Die Sendung August 2017
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Transcript
Guten Abend, hallo und herzlich willkommen bei der Sendung mit der Maus. Hätte ich jetzt fast gesagt, aber man muss mal aufpassen, weil Maus ist ja schon leicht sexistisch. Kleine Maus, große Maus, wie auch immer. Ich sehe mich jetzt auch nicht zwingend als Maus, würde mich auch selten so bezeichnen. Ich bin da schon oft gefragt worden, als welches Tier ich sein könnte oder welches Tier die Band ist oder irgendwas. Und dann überlege ich immer und überlege. Und bis ich da zu einer Antwort gekommen bin, ist meistens das Interview vorbei oder ich gelte einfach als verstockt. Für mich selber, da könnte ich höchstens noch sagen, ich bin so was vielleicht wie so ein kleines, fragiles Insekt. Ehen klatsch und weg bin ich. Aber es ist ja meine Schuld. Ich habe es mir so ausgesucht. Ist innocent.
Ich weiß nicht, ob die Sexpistols gewusst haben, wie recht sie damit hatten, weil Schuld ist schließlich jeder, auch an allem. Wenn man jetzt nur überlegt, wer am Irakkrieg zum Beispiel schuld ist, kommt es ja echt auf den Standpunkt an. Die einen sagen Saddam Hussein, die anderen sagen die Amis, dann sagen welche das Erdöl oder dann sagen sie dann natürlich wieder die Amis, weil die brauchen ja das Erdöl. Zum Autofahren, wer hat das Auto erfunden? Die Deutschen. Weil sind die eigentlich letztendlich schuld, so kann man das alle zurückführen oder bei den Deutschen ist es ja eh mit der Schuld schwierig, wer hat den Zweiten Weltkrieg, wer ist da dran schuld? Die anderen sagen Hitler, die anderen sagen, ja die Eltern von Hitler hätten ihn ja nicht kriegen müssen oder die Kunsthochschule hätte ihn nicht ablehnen müssen. Oder die Eltern der Eltern, also die Großeltern in dem Fall, hätten ihn ja auch nicht, die Eltern, kriegen müssen. Und so kann man das eigentlich zurückführen bis zum Urknall, weil irgendwas ist ja immer am Anfang schuld oder so. Aber in dem Fall sollte man vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob weniger Hitler schuld ist als die ganzen vielen Leute, die ihn gewählt haben, weil sonst wäre er ja auch gar nicht an die Macht gekommen. Das trifft natürlich genauso auch auf Trump zu. Das ist leicht über den zu schimpfen oder so. Aber der musste ja schließlich auch gewählt werden.
Nach so einem ernsten Tönen erstmal wieder Musik. Jetzt vielleicht schon an der Musik ein bisschen gehört. Das war ein Lied von James Bond. Ich meine für James Bond. Für diesen Film, da gibt es ja immer so ein Titel-Lied, was immer so James Bond-mäßig klingt. Und da macht eigentlich auch immer eine Frau mit, wenn mich nicht alle täuscht. In diesem Fall war es Alicia Keys, unterstützt von Jack White.
Und da komme ich eigentlich zum heutigen Thema des Tages. Denn eigentlich ist das ja eine Musiksendung, oder was heißt eigentlich, man soll ja nie eigentlich sagen, eigentlich nie eigentlich sagen. Ich habe schon vergessen, was ich sagen wollte. Eine Musiksendung und da sollte ich ja auch über Musik sprechen, was ziemlich schwierig ist. Weil wenn ich ein Lied höre, dann finde ich es entweder gut oder nicht. Wenn es gut ist, dann spiele ich es gerne, wenn nicht, dann eher nicht. Und damit hat sich das eigentlich schon erschöpft, mein Wissen über Musik. Man könnte jetzt natürlich auf Wikipedia gucken, irgendwelche Daten raussuchen, ah, da hat der mal was aufgenommen und der, aha, so, und dann eine neue Gitarre gekauft oder was, aber das kann ja jeder. Also jeder, der sich für Musik interessiert, der kann einfach bei Wikipedia nachgucken, wenn ihn ein Lied interessiert und gucken, was da passiert ist. Und ich erzähle dann lieber was aus dem Kopf, wobei das auch nicht so viel ist.
Also was ich jetzt aus dem Kopf wüsste, was mich selber völlig erschreckt. Ich weiß, wie die Kinder von Brett Pitt und Angelina Jolie heißen. Shiloh, Sahara, Pax. Naja, also die drei, die kenne ich schon mal aus dem Kopf. Und da erschrecke ich mich jedes Mal, dass die einfach so adaptiert worden sind. Falls sie adaptiert sind, aber ich glaube, ja. Weil was kann man den Kindern schlimmeres antun, als dass die auf jedem Drecksblatt auf der ganzen Welt ihre Gesichter abgebildet sind und was sie gerade machen. Und Shiloh will sich wie ein Junge anziehen. Und ich weiß auch nicht, ob das für ein achtjähriges Kind so günstig ist, wenn es in seinem Leben schon 500 Mal im Flugzeug saß. Aber die werden unbarmherzig weiter adoptiert. Jetzt ist sogar noch Trennung und Scheidung. Da wird es nochmal extra schön. Da fragt man sich echt, wieso das erlaubt ist, dass so eine berühmte Leute Kinder adoptieren dürfen. Also ich sage nur Madonna. Wer bitteschön möchte schon ein Kind von Madonna sein? Also Freund, geschweige denn, Kind, morgens Mandalas essen und sowas, das wünscht man echt keine Menschen. Vielleicht da sollte man mal aufpassen, dass man bei einer bestimmten Berühmtheit über eine Adoption ein bisschen gründlicher nachdenkt. Trifft auch auf Gerhard Schröder zu, gibt es auch in Deutschland, das Syndrom. Der hat ja wohl auch ein Kind mit knapp 50 oder 60 adoptiert. Das ist eigentlich so auch nicht in Ordnung. Ein normaler Mensch, der darf das auch nicht. Aber die Großen, die denken, sie können ja alles machen.
Ich wollte ja sagen, was das Thema ist, über das heute die Sendung geht. Heute geht es um Musik. Und zwar darum, dass Leute zusammenspielen, die eigentlich nicht zusammen Musik machen. Das fing schon an mit den Sexpistols. Die haben auf der Rock'n'Roll-Zwindelplatte ein Lied gemacht mit Ronnie Bix. Der war bei diesem legendären Postraub in England dabei. Wurde auch als Gentleman-Einbrecher bezeichnet. Hat nach dem Gefängnis oder erst nach Brasilien geflohen oder Argentinien, wie es der Geier. Und hat dann da mit den Sex Pistols ein Lied aufgenommen, nachdem die Sex Pistols sich schon aufgelöst hatten und Johnny Rotten schon ausgestiegen war. Die Rest, ja, wenn man sie fast Ex-Pistols nennen, wenn es die Band nicht schon eben würde. Haben dann mit ihm zusammen ein Lied aufgenommen und eigentlich ist es aber keine Band. Und da habe ich gedacht, das ist was Interessantes. Ich spiele ein bisschen Musik von Leuten, die nicht zusammenpassen. Letzte Lied eben Jack White und Alicia Keys und jetzt kommt was ganz verrücktet.
Dieser interessanten Darbietung durfte ich beiwohnen bei einer Echo-Verleihung. Das ist nach Angaben der Veranstalter der zweitgrößte Musikpreis der Welt. Das mag man immer ja nicht glauben, wenn man da ist. Man sitzt da so stundenlang und hört sich was an und das erinnert mehr an eine Betriebsfeier in Luckenwalde vom Glamour-Faktor her. Man sitzt da ganz steif und irgendwelche Media-Leute erzählen irgendwas über irgendwelche Zahlen. Und dann werden nach völlig nicht nachvollziehbaren Kriterien irgendwelche Bands ausgewählt, die da die Echos gewinnen. Das sieht aus wie so eine Schallwelle, so ein Echo. Und da bekommen manchmal Bands Echos, die man gar nicht kennt oder ich zumindest nicht kenne, was man auch nicht besagen muss. Aber große Bands wie die Ärzte oder so haben wohl nie ein Echo bekommen, weil die einfach gesagt haben, sie machen diesen Schwachsinn nicht mit. Und dann werden sie zur Strafe auch gleich nicht beschenkt oder bedacht mit Preisen. Das ist alles sehr, sehr mysteriös gewesen. Keiner hat richtig gewusst, was das sollte. Man saß da stundenlang rum und hat eigentlich nur auf die Party gewartet, weil das da umsonst zu essen und zu trinken gab. Wobei mich das Trinken mehr interessiert hat. Die Preise wurden immer überreicht von den Klitschkos eigentlich. Die beiden Brüder waren über 15 Jahre immer da und haben so Preise überreicht in ihrem liebreizenden Deutsch. Und das war eigentlich auch schon das Schönste von der Veranstaltung im Großen und Ganzen. Und da spielten eben als super Gag, würde ich mal sagen, Michael Mittermeier mit den Guano Ebs zusammen dieses Lied.
Eine andere Band, die auch oft gespielt hat bei der Echo-Verleihung, sind die Fantastischen Vier. Und die haben auch was Interessantes gemacht. Das hören wir uns jetzt mal an.
Als ich das Lied zum ersten Mal gehört habe, hat mich auch gewundert. Ich dachte, was ist denn mit der Stimme los? Das klingt ja so komisch. Ich dachte mir schon, ist das mit den Phantas los? Und dann war das auch so abgehackt. Ist es aber nicht. Da dachte ich, na nun, na nun, das erinnert mich ja an Grönemeyer. Und siehe da, es ist Grönemeyer. Ich weiß nicht warum und weshalb der da mitgesungen hat, aber ich finde es total geil. Und was ich am lustigsten fand, war das Video. Weil da singen die in einer Bar irgendwie und tanzen da rum oder so. Und da singen die Oliven mit. Die Oliven kriegen dann so Münder und singen mit. Und da halt noch nie singende Oliven gesehen haben, fand ich das total gut.
Das nächste Lied ist wieder ein Zusammenmix aus zwei Leuten, die sich aber schon ganz gut kennen. Nämlich John Cale und Lou Reed. Die haben eine Platte zusammen gemacht, als Andy Warhol gestorben ist, weil sie wohl mit ihm befreundet waren oder so. Und haben da extra für ihn, ihm jedes Lied gewidmet. Das ist ganz interessant. Und da war aber Nico schon tot, die hat ja auch mitgespielt bei Velvet Underground und da habe ich jetzt durch Zufall ihr Grab gefunden, das ist nämlich im Grunewald auf dem Havelfriedhof, da macht die Havel so einen komischen Knick und da sind früher immer die Ertrunkenen angespült worden und die Selbstmörder und die wollte die Kirche natürlich nicht beerdigen und dann waren die da so angespült, lagen in der Kurve und keiner wusste wohin damit. Da hat sich der Förster ein Herz genommen und hat die auf eigene Verantwortung im Grunewald begraben. Hat da im Prinzip so einen Waldfriedhof gemacht und die da ganz einfach begraben mit einem kleinen Kreuz oder so. Oder ich weiß nicht, ob der ein Kreuz machen darf, wenn man nicht bei der Kirche ist. Vielleicht ein Stein oder ein Baum. Und das hat Nico gesehen, als sie da spazieren war mit ihrer Mutter. Und da hat sie gesagt, da möchte sie auch beerdigt werden. Und so hat es dann auch geklappt.
Hallo, da bin ich wieder und das geht gleich weiter mit Musik von Brian Adams und Tina Turner. Only Love, it's only love natürlich. Man muss liebeschön sein.
Das waren, wie gesagt, Brian Adams und Tina Turner zusammen. Das habe ich gesehen in der Zeit, als es noch Fernsehen gab. Kam das irgendwie bei einem Rockstube oder Rockpalast war es wohl nicht. Oder vielleicht doch auch Rockpalast. Oder Wim Tölke, das gab es auch mal. Jedenfalls habe ich da gesehen, Brian Adams fing an zu spielen, spielte da Gitarre, war alles ganz schön. Und auf einmal tänzelte Tina Turner auf die Bühne, machte Handbewegungen und gesellte sich ihm zu. Und dann sang die zu zweit in ihrem Mikrofon. Und das fand ich da sehr merkwürdig, weil ich kannte ja unser Mikrofon von Feeling B. Wir hatten nur eins, da hat Aljoscha immer so reingesungen, das hing bei jeder Probe. Und das war echt grenzwertig, weil das hat sehr nach Spucke gerochen. Das ist ein Geruch, der in jedem Mikrofon so dran hängt. Da muss man dann die Kapsel nehmen und auskochen. Das haben wir auch gemacht, aber haben dabei gleich das Innere vom Mikrofon mitgekocht. Das hing dann nicht mehr. Da mussten wir uns ein neues kaufen, aber das roch auch nach kürzester Zeit dann nicht mehr gut. Und beim Ansingen ist man ja auch ganz dicht beieinander. Also Tina Turner und Brian Adams waren der Meinung, dass sie sich direkt ins Gesicht singen müssen, als ob sie sich unterhalten. Waren aber nur 20 Zentimeter mit ihren Gesichtern voneinander entfernt, weil sie ja beide ans Mikrofon ran mussten. Und dann schrien die sich so fröhlich an. Da habe ich gedacht, das ist eine komische Art von Musik. Weil abgesehen von dem Mundgeruch und dem allen, ist es auch komisch, sich einfach so anzusingen. Weil man singt ja eigentlich das Publikum an und nicht einen anderen Sänger. Das ist ja wie, wenn sich zwei Gitarristen anspielen. Also wozu gehen sie dann auf die Bühne? Da können sie sich ja direkt auch ansingen. Außerdem kann man sich ja auch im normalen Tonfall so unterhalten. Das ist natürlich jetzt ein sehr unsachlicher Einwand.
Und aus Trost mache ich mit Tina Turner gleich weiter.
Da hört man doch die reine Freude am Musikmachen.
Das war Tina Turner jetzt unverkennbar zusammen mit Chuck Berry. Tina Turner weiß einfach, was gut ist. Mit Chuck Berry singen und an einer Goldküste in Zürich wohnen. Die Goldküste ist das Nordufer vom Züricher See. Also wenn die Sonne im Süden steht, strahlt die da genau hin und da, wo die reichen und schönen Leute. Und der richtige Kulturschock nach der Wende war für mich nicht, als ich in den Westen kam, sondern als wir in die Schweiz gefahren sind. Wir sind mit Feeling B in die Rote Fabrik eingeladen worden, fuhren mit der Eisenbahn bis Stuttgart, hatten ein Konzert. Und dann haben sie uns gesagt, dass wir als Ostler nicht in die Schweiz reinkommen. Und dann mussten wir auf die Polizeistation gehen und Wessler werden. Dann haben sie uns wieder zurückgeschickt, ein Passbild zu machen. Das hat eine Stunde so gedauert, da musste man einen Hintergrund aussuchen und das war eine ewige Prozedur. Dann haben sie gefragt, wo ist denn die Wohnadresse? Da haben wir gesagt, wir wohnen ja ja nicht, wir wollen ja eigentlich weiter in die Schweiz. Da sagen sie, nee, ihr braucht eine Wohnadresse. Da haben wir gesagt, na haben wir nicht. Da haben sie gesagt, na wo habt ihr heute Nacht geschlafen? Da haben wir gesagt, na hier im Jugendclub Nürnberger Straße oder was. Dann haben sie das uns als Adresse so eingeschrieben und dann hatten wir einen Ausweis als Westler und durften in die Schweiz fahren. Und da war alles so sauber und so ordentlich. Da waren Bettler an der Straße, die hatten Schlafsäcke, das waren amerikanische Armeeschlafsäcke, dafür haben wir als Ostler vier Jahre gespart. Und dann saßen die wirklich am Straßenrand und tranken Jack Daniels. Und sowas habe ich überhaupt noch nie erlebt.
Zurück zu Chuck Berry, den hören wir gleich nochmal und mal sehen, ob man hört, wer da noch mitsingt. Also ich muss jetzt stehen, ich wäre selber nicht drauf gekommen. Also man kann hinhören und hinhören, so viel man will, die Stimme ist echt nicht rauszuhören. Zumal auch mein Lieblingsinstrument das Saxophon so tapfer so mitgespielt hat. Es war, man sollte es nicht glauben, John Lennon. Wahrscheinlich war auch Alkohol im Spiel. Aber John Lennon hat wirklich mit Chuck Berry zusammengesungen, die werden sich auf irgendeiner Party oder einem Konzert getroffen haben. Und früher hatte man wahrscheinlich auch weniger Scheu, einfach zusammen auf die Bühne zu gehen und ein Lied zu spielen.
Schon John Lennon, eigentlich wenn ich an John Lennon denke, fällt mir sofort ein, dass er erschossen wurde. Und ich kann mich noch wirklich genau an den Tag erinnern, das war ein Dienstag, ein sehr grauer Tag, es war kalt. Und ich bin die Heinrich-Roller-Straße hochgelaufen und habe gedacht, Mensch, jetzt haben sie John Lennon erschossen. Ohne dass ich jetzt zu weiteren Erinnerungen habe, ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, wo das in Nachrichten kam und alle ganz geschockt waren. Und ich gedacht habe, dass eigentlich, also waren bis dahin für mich die Musiker außer Elvis Presley unsterblich. Weil so eine Band wie die Beatles gab es schon ewig, also in meiner Kindheit schon, als ich geboren wurde, haben die bestimmt schon gespielt. Und sollte es eigentlich nach meinem Dafürhalten auch ewig geben. Deshalb war das für mich schon ein Schock, dass einer aus einer Band jetzt plötzlich so erschossen wurde. Ich kann mich auch noch genau erinnern als Tschernobyl, als da der Reaktor explodiert ist. Da hatten wir ein Konzert in Radebeul und lagen in der Sonne, haben nichts Böses geahnt. Und erst viel später erfahren, dass an dem Tag das passiert ist und wir uns besser nicht hätten in die Sonne legen sollen. Und im Osten haben sie uns ja gar nicht gesagt, es gab nur am Tag danach massenhaft Pilze, diese Champignons zu kaufen und irgendwelches Obst, was der Westen wohl zurückgeschickt hat, weil die das nicht essen wollten. Und bei uns haben wir das wie blöde gekauft, weil es das mal gab und alles gegessen. Ich bin froh, dass ich das überlebt habe, alles.
Wir bleiben mal bei den Beatles. Der andere Gitarrist ist ja leider auch schon gestorben. Und der hat mit Ravi Shankar ein Lied gemacht. Also ich meine jetzt nicht Paul McCartney, ich meine den anderen. Der hat mit Ravi Shankar ein Lied zusammengespielt. Und ich habe das hier mir alles auf dem iPad so aufgeschrieben. Und mein iPad ist auf Deutsch, also spricht Deutsch. Und das hat aus Ravi Shankar Ravioli Shankar gemacht. Wo mich wundert, was die mit den Nudeln wollen. Weil ich ja auch überhaupt nicht weiß, was ist Ravioli, was ist Penne, was ist Fussellini, was ist Tortellini. Das weiß ich noch, die mit Käse drin. Was sind Papagalle, Papadelle. Und was sind eigentlich die alten guten Spirellis, die wir früher immer gegessen haben? Darüber sollte man nochmal nachdenken beim nächsten Lied.
Jetzt kommt eine Band aus so vielen Leuten, die zusammengemischt werden, dass ich die ja nicht alle aufzählen kann. Die Band heißt die Gitareros oder hieß die Gitareros und ich habe jetzt nichts gegen Ostrock. Also ich habe gerade die Pudisplatten gehört und im Nachhinein merkt man erst, wie gut die sind und auch Kehrt und Lift. Waren hervorragende Bands. Die Guitarreros waren speziell. Da haben sie eigentlich die Crème de la Crème der Ostrock-Bands zusammengenommen. Von Silly, von Karat, von Panko. Ich weiß, wer da alles mitgespielt hat. Manche haben es auch einfach als das Grauen des Ostens bezeichnet. Und die haben sich jetzt noch an einem Song abgearbeitet, hätte ich fast gesagt. Aber ich meine, die haben einen Song zusammen schön gespielt, der von Rockhaus eigentlich ursprünglich ist. Wobei es schon schwierig ist, irgendeinen Namen mit Rock im Namen als Bandnamen zu benutzen. Es gab auch Rockwärts. Die haben wir Rockwurst genannt oder Rockwurst gab es wirklich. Und man kann sich ja in etwa auch vorstellen, wie wir Rockhaus genannt haben. Und das Lied heißt Ich liebe dich. Aber ich habe immer gesagt, ich, ich liebe dich.
Um Zusammenspiel geht von Musikern, die eigentlich nicht zusammengehören. Und das letzte, was wir gehört haben, war die Creme de la Creme, Elvis Presley und Frank Sinatra. Und gleich geht es weiter.
Ich glaube, ich habe dieses Lied gerade zum ersten Mal in meinem ganzen Leben bis zum Ende gehört. Das ist ja Wahnsinn. Das ist wahrscheinlich immer abgeblendet worden, weil die Leute so ungeduldig sind. Dabei macht es doch dann erst richtig Spaß in den letzten zwei Minuten. Das war Aerosmith mit Run DMC. Aerosmith, deren charismatischer Sänger übersetzt, Stefan Schneider heißt, hat auch den Mut gehabt, mit einer völlig artfremden Band zusammen ein Lied aufzunehmen. Und das haben sie so wunderschön im Video veranschaulicht, weil die eine Band, Aerosmith ist in einem Raum und Randy MC im anderen und beide spielen ihre Musik unabhängig voneinander und dann brechen sie irgendwann die Wand durch. Und damit haben sie ganz genau anschaulich erklärt, was ich mit der ganzen Sendung hier sagen will.
Und weiter geht's.
Die Stimme war jetzt sehr gut zu erkennen. Das war, also der im Refrain gesungen hat, war dieser Stefan May von An-Mai-Kanterreit. Ein wunderschöner Bandname, der klingt so sperrig und so. Ich wusste erst gar nicht, was das sein soll, aber das sind einfach die Nachnamen, von denen die mitspielen. Ich weiß jetzt auch gar nicht so, ob er Stefan heißt, aber er heißt auf jeden Fall May. Er singt mit bei K.I.Z., eine Band, die ich sehr verehre. Die machen einfach gute Texte, die Musik astrein. Also ein bisschen an, was man dann noch sagen soll zu dem Thema. Ich weiß auch nicht, ob die Idee von ihnen war oder von den Ärzten, Konzerte nur für Frauen zu machen. Das ist auf jeden Fall für die Band, die dann spielt, sehr angenehm, wenn nicht die ganzen besoffenen Männer vorne stehen, sondern einfach Frauen im Publikum sind. Ich habe es leider noch nicht gemacht. Oder was heißt leider? Wir haben es noch nicht gemacht. Weil bei uns dürfen auch Männer rein, weil eigentlich ist es ja auch sexistisch, wenn man einfach jetzt die Männer jetzt ausschließt, nur weil es Männer sind. Wenn man sich schlecht benehmen oder so, verstehe ich das. Aber nur weil man Mann ist, wenn man da nicht reden darf, ist das in meinen Augen fast ja auch schon sexistisch. Wobei der Begriff ja so aufgeweicht ist. Es ist ja aber auch sexistisch, wenn man Frauen hinterher pfeift auf der Straße, obwohl das ja eigentlich nur Anerkennung ist und die Vögel pfeifen ja auch. Das liegt ja sozusagen in der Natur. Der Mensch will sich vermehren, damit die Menschheit weitergeht, damit das Leben weitergeht. Das steuert er jetzt gar nicht von selbst, sondern das wird von der Natur so bestimmt. Und wenn man dann eine Frau sucht, muss er sich natürlich auch bemerkbar machen. Und wenn eine Frau jetzt für den Mann günstig zur Paarung erscheint, dann spricht der Mann dann die Frau auch an oder erkennt es auch an, damit die Frau weiß, aha, jetzt sind die Männer gerade interessiert oder so. Es ist da wirklich sehr, sehr schwierig eine Grenze zu ziehen, was nun sexistisch ist oder was einfach natürlich ist, weil die Männer müssen sich ja irgendwie vermehren, weil sonst würde es ja auch keine so Kinder geben, die wollen nicht ganz dolle und die Frauen eben nicht so doll, weil wenn die mal ein Kind kriegen, sind sie neun Monate schwanger und danach die ganze Aufzucht, wie heißt das auch, Kindererziehung bleibt ja auch meistens an den Frauen hängen. Da haben die natürlich nicht Lust ständig auf Sex, wenn man dann gleich mit Kindern auch verbunden ist. Und dass es jetzt Verhütungsmittel gibt, ist ja aus den Genen der Menschheit schwer rauszukriegen. Also man braucht bestimmt noch mal 10.000 Jahre jetzt mit Verhütungsmitteln, dass die Frau weiß, sie kann im Prinzip auch Sex haben, ohne dass sie gleich ein Kind kriegt, bis sich die Natur darauf eingestellt hat. Ich weiß nicht, wie ich da jetzt drauf komme, vielleicht weil Bushido das nächste Lied ist.
Die Stimme von Karel Gott klingt ja wirklich noch sehr jung. Ich weiß ja nicht, ob der jetzt noch lebt. Es ist ja auch immer blöd, wenn man hört, Mensch, der und der ist gestorben, dann denkt man, ach, der hat noch gelebt. Das ist ja dann eigentlich auch noch viel schlimmer, als wenn er dann, also, wie soll ich das sagen? Also ich glaube, er lebt noch, ich hoffe es mal. Und er wollte Jazzsänger werden, als er jung war. Und sein Manager, der hat ihm gesagt, Junge, Jazz bringt überhaupt keine Punkte. Schlager musst du machen, gerade in Deutschland. Schlager ist das Ding, das bringt richtig Geld. Er sagt dann, mein Gott, gefällt mir zwar nicht, aber ich singe mal ruhig Schlager, wenn du willst. Und dann hat er noch den Biene-Maja-Deal gekriegt und hat so bis jetzt so seine Schlager gesungen und sein Freund Roy Black wollte Rocksänger werden. Er wollte unbedingt Rocksänger werden und sein Manager hat gesagt, du, Rock bringt überhaupt kein Geld. Sing Schlager. Deutschland ist das Lied der Schlager, du wirst Stein reißen, sing einfach Schlager. Und ich weiß nicht, ob das Roy Black war, aber ich glaube ja, der im Baumarkt dann vom Balkon gesprung ist, dann ins Krankenhaus halbtot geliefert wurde und dann im Krankenhaus dann nochmal aus dem Fenster sprungst, bis er dann richtig tot war. So endet das, wenn man halt Schlager macht, obwohl man eigentlich viel lieber Jazz machen würde.
Das war mein ganz großes Idol, John Lee Hooker. Der Mann, der wirklich auf einem Ton spielen kann und das ist schon ganz doll spannend. Und hier hat er zusammengespielt mit Miles Davis, unverkennbar am glockenklaren Trompetensong, obwohl er ja nicht glockenklaren klar ist, der klingt mehr so nach Rauch. Wie ein Glas im Sommerregen. Wunderbar. Das hat er erst kurz vorm Tod gemacht, diese Miles Davis-Geschichte, als er nochmal auch mit vielen zusammengespielt hat, wie auch Johnny Cash das gemacht hat. Seine interessanteste Kombination war meiner Meinung nach die Hooker & Heat-Platte, dieses Doppelalbum, wo er mit den Musikern von Kenneth Heat zusammengespielt hat. Natürlich auch mit Alan Wilson in der Band. Und das war eine ganz großartige, verrückte Platte, weil sich schwarzer Blues mit weißem Blues gemischt hat. Aber das spiele ich heute nicht, weil das passt nicht in diese Mischungen drin, weil Hooker und Tiet war in meinen Augen schon eine ganz richtige feste Band, zum Beispiel wie Crosby, Still, Nash & Young. Das sind ja auch eigentlich nur vier Namen, aber eine Band, die eine richtige, feste, gewachsene Band aus verschiedenen Leuten ist. Genau wie Ann-My-Kanter-Reit hatten wir gerade. Das sind auch drei Musiker, die einfach zusammen Musik machen. Und da gab es auch Amazon Lake & Palmer. Und da hat uns der Manager erzählt von denen, wobei man nicht wirklich weiß, wer da immer wo wirklich ein Manager ist. Den haben wir irgendwie getroffen auf einer Händelertour, aber auch beim Echo. Und er sagt, er ist der Manager von Amazon Lake & Palmer. Vielleicht hätte ich noch falsch verstanden, aber ich glaube, er hat jetzt gesagt, was, wie gesagt, nichts besagen muss. Weil ich habe schon drei Manager von Feeling B kennengelernt, die mir in vollem Ernst erzählt haben, dass sie der Manager sind und mich natürlich so nicht erkannt hatten. Und Rammstein-Manager gibt es auch unwahrscheinlich viele in allen Städten so auf der Welt, die an der Backstage-Tür rütteln und sagen, sie müssen mal rein, sie sind der Manager. Insofern weiß ich nicht, ob das stimmt. Aber der jedenfalls, wenn es der Manager war oder auch wenn es nicht der Manager war, hat da erzählt, dass Amazon Lake und Palma drei Trucks hatten. Auf einem Stand Amazon, auf dem anderen Stand Lake. Das kann man mal ganz lange raten, was auf dem dritten Stand, nämlich Palma. Und so sind die übers Land gefahren. Und dieses Bild hat sich in mein Gehirn eingebrannt als der Inbegriff des Rock'n'Rolls. Drei Trucks, Amazon, Lake und Palma. Und da habe ich überlegt, in welcher Reihenfolge die fahren. Also wenn Sie jetzt zum Beispiel von links nach rechts fahren, ist ja dann der Amazon-Truck der letzte. Da wäre der Palma-Truck dann vorne, der Lake-Truck ist immer so in der Mitte, da kann man nichts falsch machen. Aber wenn Sie jetzt nach links fahren, ist Amazon vorne. Wenn Sie nach rechts fahren, ist Palma vorne. Oder man schreibt auf den Palma-Truck auf die Rückseite, also nicht auf die linke, auf die rechte Seite, dann Amazon drauf und auf den Amazon-Truck im, ich weiß noch nicht mehr.
Alter, jetzt mit Nikkev.
Hallo, hier ist immer noch Flake, bald habt ihr überstanden. Das war in der Reihenfolge des Auftretens Jerry Lee Lewis, Johnny Cash und Karl Perkins. Die haben zu dritt oft Musik gemacht und zusammengespielt und die hatten oft auch noch einen vierten Mitstreiter. Das war Elvis Presley und die vier hießen das unbezahlbare Quartett. Das ist eigentlich ein schöner Name im Vergleich zum dreckigen Dutzend oder Red Pack, das war das unbezahlbare oder unbezahlbarste, wenn es das gibt, Quartett. Aber ich habe keine Aufnahme gefunden mit allen vier, die mir gefallen hätte. Ist ja immer ein bisschen schwierig, wenn so viele zusammensingen. Also bei mehr als zwei Sängern ist der Dritte schon nicht mehr, was er so singen soll. Es sei denn, es ist so eine Musik wie Hip-Hop, wo alle so abwechselnd singen. Aber diesen Blues-Nummern, da haben alle noch versucht, so übereinander zu singen. Das wurde dann auch manchmal ein bisschen schwierig zu verstehen.
Ich war großer Fan von allen vier Einzelnen. Jerry Lee Lewis war für mich das Klavieridol, der hat so schnell spielen können, habe ich gedacht, bis ich auch mal gesehen habe, das Video zu diesem Lied, das gibt es auf YouTube zu kaufen oder anzugucken, dass er das Solo nur mit einem einzelnen Finger spielt, also genau das Gegenteil von dem macht, was mir die Klavierlehrerin gesagt hat. Und das klingt trotzdem gut. Und dann kann er eben so rutschen auf den Tasten, so hoch und runter rutschen. Das habe ich auch mal probiert. Das tut ganz viel weh. Und man macht sich auch die Haut unterm Fingernagel so kaputt. Ich weiß nicht, wie man das nennt. Also zwischen Knöchel und Fingernagel ist auch so ein bisschen so dünne Haut. Und wenn man da an den Klaviertasten lang rutscht, dann fetzt die ab. Und das tut viel weh. Würde ich abraten.
Fetz Domino ist auch ein berühmter Klavierspieler, der hat es immer so schön gemacht. Der hat, ich glaube, der hieß nicht nur Fetz, sondern der hatte auch einen Bauch. Ist Fetz überhaupt ein Name? Und beim Klavierspielen hat er mit dem Bauch im Prinzip die Tasten berührt und da geatmet hat und ein bisschen mitgewippt hat, hat er es geschafft, das Klavier in einem Lied über die ganze Bühne zu schubsen, nur mit seinem Bauch. Ich weiß jetzt nicht, wer mit das erzählt hat, aber klingt plausibel.
Jetzt kommen wir wieder mal zu den Stones, an denen kommt man selten vorbei und sie spielen zusammen mit Jack White. Als Kind war ich ja glühender Stones-Fan. Ich habe alles geliebt, jede Aufnahme, mir auf Kassette gespielt und habe die Stones auch immer verteidigt gegenüber allen Beatles-Fans. Beatles-Fans oder Beatles-Fans, muss ich mal überlegen. Und das änderte sich schlagartig, als ich die Stones zum ersten Mal im Konzert sah. Da war ich live im Olympiastadion und dann sah ich die mal so in ihren Windjacken stehen und wie Mick Jagger sich gebärdet hat und mit Saxophon war auch dabei, war ja klar. Und da war ich schon ein bisschen in Zweifeln gekommen. Ich dachte, naja, so richtig geil sind sie wohl doch nicht. Und dann habe ich leider noch den Film gesehen von Scorsese, aus dem auch dieses Lied ist, was wir eben jetzt gehört haben. Und danach fiel es mir noch schwerer, die Stones gut zu finden, weil in so einem Musikfilm sieht man die Gesichter so nah, wie man eigentlich sie nicht sehen will und sieht, wie die Leute so spielen und es wird immer so drauf gehalten. Und es hat schon seinen Grund, dass das Publikum so weit weg steht von der Bühne, denke ich mal. Weil man steht ja auch als Publikum nicht mitten auf der Bühne, zehn Zentimeter vom Gesicht von Mick Jagger entfernt. Es war schwierig und seitdem habe ich gedacht, ich gucke mir lieber keine Bandfilme mehr an und habe überlegt, ob es jetzt an einer Band liegt oder am Film, weil den ABBA-Film habe ich bestimmt achtmal gesehen früher und bin immer noch ABBA-Fan. Also da hat sich irgendwie nichts geschadet. Und The Band, was ja auch von Scorsese ist, ich glaube, ich spreche das mal richtig aus, ist auch ein großartiger Film, da waren wir als Kinder, Jugendliche, so oft wir nur konnten und mussten bei Muddy Waters auch aufstehen. Sie haben das jedes Mal gemacht und gewunken und geklatscht und das war immer in Ordnung. Ich mag noch jede Band, die da gespielt hat, also es war ja nur eine und zwar The Band. Aber also lag es wahrscheinlich nicht am Film. Am besten gefallen hat mir an den Filmen Stop Making Sense von, ja, von wem ist der? Also die Serie geht über die Talking Heads, was mit dem Konzert anfängt, wo er so einen Ghetto-Blaster auf die Bühne stellt. Da kommt so ein Rhythmus raus, dazu spielt er auf der Holzkitarre Psycho-Killer. So fängt das Konzert an und dann kommt pro Lied ein Instrument mit dazu. oder Ein Mensch oder so, ist ein großartiger Film, aber vielleicht lag es auch daran, dass ich den unter sehr schönen Bedingungen gesehen habe, in einem Vormittag in einem polnischen Jugendclub 1984 oder wie ich war, etwa jedenfalls, ganz toll.
Jetzt spielen wir mal wieder was Deutsch ist, damit man auch versteht und was das geht.
Das war jetzt Max Herre mit Joy Dallalalani. Vielleicht habe ich ein L zu viel. Das ist ja eine Frau, wegen der Icke und Er, eine Band, die ich auch sehr verehre, extra zu 4Music wollten, zu der Plattenfirma, weil sie da angeblich auch war. Und da habe ich überlegt, ob ich wegen irgendwelchen Leuten jetzt die Plattenfirma wechseln würde oder extra zu einer Plattenfirma gehen würde. Und ich denke mal, ja, eine Plattenfirma, wo Herr Schneider mitspielt, da würde ich auch mitmachen.
Hat der Bildungsauftrag bei mir voll funktioniert. Ich habe durch Helge Schneider viele Tiere erst kennengelernt. Also den Zeisig kannte ich schon, aber den ich noch nicht kannte, war ein Tier aus der Vogelhochzeit, der Tocan. Weil es kommen immer die Vögel, die da die Hochzeit machen wollen und die Meise, die Meise und so. Und dann kommt der Tocan und da hat sich nichts drauf gereimt und ich wusste nie, was er meint, bis ich mal nachgeguckt habe. Und es gibt den Tocan, das ist auch ein Vogel. Das gibt auch, weil ich nicht wusste, das braunkehlchen. Ich kenne nur das rotkehlchen. Das rotkehlchen stelle ich mir vor wie eine Sängerin mit Musik, mit Blut am Hals, die auf der Bühne steht, weil sie in einer Blutgruppe spielt. Und was machen die für Musik? Natürlich Waffenrock.
Man hört, wir waren schon eine Weile so unterwegs, als dieser schöne Abend war, mit der Band Clorfinger. Und wir haben uns eigentlich jeden Abend betrunken, außer an den Off-Tagen, weil die braucht man, damit sich der Körper mal ein bisschen so ausruhen kann. Und die Chlorfinger-Jungs, die haben nie was getrunken, außer an den Off-Days. Weil das war der Tag, wo sie frei hatten, da konnten sie sich auch richtig betrinken. Das ist nur blöde, wenn man mit einer Band unterwegs ist, mit der man nie zusammen trinken kann. Weil der Alkohol hat ja ein sehr verbindendes Element, das will ich ihm ja nicht absprechen. Und wir haben uns dann einfach darauf geeinigt, dass wir auch halt an den Off-Tagen dann getrunken haben. Und dann haben wir uns wunderbar verstanden.
Damit will ich mich verabschieden. Ich sag mal Tschüss, schönen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.