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Flake talks about instrumentals.

Transcript

Radio 1, Flake, des Tastenfickers-Podcast. Herzlich willkommen, hier bin ich wieder. Ich hatte heute einen Plan mir ausgedacht. Ich dachte, ich versuche mal sowas, ein ganz spannendes Gefühl zu erzeugen, was ich mal selber hatte. Ich bin mal von einer Probe gekommen, bin in mein Haus gegangen, hab das Radio so angemacht und da lief Musik. Habe ich gedacht, das ist ja normal, war gemütlich und ich denke, irgendwas ist anders als sonst. Ich bin ja nicht so dahinter gekommen und dann habe ich gemerkt, ah, das singt ja keiner. Es gibt ja auch Musik, wo keiner singt, was aber jetzt Rockmusik ist. Dann war das Lied zu Ende und dann kam noch ein Lied. Ich denke, na nun, das ist aber komisch. Und auf einmal bin ich in so eine gespannte, dramatische Stimmung gekommen, nur durch diese Musik, weil keine Lust den Radesprecher dazwischen kam und weil auch nichts gesungen wurde. Dadurch wurden ja die Lieder nicht irgendwie so aufgelockert oder gezeigt, worum es geht oder so. Und nach dem dritten Lied habe ich dann erfahren, dass George Harrison gerade gestorben ist. Also das war vor ein paar Jahren, als eben der letzte, nicht der letzte der Beatles, der jüngste der Beatles gestorben ist, an einem Gehirntumor. Und da sind die Leute so im Radio so drauf eingegangen, dass man genau in diese trauerdramatische Stimmung kam.

Und da habe ich gedacht, es ist interessant, wie Lieder wirken auf den Menschen, wo nicht gesungen wird, weil es ja auch Rockmusik in dem Sinne, aber ohne Gesang ist die Musik für mich was anderes, weil die Musik ist für mich eigentlich ja nur ein Transportmittel für den Gesang. Also für mich ist in meinen Augen Musik nur dazu gemacht, damit man den Gesang nicht als Gedichtform jetzt irgendwie hören muss, sondern dass das so eingebettet wird und wenn jetzt der Inhalt fehlt, ist die Musik für mich dann eine ganz andere, also ist wie Gedicht ohne Text. Das ist jetzt blöd erklärt, aber jedenfalls ist es was Spezielles und das wollte ich heute mal spielen und ich habe auch extra nicht gleich guten Abend gesagt, weil ich dachte, dann geht es gleich dramatisch los, aber das ging jetzt doppelt schief, weil erstens wird vor dieser Sendung ja wahrscheinlich angesagt, dass es um Instrumentals geht, dass jeder, der sich dafür interessiert, schon vorher weiß und nicht überrascht wird und zweitens ist bei Madness so viel gesprochen worden, diese One-Step-Bio, diese Ansprache, das ist ja doch mit Text.

Jetzt geht es aber wirklich ohne Text und ohne Gesang weiter, zum Teil von Bands, die sonst mit Text arbeiten und Bands, die nur Instrumentalbands sind. Das gibt es ja auch, das gibt Fleischmann gab es früher in der DDR oder in der Wendezeit, dann gibt es die Apokalyptiker aus Finnland, die haben wir immer die Apotheker genannt, weil wir völlig so ignorant sind. Wir haben auch im Crewbus genannt, weil wir dachten, was ist denn das für eine Band, die spielt im Crewbus, weil die Band fährt im Bandbus und die Crew fährt im Crewbus. Der Crewbus fährt natürlich später los, erst wenn alles so eingepackt ist und so, die Band kann schon eher losfahren. Und im Crewbus ist eigentlich der schlimmste Bandname, den ich mir vorstellen konnte, aber ich habe das so verstanden. Aber die sind auch dann erst in Mitte der Tour gekommen, weil Mudvayne ist ausgestiegen wegen psychischer Schwächen, also denen ging es nicht gut. Und Mudvayne hat nun wiederum mit Mockway verwechselt und das ist auch schon wieder eine Instrumentalband, wie Mike Oldfield auch Instrumentalmusik gemacht hat und viele andere Bands.

Aber wir fangen jetzt an mit Depeche Mode, die, wo ich früher dachte, das heißt Detlef Schmoth. Die haben ja auch in der DDR einmal gespielt in der Werner Seelenbinder Halle. Da waren auch die Pudis zu Gast und laut meinen Erzählungen ist Peter Mayer von den Pudis da angespuckt worden von Depeche Mode Fans eben als Ostrocker oder so. Depeche Mode höre ich gerne, weil die Gitarren nicht so im Vordergrund stehen, weil diese Synthesizer Musik ist einfach gut fürs Ohr zu hören. Dabei spielt Martin Gore auch Gitarre, im Gegensatz zu Modern Talking, wo Thomas Anders zwar gesungen hat, aber Dieter Bohlen hatte nur eine Gitarre umgehängt aus optischen Gründen. Der hat sich nicht mal fürs Video die Mühe gemacht, ein Kabel darin zu stopfen oder so. Er hat völlig Sinn entleert, mit der Hand an der Gitarre so rumgefummelt, ohne einen einzigen Gitarrenakkord zu spielen. Das ist schon wirklich schräg. Das ist bei Depeche Mode dann im Gegensatz anders.

Wir hören jetzt mal das Lied Painkillers. Kann sein, wir spielen es nicht aus, weil sonst ist die Sendung vorbei und ich habe nur drei Songs geschafft. Mal langsam raus, weil hier passiert jetzt nicht wesentlich Neuheit mehr. Bei dem Lied ist es interessant, dass das im Prinzip schon in elektronische Musik überlappt und das ist ja eine Musik, die generell auch ohne Gesänge jetzt auskämpft, was ja wirklich Tanzmusik ist im weiteren Sinne. Man sagt ja auch Electric Body Music gibt es ja auch direkt als Musikrichtung, wo grundsätzlich nicht gesungen wird oder so.

Aber was mich eigentlich mehr interessiert hat, sind jetzt normale Rock-Songs, wo einfach nicht gesungen hat, wie zum Beispiel das, was jetzt kommt, die Tornados. Mist, habe ich Gesang hier überhaupt nicht. Das Lied heißt auch Jungle Fieber und wer hingehört hat, auch wer nicht hingehört hat, gehört gehört, dass da Tiergeräusche im Prinzip so imitiert worden und dass das ganze Lied dieses Jungle Gefühl eben ausspricht und dass die Melodie einfach das Tragende ist, dass die Melodie mitzusummen oder mitzusingen reicht eigentlich völlig aus, um durch das Lied zu führen. Also ich habe mich jetzt keine Sekunden jetzt gelangweilt oder so.

Jetzt kommt ein Lied, was im Prinzip eine Filmmusik ist. Und Filmmusiken können ja generell auch auf Texte verzichten. Ist sogar besser, weil ohne Text kann man ein Lied zu jedem beliebigen Film im Prinzip so einsetzen, weil der Text ja nicht das Thema bestimmt oder so. Das Lied ist von The Cure und das Lied heißt Carnage oder so. Und das ist irgendwas ganz was seltsam, was ich noch gar nicht so richtig verstanden habe. Das muss irgendein Wesen sein. Also ich habe mal geguckt und wie so Carnage ist Venomsabkömmling. Und sehr viel geschickter als er. Das verstehe ich ja noch. Kletos Kasadi dient dabei als Wirt und macht Kanarge noch verrückter und charakterlich böser, da Kasadi ein Mörder und Psychopath ist. Nachvollziehbar. Die Verbindung der Symbionten mit Kasadi ließ auch bei ihm die letzte Sicherung durchbrennen, da er von sich und seinen Symbionten sogar in der Einzahl sprach. Später bekam Carnage noch einen Sohn namens Toxin, der viel mächtiger wurde als Carnage. Carnage wollte Toxin sogar töten, war aber zunächst durch die Geburt zu schwach und wurde dann von Venom daran gehindert. In der Ultimative Spider-Man hat der Kobold Peter entführt und ihm ein Stück von Venom ins Blut gespritzt. Dieser Karnasch ist ein Killer, der alles um sich herum vernichtet und abmetzelt. Er wird von Harry Osborn aufgenommen, wer der ist, weiß ich auch nicht, und in einen neuen Venom verwandelt. Das Ganze hören wir uns jetzt musikalisch an und versuchen mal die Stellen so rauszufinden. Leider kann ich dieses Lied auch nicht ausspielen, weil das ist fast 30 Minuten lang. Karnasch heißt er vielleicht auch, aber ich bleibe mal bei Karnasch und komme langsam zurück in die echte Welt.

Ich war nach Moskau mit dem Zug mit der Eisenbahn. Ich hatte schon mal das Glück in Moskau anzukommen mit der Eisenbahn. Ich kannte das nur aus Kindererzählungen oder aus der Schule, da ist uns erzählt worden. Immer wenn man nach Moskau kommt und der Zug einfährt, ertönt das Moskau-Lied. Damit jeder weiß, jetzt ist er in Moskau angekommen, dann kommt das Lied, ist so eine feierliche Stimmung. Im Prinzip muss das Lied ja da Tag und Nacht so durchlaufen oder so. Aber ich bin von St. Petersburg mit dem Zug gekommen und das Lied kam, ich habe mich total gefreut, das war eine ganz verrückte Stimmung, es war abends dunkel, aber noch warm und das Lied kam, da habe ich mich richtig wie in dem Moskau meiner Kindheit gefühlt und habe mich auch gefreut, dass ich in der DDR aufgewachsen bin und Russisch gelernt habe, denn unsere Crew, die immer so überlegen tut, weil sie so gut Englisch sprechen und wir nicht, kommen in der ganzen Welt zurecht und so und in Moskau, da sitzen sie da und haben Angst, weil sie nicht mal verstehen, was Blumenladen heißt oder so. Und unser Tourmanager wollte auch jemanden vom Bahnhof abholen, ist dann mit einem Taxi vom Bahnhof ins Hotel zurückgefahren. Da haben sie ihm 50 Dollar abgeknöpft für die Tour. Und ich habe russisch normal die Taxifahrt ins Hotel bestellt und habe nur drei bezahlt. Und das hat mich ein bisschen stolz gemacht. Jetzt kommt das Lied Midnight in Moskau. Ich selbst, es ist jetzt nicht richtig Rockmusik, eine instrumentale Rockmusik, aber ich finde das Lied so schön und es ist ein klassisches Instrumental eben, wo man nichts braucht, weil die Melodie alles macht.

Und ich würde gerne in der Zeit ein bisschen bleiben und komme zu Horst Jankowski, nicht zu verwechseln mit Heinz Jankowski, das ist der Karikaturist. Horst Jankowski kenne ich noch aus der Kindheit, immer mit seinem Riastanzorchester oder so, den haben sie immer zwischendurch gespielt, zwischen Nachrichten und Wetterbericht oder was. Nee, Quatsch. Also wenn gerade nichts war, wenn sie kindrichtig Lied spielen wollten, dann kam eben Thorsten Kowski und sein Rias Tanzorchester mit einem Instrumental. Das ist ein Berliner. Sein Vater ist an der Front gestorben. Er ist nach dem Zweiten Weltkrieg, weil er evakuiert war, 1947 wieder nach Berlin zurückgekommen mit seiner Mutter, hat am Konservatorium in Berlin Bass, Klavier und Trompete gelernt und war dann irgendwann sogar der Pianist von Katharina Valente. Dann ist er zum Tanzorchester des Süddeutschen Rundfunks gegangen und hat sogar 1958 mit Benny Goodman auf der Weltausstellung in Brüssel gespielt. Und dann hat er sein eigenes Tanzorchester gehabt und das Lied heißt Walk in the Black Forest, das verstehe ich sogar, wenn ich kein Englisch kann. Sehr schlimme Bilder, so vor Augen von so einer kleinen Hütte und so einer lustigen Mutti, die irgendwie mit einem Tablett mit Kuchen kommt. Und die Zitter erinnerten mich sehr an den dritten Mann, das Lied habe ich jetzt natürlich so nicht mit. Aber da gab es auch so eine schöne Filmmusik, was im Prinzip die Zitta richtig berühmt gemacht hat. Im Osten hatten wir das auch, da hieß das wohl das Rennsteiglied. Aber da ist leider auch gesungen worden, deshalb kann ich das nicht spielen.

Ich spiele was noch älteres. Glenn Miller, In The Mood, kennt jeder. Also ich kannte ihn als Kind schon, weil es immer auch bei Lord Knuth früher kam. Der hat sich schon 1916 die erste Posaune gekauft. Mit Geld, was er sich beim Kuhmelken so verdient hat. Dann hat er ein Lied gemacht, das heißt Doing The Kief. Und das ist im Prinzip der erste Rap der Weltgeschichte, weil er in dem Lied erklärt ja im Prinzip nur die Tanzschritte. 1942 hat er die erste goldene Schallplatte gekriegt für Chattanooga Chuchu. Und jetzt kommt es, das ist nicht nur die erste goldene Schallplatte von ihm oder die erste goldene Schallplatte in Deutschland, sondern es ist die erste goldene Schallplatte der Musikgeschichte. Also vor Glenn Müller gab es keine goldene Schallplatte, er ist der Erfinder, der Gründer, der Urvater. Chattanooga Chuchu war der erste goldene Hit im Prinzip der Welt. Das Lied ist ja dann später auch berühmt geworden. Es gab es im Osten dann wieder, da hieß es der Zug nach Pötchenroda, was im leicht sächsischen Dialekt auch vorgetragen wurde. Entschuldigen Sie. Und dann kam Udo Lindenberg, ist auch noch auf den Zug gesprungen, kann man jetzt fast sagen, als stimmende Metapher. Und hat seinen Sonderzug nach Pankow auf dieselben Töne und Akkorde gemacht mit Gesang, wo es darum geht, dass er in der DDR spielen will und in direkten Kontakt mit Erich Honecker tritt. Das Lied war ein Politikum in der DDR, wurde viel besprochen und verboten. Ob es zur Wiedervereinigung beigetragen hat, ist die eine Frage. Ob die Wiedervereinigung an sich jetzt eine gute Idee war, ist eine ganz andere Frage. Aber wir kommen zu dem Erfinder des Liedes mit einem anderen Lied. Er selber ist leider gestorben, recht früh. Er hat sich gemeldet, um gegen Hitler zu kämpfen, war eingesetzt im Armee-Force-Orchester, also im Piloten-Orchester, im Kriegsorchester und ist dann am 14.12.1944 über dem Ärmelkanal wahrscheinlich von eigenen Flugzeugen dann abgeschossen worden oder mit eigenen Bomben noch beworfen worden, weil die ihre Bomben vom Angriff ja nicht mit zurücknehmen konnten, weil sie damit nicht landen konnten, sondern die dann über dem Ärmelkanal abgeworfen haben und da haben sie ihn in seinem kleinen Flugzeug nicht gesehen, so geht es manchmal.

Bestrittener Vorteil in der Instrumentalmusik ist, dass man wirklich mehr auf die einzelnen Töne und Akkorde hört. Und dass die Arbeit der Musiker mehr gewürdigt wird, als wenn er jetzt nochmal draufsingt oder so. Vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb ehrgeizige Gitarristen gerne so ein Solo-Album machen, in dem nicht gesungen wird oder so. Hier spielt sogar, also das war Mark Lennigan, und hier spielt sogar Kurt Cobain und Chris Novo Selig mit von Nirvana. Die waren befreundet, das Solo-Album von ihm hieß The Winding Sheet und man konnte den Wind richtig gehend hören. Also zum Autofahren oder so finde ich es jetzt wunderbar, ob ich mir das so jetzt so eine ganze Platte so anhören würde, wollen, weiß ich jetzt im Moment noch nicht.

Wir kommen jetzt wieder zu einem Lied, was eigentlich von jemandem ist, der Musik mit Gesang macht, nämlich Jonathan Richman, den kennen wir auch zu Ostzeiten schon, da hat er auch in der Werner Seelenbinder Halle mitgespielt. Und er gilt ja als Wegbereiter, wo man auch Wegbreiter sagen könnte, weil der Weg wird ja dann breiter, für Punk und Antifog. Antifog finde ich total geil, die Idee. Ich wisst zwar, dass es Fog gibt. Dass es Antifog gibt, wusste ich bis dahin noch nicht. Aber wir hören uns das mal an und gucken mal, ob das jetzt Antifog ist.

Ich nutze ja jede mir erdenklich bietende Gelegenheit, die Stones zu spielen. Und zum Glück kriege ich auch ein Instrumental von den Stones mit drin. Ich hatte mal eine Platte mir ausgeborgt. Da stand nur Mick Jagger drauf und war auch nur er als Person auf dem Cover, aber es war wohl doch eine richtige Stones-Platte und ich glaube, es war nur einer oder überhaupt kein Titel der Stones drauf, sondern nur nachgespielte Titel, alte Blues-Titel von Willie Dixon und so und das war meine absolute Lieblingsplatte von den Stones, weil ich finde, da ist ihre große Stärke drin, dass sie die alten schwarzen Blues-Songs mit ihrem weißen Lebensgefühl so nachspielen können. Und zwei Lieder ähnelten sich so harmonisch sehr. Eins hieß Can I Get So Witness? Und auf der anderen Seite war das Lied Now I Got So Witness. Es ist im Prinzip die Antwort. Und aus irgendeinem Grund singt Mick Jagger da nicht. Es ist ein völlig Rätsel, weshalb er nicht singt. Aber damit man sieht, dass es die Stones sind, nehme ich jetzt mal an, sagt er, oh yeah, oder so, macht er da eben mal in der Mitte vom Lied seinen Schrei, damit jeder sieht, aha, er ist noch mit da, sie haben sich nicht aufgelöst oder so, gibt er denn mal gleich die übelsten Gerüchte oder er war jetzt nicht weg, er war mit im Studio, stand mit am Mikrofon, er spielt auch die Munti, glaube ich, bloß da hat er extra noch mal im Instrumental musste er noch seinen Schrei loslassen, damit jeder sieht, ah, Mick Jagger ist auch noch dabei, so ist das mit den Egos, wenn sie Instrumental spielen, ganz instrumental jetzt dann doch nicht.

Nicht alles täuscht wurde die Platte in Chicago im Chessstudio eingespielt an einem Tag und ich würde mal sagen, das hört man auch besonders am Schellenring, wenn er da mal mit einem Lied runterfällt, hätten wir jetzt gestoppt und das Lied normal aufgenommen, aber da haben sie gesagt, ach lasso, ist doch in Ordnung und im Prinzip da haben sie auch recht, was soll man alles so super perfekt machen, das Wichtigste ist, dass das Gefühl stimmt.

Wir gehen weiter in der Zeit, kommt zu Robert Meils, der ist wieder, der gehört wieder mehr zur elektronischen Musik, der hatte auch eine goldene Platte und war wochenlang auf Platz 1, als wir angefangen haben, Musik zu machen, in Hamburg irgendwie. Und der ist leider auch schon wieder gestorben. Kaum wird jemand berühmt, dann ist er auch schon wieder tot. Der war erst 47 Jahre alt und ist auf Ibizai gestorben, wie auch Nico von Velvet Underground. Wahrscheinlich ist das so ein Ort, wo man gut sterben kann. Und ich weiß auch nicht, weshalb man sich immer darum kümmert, wie und wo jemand gestorben ist. Aber der Tod ist natürlich interessanter als die Geburt, weil geboren wird ja schließlich so jeder irgendwie, auch wenn er noch nicht berühmt ist, aber der Tod ist ja im Prinzip oft auch ein Ergebnis des Lebens von den Künstlern, gerade wenn es um Drogen ging, ging bei Musikern oder wenn sie Selbstmord gemacht haben oder ermordet worden wie Peter Tosch oder so, dann ist der Tod natürlich ein Punkt, über den man auch sprechen muss, weil eigentlich geht es ja nicht, dass ein Musiker einfach erschossen wird oder so. Also das ist ja undenkbar, weil er entweder für die Legalisierung von Drogen gesprochen hat oder weil er sich sonst irgendwie für die Schwarzen so eingesetzt hat. Aber so Robert Miles hatte einfach Krebs und wir spielen jetzt mal seinen Riesen-Hit, der heißt Schildrun.

Das war ja jetzt kein Rock, kein Techno. Ich weiß das nicht. Man sieht da zwar immer irgendwie vor meinem geistigen Auge steht da so ein Golf, so ein tiefgelegter, so an der Ampel sitzt ein kleiner Glatzkopf drin und er macht so Buff, Buff, Buff, Buff raus. Aber eigentlich hätte ich mal gerne meiner Oma dieses Lied mal so vorgespielt, um mal zu sehen, was die davon hält, ob die das noch als Musiker kennt oder so. Ich habe mal ein anderes Lied, das hätte meiner Oma gefallen oder beziehungsweise das hat ihr so gefallen. Das war jetzt wirklich für meine Oma und die anderen so Omas, die es noch gibt und denen das gefällt.

Ich persönlich höre jetzt sowas nicht zum Aufbauen oder so. Ich höre lieber Musik, die ich auch nicht so klar durchdringen kann, die mich noch überrascht. Musik, der ich folgen kann, mit der ich wegfliegen kann, wie vielleicht im nächsten Lied. Ich stelle mich vor, ich setze mich jetzt ins Auto rein, dunkel ist es ja so und so schon und fahre eine leere Landstraße entlang und habe kein Ziel. Es fängt ja hier an zu singen, so war das noch nicht so ausgemacht. Wir wollten eine Instrumentale-Sendung machen und da wurden hier gesungen. Er versaut mir alles, also verstehe ich überhaupt nicht, wieso der da singt. Wahrscheinlich, weil ich das Lied aus einem anderen Zusammenhang kenne. Wir haben früher mit meiner Bluesband in der Hoffnungskirche geprobt in Pankow und da hat auch noch eine andere Band geprobt. Das war das Georg K. Trio. Das waren begnadete Musiker und die konnten dieses Lied spielen. Und die haben da natürlich nicht dazu gesungen. Die haben das einfach so gespielt, zu dritt als Trio. Und das klingt ja recht kompliziert zu spielen. Das war eine Herausforderung für den Trommler, weil da kommt ein ewiges Schlagzeug-Solo. Das müssen wir uns jetzt schenken, wegen der Quatsche. Und das war ein Lied, was auch zur Blues-Messe in der Erlöserkirche dann aufgeführt wurde, wenn Jugendfahrer Eppelmann die jugendlichen Blues-Fans auf die Wände vorbereitet hat, wenn ich das mal ganz salopp ausdrücken kann.

Wir machen jetzt gleich weiter hier, das ist ja schlimm. Mit Albatross, das ist ein Lied, was ich bei einer eigenen Sendung gefunden habe, als wir die Tiernamen durch hatten. Und der Albatross hat mir so gefallen als Lied, dass ich das einfach stumpf nochmals spiele. Hier von Fleetwood Mac, ich hoffe, jetzt sagt Kenabert.

Das war der Albatross. Ich bin mir ja nicht sicher, ob in dem Lied wirklich Detir gemeint ist. Detir gehört natürlich zur Familie der Seevögel mit einer Spannweite von 92 bis 33. Der Königselbatross, der größte Vogel der Welt. Vielleicht ist auch einfach mit dem Lied die albanische Fluggesellschaft gemeint, die heißt nämlich genauso. Ebenso wie Albatross der inoffizielle Ehrentitel für Seeleute ist, die das Kap Horn umrundet haben. Die dürfen sich dann auch die Albatrossen nennen. Albatross ist auch eine Punktwertung im Golfsport, was ich nicht wusste. Und Albatross war auch der Spitzname des deutschen Schwimmers Michael Groß. Ich frage mich, wann Michael Groß für Deutschland die Schwomm ist. Ich kann mich noch an Marc Spitz und Roland Mattes erinnern. Wobei ich denke, dass Roland Mattes aus der DDR war und nicht generell als deutscher Schwimmer erzählt wurde. Der Albatross ist auch eine Erzählung von Charlotte Armstrong, vielleicht ist die auch gemeint. Oder eben Albatross, der britische Nummer 1 Instrumentalhit der Bluesband Fleetwood Mac. Der Name wird sich ja nicht nach demselben Lied benannt haben. Aber die Gitarre Les Paul wird sich nach Les Paul benannt haben. Und jetzt kommt das Lied nicht Les Paul, sondern Gofus, aber von Les Paul. Vielleicht spricht man ja auch Le Paul aus.

Es wird aber wieder ein bisschen ernster hier mit eher Le Voyage de Penelope. Die Penelope, wer sich nicht mehr erinnern kann, war eine spartanische Prinzessin. Sie wurde durch einen Wettkampf die Ehefreude des Odysseus. Der hat nämlich im Wettrennen gewinnen, den die ganzen Hochzeitsbewerber da bestreiten mussten. Und Penelope war treu. Sie war richtig in das Muster der treuen Ehefrau. Sie wurde viel umworben und zahlreiche Freier haben sie ständig um sie rumgestrichen. Weil der Gatte war ja auf Irrfahrt, wie man weiß. Odysseus, der hatte da wirklich nicht leicht und war nicht viel da. Da wollten sie sie immer trösten und wollten sich an sie ranmachen, sag mal kurz. Aber sie hat gesagt, sie müsste erst das Totentuch für ihren Schwiegervater weben. Und in der Nacht hat sie das Totentuch immer wieder aufgetrennt, damit sie den nächsten Tag wieder was zu tun hatte und die Jungs im Prinzip nicht ran konnten. Und das ging über Jahre, aber dann hat die treulose Dienerin Melanto, vielleicht kommt das Melantonin da auch her, hat sie verraten und die Freier haben sie dann nachts überrascht, als sie das aufgemacht hat und sie haben sie dann gesagt, jetzt muss sie aber und da hat sie gesagt, passt auf, ich stelle euch eine Aufgabe, ihr nehmt Odysseus Bogen und schießt durch zwölf Axtringe durch. Aber Kena, der Freier, hatte natürlich die Kraft, den Bogen so weit zu spannen wie Odysseus und da durchzuschießen. Aber Odysseus selber ist inzwischen zurückgekehrt, hat sich als Bettler verkleidet und hat durch den Ring geschossen und hat gezeigt, dass er der Echte ist und daraufhin hat er die Freier so umgebracht. Und ich glaube auch die treulose Dienerin. Und dann war alles wieder gut, dann war er wieder da und hat sich gefreut, dass seine Frau so treu geblieben ist. Und die Geschichte können wir uns jetzt auch mal ohne Worte so anhören, weil manche Sachen versteht man ohne Worte auch einfach besser, als wenn ich das erzähle.

Danach zur Art of Noise, was wirklich eine Kunstband ist, die das geschafft hat, den Gesang wegzulassen und zu samplen. Das war die erste Band, die im Prinzip mit einem Fairlight-Sampler gearbeitet hat und die Stimme in einzelne Noten zerhackt hat und durch diese Sample-Technik hoch und runter gepitcht haben, sodass der Sänger im Prinzip überflüssig wird. Die haben den Gesang technisch durch ein Instrument ersetzt, wo der Gesang ja manchmal sowieso nur eine Art musikalische Stimme ist, haben die das richtig auf die Spitze getrieben und nur Stimmen, Sample benutzt. Ist das jetzt Gesang oder ist das Kena, ist das Kunst, ist das Instrumental? Ich weiß es nicht, aber ich finde es gut. Man konnte sehr gut hören, wie auf diesen Drumgeräuschen, wo eigentlich eine Trommel ist, so ein Sample kam, dieses kettenklurrende Metallgeräusch oder so, dass die Samples waren. Das Schlagzeug hört man sofort raus, das ist ein Linnendramm und macht diesen Sound von Art of Noise eigentlich so einzigartig, weil keine andere Band das in dieser Konsequenz benutzt hat. Ich mag sowas, wenn eine Band nicht nur einfach Musik macht, sondern wenn das so ein Gesamtkunstwerk ist mit Filmen, mit Auftreten, dass man nicht weiß, wie sie sind.

Und ein bisschen sehe ich so auch Jack White, obwohl der natürlich dem Blues und dem Rackenroll viel näher liegt. Aber der hat zu dem nächsten Lied ein Video gemacht, was so ein funktionales Video ist, wie man so schön sagt. So konsequent, da hat er nämlich Farbe auf die Lautsprecher-Kalotten gekippt. Das ist dieses Mittelding in den Lautsprecher-Kalotten, also Lautsprecher-Pappen im Prinzip. Und wenn jetzt ein Geräusch kommt, ist das ja Strom, der einen Elektromagneten trifft. Und der Elektromagnet drückt die Pappe dann nach außen oder zieht die an. Und dadurch bewegt sich diese Lautsprecherpappe, um die Luft in diese Wellenform zu bringen, dass die an unser Ohr kommen können und das wir das als Geräusch hören. Und Jack White hat im nächsten Lied das gefilmt, was bei bestimmten Gitarrentönen und Frequenzen auf dem Lautsprecher mit der Farbschicht passiert. Und da kann man im Prinzip, das wäre sowas wie Musik für Taubstumme, da könnt ihr im Prinzip ein Blinder sehen, wie sich in der Wellenform die Gitarntöne optisch zeigen. Das können wir jetzt nicht sehen, aber wir können das Lied hören und uns dabei wiederum vorstellen, wie die Farbe auf den Lautsprechern aussieht, wie das Muster aussieht oder wie die Wellen aussehen, die aus dem Lautsprecher in unser Ohr kommen. Lassen wir die einfach mal auf uns zukommen.

Das war Pink Floyd, leicht zu erkennen. Und das fand ich jetzt als Lied völlig ausreichend und cool rockig. Aber bei uns ist es so, wenn wir zusammen Musik machen, uns fällt kein Text zu den Liedern ein, sind die Lieder nicht instrumental, sondern einfach nur Abfall. Denn was soll man mit einem Lied, wo nicht gesungen wird, dann fehlt ja das Lied. Der Inhalt ist nur die Schüssel da, würde man sozusagen sagen. Und deshalb haben wir viele Lieder gemacht als Band, die nie veröffentlicht wurden, weil wir einfach keinen guten Text hatten dazu. Und dann sind die musikalisch vielleicht sogar interessanter als die, die dann veröffentlicht wurden, weil sie einen Text hatten. Aber das nützt ja nichts, weil was soll man, ein Auto und keiner drin, ich kann das ja schlecht erklären. Jedenfalls haben wir uns nur ein einziges Mal auch entschlossen, ein Lied rauszubringen, für das wir keinen Text hatten, weil wir das einfach als Intro bezeichnet haben, als wir auf die Bühne gingen, sind wir einfach dann da auf der Bühne erschienen und das Lied hieß dann im Prinzip Intro oder Fünfviertel, weil es im Fünfvierteltakt ist, das ist eine ganz verrückte Idee, die hatten wir nicht, sondern Kaspar Brötzmann, der hatte eine super Platte in 80ern, The Tribe und da war auch ein Lied drin im Fünfvierteltakt und da haben wir erstmal ein paar Wochen ihr braucht, bis wir da überhaupt so mitklopfen konnten, bis wir den Fünfvierteltakt verstanden haben. Als stumpfer Rockmusiker ist ein Fünfvierteltakt schon eine Herausforderung, wenn man bis fünf zählt. Und dann kannten wir das irgendwie und dann fanden wir das so cool, dass wir den auch mal so nachspielen wollten und haben das versucht. Und da eben kein Text da war, hatte ich am Endsonic die Möglichkeit, aus Buchstaben im Prinzip Wörter zu formen. Und das war so ein Softwareinstrument, das hieß Vokoda. Und da habe ich mit meinem alten Sampler, ich weiß nicht, wie der das gemacht hat, aber man musste da eine CD-Lappen darin schieben und dann konnte man die einzelnen Buchstaben nacheinander spielen und ich habe versucht, das Wort Rammstein zu formen, was insofern schief ging, dass Ensonica eine amerikanische Firma ist oder eine englische. Da heißt es A, A und nicht R. Also wie ein R hatten die natürlich nicht. So ein A, A, A, A. Und also ich sage jetzt in dem Lied als quasi Sample-Sänger nicht Rammstein, sondern Wammstein. Das ist dann halt der ganze Text. Das ist auch nicht die Krönung der Schöpfung, aber es wäre uns halt zu schade ums Lied gewesen. Ich hab's erkannt, die Stimme, das Wort, ein bisschen schwer, aber es geht.

Wir machen weiter mit einem Lied im Prinzip aus derselben Zeit von Radiohead. Bei denen ist das Verrückte, dass die fing irgendwie an als Britpopband, ganz normal. Dann zählten sie als One-Hit-Wunder mit Creep oder so, dann wusste man auch nicht, was man damit machen soll, hat sie als Ambient-Rocker bezeichnet, dann hat auf jeden Fall eine Avantgarde-Band und dann wechselten sie langsam zur Alternative-Band, aber eine Alternative-Band mit 35 Millionen verkauften Platten ist ja dann auch komisch, ist ja nicht Alternative, weil wozu ist denn das dann Alternative, wenn sie so viele Platten verkaufen, dann ist das ja eigentlich auch schon Mainstream wieder, darf man aber nicht sagen, weil es uncool ist. Aber die Band an sich ist cool. Wieder gesangen. Haben sie doch ein bisschen so mitgesungen. Ich denke da jetzt um Blaubeerenquatsch, um Bluebirds. Das würde ich mal mit Mistkäfer so übersetzen. Bei uns würden die dann Schwarzkäfer heißen. Ich weiß auch nicht, wer Bluebirds Fly heißt das Lied. Und dann hat wieder jemand gesungen. Finde ich nicht in Ordnung.

Machen wir direkt weiter mit Nine Inch Niels. Die heißen so, habe ich mir mal sagen lassen, weil mit Nine Inch Nägeln Jesus Christus angeblich ans Kreuz genagelt wurde. Da haben sie das als Titel genommen. Aber das stimmt wahrscheinlich in mehrerer Hinsicht nicht. Denn Jesus würde nicht ans Kreuz geschlagen, weil die konnten gar nicht so die Kreuze bauen. Weil wozu und wenn dann an ein Tee? Aber selbst das stimmt wahrscheinlich nicht, sondern die haben einfach eine Baumgabel genommen. Das haben jetzt Archäologen und Anthropologen festgestellt, weil die haben das Turiner Grabtuch untersucht und so und haben festgestellt, dass der Mann, der da begraben war, in hochgereckten Armen gestorben ist. Und das heißt, er wurde eher an ein Y-förmiges Kreuz gebunden, also eine Astgabel in Y mit den Armen nach oben. Und mit dem Nageln stimmt wahrscheinlich auch nicht, weil wenn man durch die Hand genagelt hätte, wären die Hände einfach rausgerissen, wären einfach die Knochen da rausgebrochen. Es würde nicht gehen, dann hätte man sie zusätzlich noch binden müssen und hat sie sowieso auch gebunden. Oder man hätte nageln müssen unter den Gelenken, aber das findet ja dann in der Stelle auch keiner so schnell. Und ich glaube, das hat nicht, die haben richtig experimentiert, das hat nicht funktioniert. Die haben die Deliquenten, wenn ich mal so sagen kann, auf ein Brett gestellt. Also die haben an die Bäume, weil die hatten auch keiner Zeit, die Kreuze zu bauen oder so, gerade nicht, als auch Spartakusaufstände waren. Da haben die die einfach auf Klötze gestellt an den Bäumen oder versucht. Ist da überhaupt wirklich schon genagelt worden? Ich glaube, das stimmt, alle vorne und hinten nicht. Jedenfalls haben sie die auf Klötzer gestellt, auch damit sie langsamer und qualvoller sterben. Und beim Nageln werden die eher abgerissen. Und wie will man den dann auch annageln? Den müsste man ja mal dranhalten. Also wenn man versucht hat, ein Bild an die Wand zu nageln, da braucht man auch zwei Leute. Der eine hält das Bild fest und der andere nagelt oder so. Deshalb glaube ich, dass das mit den Neuen in Schnee zwar ganz cool klingt, aber ein paar Mal nicht stimmt. Aber das Lied heißt ja auch Ghosts.

Damit haben wir es schon fast geschafft. Also ganz so das Instrumentalgefühl, was ich so erzeugen wollte. Also so, als ob jemand gestorben ist, will ich jetzt so nicht sagen. Aber diese feierliche, diese tiefe Ernsthaftigkeit der Rockmusik ohne Gesang ist irgendwie nicht durchgekommen dazu, waren die Titel irgendwie zu unterschiedlich oder verschroben und dann kommt wieder so ein Technolied drin, wo alles so ins Duftze, Duftze, Duftze, das will man ja auch nicht hören. Aber ich habe versucht mal einen Eindruck zu finden, wie man Musik mit anderen Ohren hört, wenn nicht gesungen wird. Also man hört schon konzentriert dazu, wenn man nicht gerade quatscht oder so. Ich habe auch eigentlich viel mehr gequatscht, als ich eigentlich sagen wollte. Bloß, wenn ich die Sendung instrumental mache und dann noch nichts sage, dann denkt man vielleicht echt, das ist jemand gestorben und das wollen wir dann auch nicht.

Wir machen jetzt noch einen schönen, ruhigen Abendausklang. Jeder kann das hören, solange er will. Und irgendwann geht es ja auch weiter, weil es ist ja im Leben. Ich wünsche einen guten Abend und ein schönes Leben.