singen. Und die Gespräche, die wir da durch die Nacht geführt haben, waren so – also das Niveau hält sich jetzt in Grenzen – aber so warm und menschlich und schön, dass ich, wenn ich an die Vergangenheit denke, weniger an die Konzerte als an die Autofahrten denke. Ich warte mal auf die Zeiten, wo wir dann auf dem Fahrrad fahren, wie das dann wird, ob man dann auch noch quatschen kann oder so. Dann werde ich mal sehen, wie es sich entwickelt. Man weiß ja sowieso nicht, wie es sich entwickelt. Als Musiker hat man ja eine Band mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von fünf Jahren oder so, habe ich mal so gehört. Dagegen sind wir jetzt schon die Vollrentner.
Aber im Sport ist es ja noch viel schlimmer. Wenn da beim Fußball ein 35-Jähriger auf den Rasen läuft, dann denken sie alle, ah, ist der Sarg nochmal aufgeklappt oder so. Und Mensch, was war der denn da zu suchen? Mensch, Opio ist der Stock oder so. Und schmeißen ihm Krücken runter oder so. So schlimm ist es nicht. Aber wenn man jetzt selber der Mensch ist, ist 35 Jahre alt. Und Sport ist ja nun das Einzige, was man gelernt hat. Und keiner braucht jetzt 400.000 Trainer oder so viele, wie es irgendwie aussortierte Sportler gibt. Was macht man dann? Man hat im Leben nichts gemacht, außer sich angestrengt und geschwitzt. Also was ich an sich schon so sinnlos finde. Man kann ja dann Privatsport machen, aber das finde ich dann richtig interessant, dass man früh aufsteht, macht man Sport und dann geht man wieder ins Bett. Das ist das verrückteste Leben, was ich mir so vorstellen kann. Das ist fast so sinnlos wie mit einem ganz schnellen Auto in so einem engen Kreis zu fahren, sodass man immer bremsen muss, beim Formel 1 rum oder so, wer macht denn das? Es ist natürlich Wahnsinn, dass die Leute wirklich Faszination darin finden, zu sehen, wie andere sterben. Und die Chance beim Autorennen, gerade beim Formel 1 zu sterben, ist jetzt nicht so gering. Man sagt zwar, beim Boxen sterben weniger als beim Fußball. Also es gibt da irgendwie verschiedene Sachen, wer woran sterben kann. Aber im Formel-1-Rennen sind schon so manche gestorben. Wenn man mal ganz kurz guckt, ein kleiner Auszug. Jochen Rind, 1970 im Lotus-Fort. Joe Siffert, auch 1971 im BRM. Da weiß ich nicht, was jetzt sein soll. Irgendwas mit Motors, würde ich mal Renault-Motors oder so. Ich habe keine Ahnung. Roger Williamson, nicht mit Roger Willems verwechseln, 1973 im Ford. François C. Wehr, auch 1973, auch im Ford. Helmut König auch im Ford 1974, 1975, Marc Donou, Robi spricht bald aus, auch im Ford. Tom Price 1977 im Shadow Ford. Ronny Petersen 11. September 1978 auch im Ford. Dann ging es mal ein paar Jahre gut. 1982 ist Gilles Villeneuve im Ferrari gestorben. Riccardo Paletti 1982 auch im Ford. Und dann waren zwölf Jahre unfallfrei, also ohne tödliche Unfälle. Dann ist Roland Ratzenberger auch im Ford gestorben und Ayrton Senna im Williams Renault. Würde ich jetzt als ganz grob Außenstehender sagen, dass ich Formel 1 lieber nicht im Ford fahren würde, wenn ich das mal so zusammenfassen könnte.
Es geht weiter. Ich bin schon wieder beim Fußball. Also ich habe mal einen Need genommen, den man ein bisschen weiterverwenden kann. Und zwar die Detroit Red Wings, Boston Bruins, New Jersey Devils, FK Austria, Enthofen gibt es auch, SC Freiburg, FC Hansa Rostock und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft seit 2019. Mir ist ja nicht aufgefallen, dass die deutsche Nationalmannschaft seit 2019 überhaupt was gemacht hat. Aber hier ist das Lied von den Zombie Nation. Oder ich habe mich geirrt, jetzt kommt erst Yellow und danach kommt dann halt The Zombie Nation mit dem Weltmeisterschaftssong.
Willkommen zum zweiten Teil, zum Thema Sport. Keith Richard ist mal gefragt worden, wie er seine geile Frisur so hingekriegt hat. Da haben sie gesagt, Mensch, alle Friseure zerbrechen sich die Köpfe. Wie schafft man das, so ein Fussel zu produzieren? Da hat Mick Jagger ganz cool gesagt, don't wash it too often. Und Winston Churchill ist mal gefragt worden: Und Winston, siehst du gut aus? Also ich übersetze das jetzt mal irgendwie. Du siehst so gut aus und frisch und warst so gut entscheidend. Wie schaffst du das? Wie bist du so gut drauf? No Sports.
Ja, mal interessant, ob es bei den Spielerfrauen so ein Mobbing gibt von der Torwartfrau oder so. Sie hat ja schon eine Sonderstellung, weil Torwart gibt es ja halt nur einen oder mit Ersatztorwart zwei. Naja, oder drei in der Nationalmannschaft. Aber die anderen sind dann insgesamt 24 oder so und die anderen Spielerfrauen haben halt normalen Spieler und eine hat dann den Torwart oder eben zwei oder drei. Ist schon was Seltenes, was Verrücktes. Also wen kennt man? Manuel Neuer, Lehmann, dann diesen Karius, der jetzt bei Union ist, das weiß ich aber nur, weil er bei Union ist und bei Liverpool war davor.
Über Sport kann ich den ganzen Tag quatschen, das ist ja nicht so spannend, ey. Der Wahnsinn. Man weiß ja nicht, wo fängt Sport an. Die spielen ja Fußball. Das heißt ja spielen und nicht sporten. Ich sporte ein Tor. Nee, Quatsch, ich schieße ein Tor. Ja, schießen ist wieder was Kriegerisches. Also Spielen und Sport, kommt das Interessante, die Ambiguität, Quatsch, das andere Dinge, zur Musik. Weil Musik spielt man ja auch. Ich spiele das Lied, ich spiele Fußball. Also Musiker und Sportler sind sich doch Dichter, als man denkt, da, Dichter und Denker. Aber man kann natürlich auch spielen. Ja, ab wann ist Spiel Sport? Wer weiß es, wer weiß es.
In diesen Spielen geht es ja auch um Gewinn und Verlieren, wie im Sport. Und diese Spiele können absolut auch zur Sucht führen, wie wahrscheinlich auch der Sport. Also ich bin mal früher gern spazieren gegangen, bis ich diese scheiß App hatte, wo man sieht, wie viel man gelaufen ist. Und seitdem versuche ich dann eben die Kilometer abends voll zu machen und muss dann nach dem Abendbrot oft nochmal runter, weil mir noch vier, fünf Kilometer fehlen oder so. Und dann laufe ich dann halt nochmal durch die Gegend und müsste das eigentlich nach jedem gesunden Menschenverstand nicht machen. Aber ich hätte dann gerne, dass es so viel ist. Und wenn ich nicht gelaufen bin, fühle ich mich auch ein bisschen komisch, so wie so, als ob was fehlt oder so. Jeder, der nicht süchtig ist, kann das nicht nachvollziehen, deshalb kann man es jetzt auch nicht erklären. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, wie man den ganzen Tag sitzen und um Geld spielen kann, weil Geld kann man nicht gewinnen. Man muss arbeiten, wenn man Geld verdienen will, und alles andere ist Quatsch. Und die, die da immer sitzen und spielen, die wirken auch seltsam tot auf mich, aber ich beziehe ja meine Bildung aus dem Tatort und da hat mal eben so ein Spieler gesagt, weißt du was, wenn ich alles verliere, wenn alles weg ist, alles verloren ist, es gibt keinen Moment, wo ich mich lebendiger fühle.
Der Satz hat mir total gefallen und dann fiel mir wieder die Verbindung zum Sport ein. Klar, man fühlt sich lebendig, wenn man Sport macht, man schwitzt, man hat Schmerzen und wenn man gewinnt, ist es bestimmt ein gutes – also man merkt, dass man lebt und ist es jetzt gut, dass man merkt, dass man lebt oder ist es wichtig für allen, reicht es nicht, dass man lebt oder muss man das immer merken und muss man da jeden Tag was machen? Es ist ganz schwierig mit Sport, weil was will man denn sagen, wenn man auf dem Totenbett liegt, guten Tag, lieber Gott, ich bin jeden Tag ordentlich gerannt, habe ordentlich trainiert. Und was hast du gemacht in deinem Leben? Naja, sag doch, bin immer schneller geworden. Ja, schön, aber jetzt bist du tot. Ich weiß es nicht. Also ich finde Sport total gut. Ich finde es gut, wenn man sich bewegt. Ich finde es gut, wenn man mit seinem Körper so umgehen kann. Würde ich gerne. Der Mensch liebt ja auch Sport. Er nennt ja alles Sport, was kein Sport ist. Mit dem Motorboot rumfahren und Bier saufen ist Wassersport. Irgendwie, wenn man die Nacht durchkokst, Wintersport, wegen Schnee und so. Dann haben sie gerade den Matratzensport erfunden, da wollte ich jetzt nicht näher drauf eingehen, lieber das nächste Lied spiele, was ich nur aus einem Missverständnis rausspiele und das Lied heißt Per Spor und ich habe wahrscheinlich Sport gelesen, ich brauche eine Brille.
Das Band heißt Gus Mewis und Vagant. Und kedenk, kedenk, ist das Geräusch, wenn ein Rad von der Eisenbahn über eine Schienverbindung fährt, würde ich jetzt in Deutsch sagen. Und der fährt dann nämlich mit der Eisenbahn. Also von Sport erkenne ich da wenig. Ich glaube, das ist eher ein Liebeslied für eine Frau. Aber da fällt es mir natürlich ein. Denn du musst ja keine Frau sein. Du kannst ja auch die Mannschaft sein. Und insofern kann jedes Liebeslied, was ich kenne, ich will nur dich oder ich will nur zurück zu dir. Das ist ein Liebeslied. Oder naja, jetzt fällt mir kein Liebeslied ein. Shitam, mit dem ich stöhne, würde ich auf dem Fußballplatz jetzt schlecht ankommen. Aber jedes Liebeslied kann auch ein Sportlied sein. Weil jede Liebe, man kann ja lieben, so wen man will. Man kann eine Sportart lieben, man kann seine Mannschaft lieben. Und insofern ist das auch ein Sportlied. Auch wenn es per Sport heißt, nee, per Sport, doch, per Sport heißt es wirklich. Also es heißt auch irgendwas so per Eisenbahn wahrscheinlich oder so.
Und wir bleiben bei richtigen Sportsongs für Fans. Und wir haben jetzt eh ein Sportlied vom Chef direkt von Giorgio Moroda. Auf jeden Fall hat der ein Lied gemacht für die Olympischen Sommerspiele 1988, der Eröffnungssong Hand in Hand. Das war jetzt mal gar nicht schön und man hört ja auch immer, ein gesunder Körper, ein gesunder Geist kann nur in einem gesunden Körper stecken. Wenn ich mir jetzt mal Boris Becker so vorstelle, obwohl der hat keinen gesunden Körper mehr, aber sagen wir mal Boris Becker in jungen Jahren und Stephen Hawkins. Wer hat da den gesunderen Körper und wer hat den gesunderen Geist? Schwer zu entscheiden, aber es ist nicht auf den Sport zu schieben, denn Schach ist ja auch eine Sportart. Also man gibt ja auch Boxschach, wo man dann die Schachfigur noch verprügelt, aber beim normalen Schachspiel wird das als Sport betrachtet und die Gruppe ABBA hat, als sie mit den Platten nicht mehr so richtig weiter wussten, haben sich die beiden Männer, also Benni anders besonders, Björn und Björn auch mit Benni, zusammengesetzt und haben versucht, wie heißt es, ein Musical zu komponieren, was Chess heißt, so viel wie Schach, und das hören wir erstmal an und dann erzähle ich die ganze Geschichte dazu, damit man sich vorstellt, was Schach ist.
Klaviermusik beruhigt mich doch unheimlich. Ich bin gerade ein bisschen weggenickt. Die Geschichte handelt von zwei Schachspielern. Wer hätte das gedacht? Nicht drei, nicht fünf, nein, zwei. Und der eine ist Russe, der andere ist Amerikaner. Und man munkelt, dass es sich inspiriert ist von echten Schachspielern. Und zwar von Bobby Fischer auf der amerikanischen Seite und Viktor Kortschnoi auf der sowjetischen. Und dann passiert in den verschiedenen Inszenierungen verschiedene Sachen, aber die Grundgeschichte ist wohl, dass bei einem Weltmeisterschaftsturnier sich eine Dreiecksgeschichte entspinnt, weil die Managerin des einen Spielers verliebt sich in den Gegner. Und da das im Kalten Krieg spielt und mit Ost-West-Konflikt kann man da ganz viel zeigen. Es geht um Politik, Verschwörung, Liebe und Eifersucht, immer vor dem Hintergrund einer Weltmeisterschaft.
Lustigerweise hatte ich denselben Gedanken als Kind oder junger Jugendlicher und habe auch ein Buch geschrieben mit Kugelschreiber auf karriertem Papier über den Kampf der Weltmächte, Westmächte gegen die Sowjetunion und ich dachte auch, dass ein Krieg zu viele Opfer fordert und zu sinnlos ist und habe gedacht, die schicken je einen Vertreter ihres Systems, um die Überlegenheit zu demonstrieren und die treten dann in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Also Sport für die Weltherrschaft im Prinzip. Und ich habe das aufgeschrieben, bis mein Kugelschreiber leer war. Und mein Freund Peter Wawaczinek hat in der Zeit auch ein paar Bücher geschrieben, die recht erfolgreich waren. Und er hat mich mal angesprochen. Er sagt, du, der Verlag will gerade was Neues von mir. Hast du nicht was? Ich sag, klar, weil ich was habe, ihm ein Buch gegeben. Und dann war ich so dumm, nach einem halben Jahr danach zu fragen, was aus dem Buch jetzt geworden ist. Und da hat er mich nur angekickt und gesagt, so ein Stuss.
Das war das klassische Einmarsch-Thema. Sirius vom Alan Parsons Project und wir haben auch mal versucht, ein Einmarsch-Lied zu machen. Dann braucht es eine gewisse Geschwindigkeit, dass man einschreiten kann und wir wollten ein Lied für Klitschko machen. Ich glaube noch für den Großen, als er noch geboxt hat oder für Wladimir kann auch sein. Es gab mal so ein Gerücht in Berlin, dass die Klitschkos Box-Lieder zum Einmarsch brauchen und alle Bands haben wie wildruflos jetzt wirbelt und das irgendwie hinschickt. Und unser Lied soll angeblich den Klitschkos sehr gefallen haben. Aber das Management hat gesagt, aufgrund unseres Images können sie auf keinen Fall mit einem Lied von uns einmarschieren und haben das Lied dann abgelehnt. Dann haben wir es rausgemacht, hier kommt die Sonne und es einfach bei unseren Konzerten gespielt, ob Klitschko da nun mitläuft oder nicht. Macht dann auch nichts. Und dieses Lied Sirius, was wir eben gehört haben, war jahrelang, fast jahrzehntelang das Einmarschlied der Chicago Bulls, als Michael Jordan da noch mitgespielt hat und so. Dass das noch alles richtig gut war. Aber das ist doch komisch. Wenn es mal eben so ein Einmarschlied gibt, stürzen sich gleich alle drauf wie die Piranhas. Und ich weiß nicht, ob das dadurch ein bisschen entwertet oder aufgeweicht wird. Ich will jetzt nicht die Mannschaften sagen, aber die Basketballmannschaft Löwen aus Braunschweig spielt es auch zum Einmarsch. Die Telekom Baskets Bonn. Ich meine, will man bei den Telekom Baskets Bonn spielen? Ich persönlich nicht, aber ich will auch nicht beim SC Werder Bremen mitspielen oder SV Darmstadt. Ich meine, was soll ich mal zu Darmstadt sagen? Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart, VfB Wolfsburg. Ich meine, wenn sie alle dasselbe Lied spielen, ist ja dann irgendwie auch egal. Obwohl, warum nicht? Also das Einfachste wäre natürlich, sie spielen alle dasselbe Lied. Aber das ist eben der Nachteil am Profisport.
Ich mache mal schnell ein Lied aus dem Privatsport. Also ein Sport, den ich auch betrieben habe in meiner Jugend, weil mein Vater aus Thüringen kommt und eine Sache, wo es mal nicht um Gewinn und Verlieren geht, sondern einfach nur ums Heil und ein Ankommen. Für uns hört hier keiner, ey, ist ja weinlich. Also wer jetzt noch nicht verstanden hat, weshalb ich Sport nicht mag, wird es nach dem nächsten Lied auf jeden Fall wissen, ich habe das Schlimmste vom Schlimm eigentlich gefunden, die deutsche Nationalmannschaft singt selbst. 1974, das war, wo die DDR-Weltmeister geworden ist, können die Schlaumeister jetzt sagen, was sie wollen, wenn die BRD angeblich die Besten waren und wir als DDRler die BRD besiegt haben, sind wir Weltmeister und nicht hier Meyer, Müller oder wie sie alle heißen, Schumacher.
Schnell weg vom Fußball, hin zum Boxen ist genauso schlimm. Wir hatten schon mal Eye of the Tiger, nee, wir hatten schon mal Stallone und Rocky und er hat sich ein Lied gewünscht, was die Serie begleiten kann und ist zu Queen gegangen, also Sylvester Stallone und wollte Another One Bites the Dust verwenden und Queen hat Stallone das Lied nicht gegeben und sagt, nee, wir wollen für deinen Mist unser Lied nicht hergeben und so und da hat er Survivor gefragt und die haben ein Lied gemacht, so eine Demo-Version ihm gegeben und sagt, das braucht noch einen härteren Beat, das muss so, der Beat muss so sein, immer wenn ich schlage, muss so ein Beat kommen so dong, dong, dong, dong und immer, das muss genau zum Prügeln passen und so und hat da denen eine Szene vorgespielt und so und der Trainer, Mickey, sagt im Film immer, stay focused and keep the eye of the tiger, also behalt den Gegner immer im Auge und lass dich nicht ablenken oder so und da hat die Band das Lied dann auch so genannt und Stallone wollte dann noch eine dritte Strophe und wollte das schön machen, aber die haben es nicht mehr geschafft bis die erste Serie gesendet wurde. Und da haben sie einfach die Demo genommen und im Film verwendet. Und die Demo klingt besser als manche andere Titel, die man so auf Platte rausbringt nach acht Wochen im Studio oder so. Früher war halt noch Qualitätsarbeit.
Und jetzt kommt Freddie Mercury doch, wenn er auch bei Rocky nicht mitmachen wollte. Ich weiß nicht, ist Barcelona, hat das was mit Fußball zu tun? Ich will selbst Schiffe oder so. Aber kann ja sein, dass Barcelona auch – ich weiß nicht, wieso Freddie das sonst singt. Also wenn ich jetzt Barcelona wäre, würde ich Freddie Mercurys Lied nehmen und das als Sportlied nehmen. Muss man einfach mal so sportlich sehen, die ganze Geschichte. Ich denke mal, so wie es Ihnen bei dem Lied ging, so hing es mir früher im Sportunterricht. Es tut weh und nimmt kein Ende. Aber zum Glück muss ich nicht mehr zur Schule gehen. Das Schöne am Erwachsenwerden ist, dass man selber entscheiden kann, was man macht und was nicht. Und ich habe mich dafür entschieden, keinen professionellen Sport auszuüben. Deswegen Musik jetzt mehr oder weniger professionell machen, war auch nicht so geplant. Ich glaube, als Amateur hat man einfach mehr Spaß am ganzen Leben. Ich habe jetzt sogar in so einen Sexseiten gibt es auch jetzt eine extra Spalte Amateure. Da habe ich gesagt, was, man kann denn beim Sex noch Amateur sein? Also wie kann man denn beim Sex dann Profi sein? Damit meinen die wahrscheinlich die, die immer so Filme machen, aber selbst die können ja als Amateure auch Filme machen. Also ich verstehe es nicht, aber ich weiß, dass man ein schöneres und besseres Leben hat, weil man nicht der Beste ist. Also ich kicke mir mal Boris Becker, warte ich mit Boris Becker ab, Ronaldo, Rinaldo hier und Messi, ich weiß nicht, wie der andere Messi heißt, die ganze Bande, die da alle so weltberühmt und die besten sind, die haben auch Ärger. Also ich glaube, bester sein heißt Ärger haben, deshalb versuche ich das auch, nicht so schlecht wie möglich über die Runden zu bringen. Ich bin Gott sei Dank auch fertig. Tschüss.