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Flake talks about trains.

Transcript

Hallo und guten Abend, hier ist Flake. Herzlich willkommen zum Podcast. Heute geht es wieder um Musik. Und ich denke, als die Musik entstanden ist, hat der Mensch die Geräusche aus der Natur einfach so aufgenommen. Also das Erste, was der Mensch hört, ist wahrscheinlich der Herzschlag im Mutterleib. Klomm, bomb, schon ist das Schlagzeug erfunden. Danach kommt der Wind, das Vögelgezwitscher, das Rauschen der Flüsse und das Getrappel der Herden, macht auch so ein Trommelgeräusch und daraus hat der Mensch aus den Geräuschen, die er gehört hat, dann seine Musik gemacht und selber entwickelt.

Und später kommen ja neue Geräusche in der Menschheitentwicklung und ein Geräusch ist das Geräusch der Eisenbahn und dieses Geräusch eignet sich eigentlich so gut wie kein anderes dazu, um es in Musik umzusetzen, denn man hat durch die Schienenabschnitte, die Takte, die Strophen sind im Prinzip die vielen Eisenbahnwagen, wo einer der anderen leicht und immer aneinander vorbeifahren und die Lokomotive zieht vorne den Lied anfangen und der Zug kann schneller fahren oder langsamer, er kann anhalten, wieder losfahren, es können die Züge auch zusammenstoßen und so entsteht also aus dem Geräusch der Eisenbahn Musik, aber die gibt es natürlich erst seitdem es auch die Eisenbahn gibt, das ist ja klar.

Und dieses Geräusch ist so gut, dieses Eisenbahngeräusch, dass es bei Amiga, der DDR-Plattenfirma, sogar eine Platte gab, wo nur Dampfloks drauf waren und Zuggeräusche. Die war sehr gut. Ich habe mir die auch öfter mal angehört, zwischendurch war so ein Sprecher, der sagt hier die Einfahrt des E435 in den Bahnhof abschwellend oder so. Ich habe jetzt die mitgebenen Ladegern, die nur nachmachen. Und das war im Prinzip auch schon eine Art von Musik. Aber wir wollen jetzt das, was wir alle unter Musik verstehen, hören. Das Thema ist die Eisbahn.

Das war Peter Tosch mit Stop the Train. Peter Tosch ist eigentlich ein bisschen unterschätzt, weil er hat letztendlich die Wählers mitbegründet und von ihm ist auch der Song No Woman No Cry, den man ja eigentlich als Hauptsong der Reggae-Musik betrachten könnte. Das Tragische bei Peter Tosch ist auch noch, dass er erschossen wurde, mehr oder weniger aus Versehen. Der hat seine Platte veröffentlicht, No Nuclear War, und ist am 11. September, aber nicht 2001, sondern 1987 zurück in sein Haus gefahren und da warteten schon drei bewaffnete Männer auf ihn und der eine von ihnen war eigentlich ein Freund von Peter Tosch, den hat er aus dem Gefängnis geholt und hat ihm einen Job besorgt und hat sich ein bisschen um den gekümmert, versucht und so den wieder zu sozialisieren und der hat aber jetzt gewartet, bis er wieder kam und wollte einfach ein bisschen Geld von ihm erpressen und er hat gesagt, er hat kein Geld da, er hat kein Geld da, deshalb blieben die mit den Waffen und dann war das Tragische, dass die ganzen Kumpels von Peter Tosch kamen, um mit ihm zu feiern, weil die Platte erschienen ist und weil er wieder zurückgekommen ist. Und dadurch ist die Situation dann eskaliert, weil draußen standen die Freunde, drin waren die Typen mit den Gewehren. Und irgendwann hat der Kumpel von Peter Tosch den mit zwei Kopfschüssen erschossen. Und dann gab es eine riesen Schießerei. Und dadurch wurden mehrere Anwesende noch verletzt und manche sogar auch getötet, was völlig sinnlos und tragisch war. Aber es ist der Zug des Lebens für ihn dann abgefahren. Das ist eine schlechte Metapher. Aber wir kommen zum nächsten Idee, dem Pazifik-Express.

Fährt da weg, das ist schon fast wie auf der Geräuscheplatte. Es bietet sich wirklich förmlich an, echte Züge in das Lied einzubauen, weil das klingt an sich schon gut und ist Musik. Das war jetzt der Pacific Express vom Orchester James Cook. Was nichts mit James Cook zu tun hat, die kommen ja eher selten an. Und der Pacific Express könnte eigentlich auch nicht gemeint sein, weil der ist erst Ende 1990er Jahre in Australien gebaut worden. Das waren 21 Luxuswagen, hat 35 Millionen australische Dollar gekostet und der Zug ist nur vier Jahre gefahren von 1999 bis 2003 und 100 Fahrgäste haben reingepasst. Also wer baut einen Zug für 100 Mann, der nur vier Jahre fährt? Der hat dann auch geschafft, ein Defizit von 12 Millionen australische Dollar einzufahren und daraufhin haben sie den Betrieb eingestellt und die Wagen nach Peru verkauft. Und da fährt er immer noch als irgendein Zug rum. Das ist wie die Achterbahn von Plänterwald. Die hat ja der Chef dann auch irgendwie nach Peru gebracht und wollte da aufbauen und das hat auch nicht geklappt.

Wir kommen zum nächsten Zug. Jetzt kommt die Kopenhagener Steam Railway Galopp, also der Kopenhagener Dampfgalopp. Das ist auch ein dänischer Komponist, der hat das Praterorchester dann auch gegründet und in Kopenhagen ist ein Prater, in Wien ist ein Prater und wo ist noch ein Prater? In Berlin. Jetzt kommt der Zug, der muss da erst hinfahren. Der Galopp war ja doch recht zahm, aber schön.

Das nächste Lied ist ein Gospel Song, heißt ein kirchlicher Song, wo es um christliche Themen geht, heißt This Train und damit ist der Zug gemeint, der in den Himmel dann eigentlich fährt und Led Zeppelin hat sich mit dem Thema auch schon beschäftigt, die hatten ja Stairway to Heaven, so ein Song, das sind dann im Prinzip die Fußgänger, die nicht mit dem Zug fahren können. Und The Who haben ein Lied gemacht, das heißt The Magic Bus, das habe ich mir live auf YouTube angeguckt, da sagen sie immer Magic Bus, YouTube, The Magic Bus und irgendwann kommt dann so eine Improvisationsstelle und der Sänger sagt, irgendwie steig ein, kostet 100 Dollar, steig ein, kostet 100 Dollar und fanden sie sehr witzig, haben alle gelacht und geklatscht und ich überlege jetzt, ob mit den 100 Dollar wirklich die Busfahrkarte gemeint war, das wird der übliche Preis war, um in den Himmel zu fahren oder ob The Who einfach meinte, dass man mit 100 Dollar zu ihrem Konzert kommen kann und dann im Prinzip auch in den Himmel kommt durch dieses Erlebnis der Musik, aber ich denke nicht, dass irgendeine Band früher gewagt hätte, 100 Dollar Eintrittsgeld zu nehmen. Also auch The Who in der Zeit, ich schätze, da hat der Eintritt eher so 10 Dollar gekostet oder 15. Also müsste ich The Who mal fragen, frage ich mich nur, wen frage ich von denen. Nee, wen heißt was anderes als The Who, das heißt nur, wer kommt in Frage zu Fragen.

Mit diesen Wörtern ist ja eh interessant, wie das alles zusammenhängt. Train ist ja der Zug, kommt Train jetzt von Tränen, weil man am Bahnsteig so weint, wenn man sich verabschiedet? Oder kommt Train sozusagen von ziehen, das was gezogen wird? Und der Trainer in Deutschland ist dann der, der die Mannschaft zieht, der von Train kommt. Ich trainiere, ich ziehe die Mannschaft mit mir. Da sollte man mal drüber nachdenken.

Dieser Song ist so oft gespielt worden, dass niemand mehr weiß, wer den letztendlich mal komponiert hat, noch wer das jetzt war, der den gesungen hat, also die An- oder Absage heißt einfach, weiß ich nicht. Nächsten Song weiß ich aber, das heißt von Charlie Hope, heißt auch Train Song, ich denke, da geht es auch wieder, weil das eben die Geschwindigkeit auf den Schienen ist, da habe ich einen englischen Kommentar dazu gefunden, als ich das Lied rausgesucht habe, my whole family adores this song, I even listen to it when my toddler isn't in the car. Und ich überlege jetzt die ganze Zeit, was könnte der Toddler sein, den der nicht mitnehmen kann, um diesen Song zu hören.

Charlie Winston mit like a hobo. Damit ist eine Art Landstreicher gemeint oder Tramper. Jack London hat es sehr schön beschrieben. Früher gab es in Amerika ja wirklich nur Eisenbahnverbindungen und noch gar keine Straßen in manche Gebiete, weil die Eisenbahnen, die haben sich durchgebaut und die brauchten dann im Prinzip keine Straßen mehr, weil sie ja die Lasten dann auf der Eisenbahn transportiert haben und die Tramper sind dann auch mit der Eisenbahn gefahren. Die hatten an den Wagen früher so eine Bremserhäuschen dran, wo man aufspringen konnte und die Bahnangestellten wollten das natürlich nicht. Die haben die dann runtergeschmissen und an den Verteilerkästen haben sich die Tramper dann im Prinzip so Nachrichten hingeschrieben wie, nimm diesen und diesen Zug, da ist der nett. Oder nimm da diese Ölwaggons, da kannst du hinten gut schlafen oder so. Und haben so eine Art Nachrichtensystem da so aufgebaut.

Und ich habe überlegt, wie haben die das geschafft, da aufzuspringen? Das geht doch gar nicht. Ich bin eh mal aus der U-Bahn mal rausgesprungen am Sehnefelder Platz, als sie noch nicht stand und wenn, weil ich hingefallen. Weil ich bin erstens in die falsche Richtung wahrscheinlich so ausgestiegen, nach hinten weg. Und zweitens, also hatte ich absolut nicht mit der Geschwindigkeit gerechnet und habe mich lang gelegt. Zum Glück hat es keiner mitgekriegt. Aber auf den Zug aufzuspringen oder abzuspringen, da ist ja nicht mal ein Bahnsteig, ist so gefährlich. Da dachte ich, wie machen die das? Und erst Jahrzehnte später, als ich selber in Amerika war, habe ich es mitgekriegt. Die Schienen in Amerika sind so schlampig verlegt, also richtig wie im Zickzack und nur ganz locker angenagelt und nicht geschraubt, dass die Züge ganz langsam fahren müssen. Und die fahren wirklich so langsam, dass man wirklich mal 20 Minuten am Bahnübergang stehen kann. Denn die Züge sind dann auch lang. Die sind endlos lang. Die haben 70 Waggons oder so und fahren so, naja, ich würde sagen, 40 kmh, 30 oder so. In Innenstädten dann noch langsamer. Da fahren die so ganz, ganz langsam. Damit sich das dann doch lohnt, haben sie zwei Container so übereinander gestapelt. Das ist echt Wahnsinn. Und da kann man noch aufspringen und abspringen. Aber ich habe es da nicht gemacht.

Wir kommen zum nächsten Zug. Der fährt eigentlich auch in Amerika. Aber den gibt es auch in Deutschland.

Das war das mit Recht zur Beliebung, Chattanooga Choo Choo, unseren Hörern natürlich auch bekannt aus dem Tonfilm Adoptiertes Glück mit Sonja Henni. Aber Bulli, weißt du was ich nicht glaube? Die Leute haben uns gar nicht verstanden, was wir gesungen haben. Na sag mal, was hältst du denn davon, Peter, wenn wir einen deutschen Text dazu bringen? Einen deutschen Text? Du meinst also eine Übersetzung direkt ins Deutsche? Ja, nicht direkt Übersetzung, etwas auf die heutige Zeit abgestimmt. Ach, ich weiß, was du meinst. Du möchtest eine Parodie machen? Ja. Wunderbar. Bitte, Horst.

Das war der Zug nach Chattanooga, Chattanooga. Ich habe lange überlegt, was ein Chattanooga sein könnte. Habe ich dann rausgekriegt, das ist die viertgrößte Stadt in Tennessee. Gibt es jetzt nicht so viele Sehenswürdigkeiten. Außer natürlich den Chattanooga Choo Choo. Da gibt es eine Mördertour, so eine geführte Tour. Man kann in den Zoo gehen, das ist ja auch eine großartige Sache. Eine Segway-Tour durch die Innenstadt machen. Dann wird es völlig verrückt. Eine Flusskreuzfahrt. Oder man kann ein Escape-Game machen. Saving the Christmas. Da muss man den Sack vom Weihnachtsmann suchen. Also das ist eine Stadt, in die man wirklich mal hinfahren sollte.

Und der Chattanooga Choo Choo, habe ich gedacht, ist was wie ein Hund. Ciao, ciao oder so. Und damit lag ich ganz richtig, denn in Kötschenbroda, wo das Lied ja jetzt gespielt hat, da gibt es natürlich die Schmalspurbahn auch, die damit gemeint ist, da heißt die Bahn der Lössnitzdackel. Das sind also vom Choo-Choo zum Dackel. Und Kötschenbroda, die Bahn wurde 1884 schon eingeweiht, also die gibt es, gab es vielleicht schon vor der Chattanooga Choo-Choo, das lobe ich aber nicht. Und den Lössnitzdackel, ich bin selber schon mitgefahren, ist sehr malerisch da, der fährt irgendwie von Radebeul nach Radeburg oder so, irgendwas mit Rade. Und an Sonnen- und Feiertagen wird da sogar mit einer Dampflokke gezogen, einer liebevoll restaurierten Fahrzeuggruppe, wo ich mich frage, was ist liebevoll restauriert? Gibt es auch welche, die lieblos restauriert sind? Das ist diese blöde Gebrauchtwagen-Sprache, wo man sagt, ja, ich verkaufe Wagen nur an Liebhaber. Liebhaber heißt, das ist totaler Müll. Nur wer das wirklich mag, findet das noch ganz gut. Die Maklersprache mit guter Lage und so. Aber da kommen wir nicht dazu.

Wir fahren nochmal mit diesem schönen Zug. Jetzt geht er aber nach Pankow. Hat Udo wirklich großartig gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass er durchaus recht hat. Also wer hat denn letztendlich nicht Westen gehört heimlich? Und Erich Honecker galt eigentlich auch als recht locker. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der die Lederjacke anhatte. Und Westradio gehört hat, Ostradio, konnte man eigentlich ja auch nicht ertragen. Und irgendwie ist er, ist Honecker, ist auch wenn er jetzt so als Diktator steht, eigentlich recht locker behandelt worden. Es gab unheimlich viele Honecker-Witze, die ziemlich offen erzählt wurden, die recht harmlos waren. So Honecker steht nackt vorm Spiegel und sagt, ach, du bist der Einzige, der noch an mir hängt oder so. Oder diese blöden Witze, wo sich zwei treffen und sagen, sag mal, wie findest du das hier in der DDR eigentlich? Sagt er dann, pssst, bist du verrückt? Komm mit. Gehen sie so hinter die Hausecke, der da, was findest du nun? Und der, pssst, komm mal mit, verstecken sich noch weiter an der Ecke, guckt, ob wirklich keiner kriegt, dann sagt er, ich find's gut. Und der, was daran jetzt so lustig ist, wir sind ja bei der Eisenbahn.

Jetzt kommt die schwäbische Eisenbahn, es wird immer schlimmer.

Das war Willi Reichert. Ich habe kein Wort verstanden, was er auf der schwäbischen Eisenbahn da gemacht hat. Aber das Thüringisch ist auch nicht viel einfacher für mich. Und da haben wir auch was Schönes, was immer auf dem Oberhofer Bauernmarkt gespielt wurde. Oberhofer Bauernmarsch. Habe ich nie gesehen und nie gehört. Aber irgendwie kenne ich das als eine Art Beschimpfung oder so. Ellen Sanders hat über die gute alte Bimmelbahn gesungen. Die Ellen Sanders, die Pösnecker Musikanten, den habste doch ganz gut verstanden.

Und jetzt kommt was noch hochdeutscher und ernster gesprochen ist oder gesungen ist. Reinhard May mit der Eisenbahner Ballade fährt im Prinzip ein Zug durch die deutsche Geschichte.

Jetzt wird es ja schon ein bisschen später, da müssen wir den Nachtzug nehmen, wie Reinhard May auch gerade gemacht hat. Ich bin wirklich schon mal mit dem Nachtzug gefahren nach München von Berlin und das fand ich irgendwie schwachsinnig. Also die Kabine war eben so ein zusammengegossenes Plastischstück, also die Betten und das Klo war alle zu einem Teil ausgegossen. Und das Blödeste war, also was eigentlich auch sinnvoll ist, zwei, drei Stunden vor München in der Vorstadt blieb der Zug einfach auf dem Gleis stehen, damit man ausschlafen konnte. Also wozu fährt man denn mit dem Zug, wenn man dann auf dem Gleis steht und nicht ankommt? Andererseits war es gut, dass man ausschlafen konnte, weil was will ich früh um vier, halb fünf in München? Was will ich überhaupt in München?

Hier ist James Brown. Wenn bei James Brown charakterlich noch ein bisschen Luft nach oben gewesen sein soll, war er doch ein begnadeter Sänger und was man leider am Radio nicht sehen kann, ein noch begnadeterer Tänzer. Ich hab mir das auf YouTube mal angeguckt, der kann so unfassbar gut tanzen, dass man sich das auch sogar als Stummfilm angucken kann, das ist einfach unerreicht. Prinz war öfter bei seinen Konzerten und hat zugeguckt und hat sich ein paar Tricks so abgeguckt und als James Brown das bemerkt hat und Prinz schon so ein bisschen bekannt war, hat James Brown zu Prinz gesagt, los, komm auf die Bühne, tanz mal mit und zeig mal, was du kannst und Prinz hat sich geziert, ist zwar hochgegangen, aber ist gleich wieder runtergegangen, weil es ihm so peinlich war und weil er gemerkt hat, dass er absolut keinen Stich sieht gegen James Brown. Und Mick Jagger hat auch immer hinter der Bühne rumgelungert. Der hat extra bei dieser Aufnahme bei der Chuck Berry Show, wo James Brown und die Stones gespielt haben, ist er extra einen Tag länger geblieben und hat die James-Brown-Show sich angeguckt, weil er unbedingt rauskriegen wollte, wie der so gut tanzt. Er hat es einfach nicht hingekriegt. Aber Musik konnten die Stones auch richtig gut machen. Da braucht er sich nicht hinter James Brown so zu verstecken. Und er hat natürlich auch ein Lied über den Zug gemacht. Wenn es doch nicht von ihm ist, er hat es nur interpretiert von Robert Johnson. Erzähl ich später also noch was drüber. Hier sind die Stones mit Love in Vain.

Wirklich interessant, dass es manchmal egal ist, wer das Lied jetzt so komponiert hat. Dieses Lied von den Stones interpretiert, gefällt mir richtig gut und zeigt mir wieder mal, weshalb ich so ein Stones-Fan bin. Der eigentliche Komponist Robert Johnson ist der Begründer des Club der 27, weil man nicht so sagen kann, weil der ist schon sehr, sehr früh gestorben, bevor irgendjemand wusste, dass es den Club der 27 je geben wird. Und von Love in Vain, der Station, kommen wir zum Alabama-Train.

Im Jahr 1896 war es zum ersten Mal erst möglich, von der Ostküste bis zur Westküste zu fahren. Und da wird der Zug dann wahrscheinlich auch an Alabama vorbeigekommen sein. Und die Indianer, die den Express gesehen haben, haben ihn das eiserne Pferd genannt und hatten Angst davor. Würde mir auch genau so gehen.

Das war Louisiana Red. Ich finde es immer gut, wenn jemand so einen Namen hat mit so irgendwas dran, wo man herkommt oder so. Es gibt ja auch in der Trasse, da gab es ja früher auch irgendwie Karpaten-Code oder so, oder der heißt der Ostbahn-Code, der Code eigentlich, Porno-Paul, Wurstmaxe, Lichtpeter, aber mehr die ortsbezogenen ist ja bei Louisiana Red. Elvis, ihr habt es vielleicht mal bei den Dresden, den man zu Rock'n'Roll gemacht hat. Ich kenne auch einen, der heißt jetzt ohne Namen einfach nur Panko, was auch cool ist, weil er ist aus Panko, sein Kumpel heißt Erkner und liebt es alle wirklich. Und Louisiana Red wird auch irgendwann nur noch Louisiana Red genannt worden sein. Ich weiß, ob der einen richtigen Namen noch hat. Bei den alten Bluesmusikern ist oft nicht mal das Geburtsdatum bekannt, bei manchen noch nicht mal das Geburtsjahr, also bei John Lee Hooker oder so. Hat man gesagt, um 1910 geboren oder so. Der müsste jetzt schon alt sein. Na, der ist auch gestorben schon. Jedenfalls habe ich Louisiana Red im Franz Club selbst live gesehen. Und das war ja nicht so was Besonderes, weil jeden Dienstag war Blues im Franz. Da habe ich mich mit reingeschummelt. Als Einzelperson war es auch leichter reinzukommen, weil ich mich unauffällig an irgendeine Gruppe so herangestellt habe. Und da habe ich Engerling gesehen, Freigang, von denen ich damals sehr enttäuscht war, weil die so sehr betrunken waren. Transit war sehr gut, Hansi-Bibel-Band war auch sehr gut, aber natürlich sind es alle ostdeutsche Musiker, die nie an die Vorbilder rankommen wie Alexis Korner, der mit dem nächsten Eisenbahnlied kommt, der als der Vater der englischen Blues-Szene gilt und eigentlich alle beeinflusst hat. Bei ihm in einer Band, The Blues Incorporated, haben Mick Jagger mitgespielt, Ginger Baker, den man später von The Cream kennt, Charlie Watts, Cyril Davis, Jack Bruce, der nicht der Karate-Kämpfer ist, nee, das ist ja auch Bruce Lee, Brian Jones, Doug Potter und noch janz, janz, janz viele. Hier ist der Vater des weißen Blueses, wie John Mayall natürlich auch bezeichnet wird, aber Alexis Korner ist der echte Vater.

Alexis Korner, wir gehen zurück nach Berlin und vom Nachtzug. Und diesmal ist der Nachtzug, besser gesagt Night Train, nicht das Lied, sondern die Band. Wir schreiben 1973, Walter Ulbricht ist gestorben, die zehnten Weltverspiele sind in Berlin, also in Ost-Berlin, da kann ich mich dran erinnern, weil da war ich dabei. Ich bin in die erste Klasse gekommen und da hat eine Band ein Lied rausgebracht, was Hallo Bimmelbahn heißt. Die Band heißt Night Train. Man wundert sich jetzt, dass ich das Spiel erinnere, man wird das Lied kennen. Davor haben sie Hits gehabt wie Was macht der Hund auf dem Sofa? Das kenne ich leider nicht. Ich renne durch den Park. Klingt schon bekannter. Und Hallo Bimmelbahn wird manchen Leuten bekannt vorkommen. Aber dieses Lied ist das Original. Da staunt man doch. Das wurde erst viel, viel, viel später von Frank Farian und Bonnie M. neu rausgebracht. Hier ist das originale Original.

Das war Night Train und ich glaube, dass Bonnie M. mit diesem Song viel, viel mehr Erfolg hatte und viel mehr verkauft hat. Was ihn aber real sein kann, weil das Geld bekommen dann schließlich die Night Train Typen und nicht die Bonnie M. Also wer schon mal eine gute Idee hat, wird auch belohnt damit. Night Train war wirklich aus Berlin.

Und in Berlin, kenne ich, am Fernsehturm war einmal im Jahr die Modelleisenbahnausstellung. Unten im Fernsehturm ist ein Riesengebiet, da sind jetzt hier diese Toten drin. Aber damals war da dann so ganz viele Eisenbahnplatten in allen Spurgrößen. Fing an mit so, was früher die Märklinbahn war, 0, dann N, TT und H, O oder H, 0. H, O war ja eigentlich was anderes. Und ich war völlig begeistert von diesen Eisenbahnplatten. Da gibt es ja Details, da gibt es Friedhöfe, Beerdigungen, Kirchen, Baustellen, Verkehrsunfälle. Also es gibt alles so als kleine Figuren zu kaufen, die man dann neben die Eisenbahn stellt. Schranken, Hochzeiten. Und ich war so begeistert davon, ich habe mir die Platten angeguckt und habe mir vorgestellt, die Figuren sind lebendig. Und habe meinen Eltern erzählt, dass ich Eisenbahnplatten gesehen habe, wo die Leute sich angezogen haben, als sie zum Bahnhof kamen und so. Das stimmt natürlich auch, die Figuren waren auch, wie sie sich gerade anziehen, aber die haben sich natürlich nicht bewegt. So war das ja noch nicht erfunden worden. Und meine Eltern, die waren so lieb und haben getan, als ist das normal, was ich erzähle. Und glauben sie, ja, ja, interessant. Und am Bahnhof haben die ihre Koffer dann hochgetragen und dann sind sie ins Auto gestiegen. Ja, ja, ist schon klar, war schön. Ja, war toll, ich will auch eine Eisenbahnplatte. Aber dann habe ich gemerkt, dass eine Eisenbahnplatte ja nicht so schön ist, weil dann ist ja dann alles fest. Was ja wirklich Spaß macht, ist ja nur das Bauen. Wenn man es hat, dann hat man es einfach und es nimmt nur Platz weg. So ist es mit vielen Sachen. Der Weg ist das Ziel, passt wieder zur Sendung.

Und auch bei der Intercity-Linie Nummer 4 wird es nicht viel anders sein. Wir hören mal, wo diese hinfährt.

Chris Presley mit dem Mystery Train. Beim Mystery Train fällt mir gleich Magic Mystery von Sven Regner ein. Dieses lustige Buch mit den Rave-Typen, die im Prinzip so eine Tour wiederholen wollen, wie sie angeblich die Beatles mal gemacht haben. Das hieß dann auch die Magic Mystery Tour. Das war halb eine Tour und halb eine Filmkomöde. Die ist am 11. September 1967. Haben die damit angefangen, einen Film zu drehen. War ein bisschen so psychodelisch. Das war gerade die LSD-Zeit von den Beatles. Und ein Drehbuch gab es in dem Sinne nicht. Und Paul McCartney hat im Prinzip die Regie übernommen. Und das fanden John Lennon und George Harrison überhaupt nicht gut. Waren völlig verstimmt. Und deshalb ist aus der Sache nie richtig Watt geworden, wie auch aus der Tour von Sven Regenern nicht. Das löst sich auch ein bisschen in nichts auf.

Und ich denke, es war generell schwer, mit Paul McCartney zusammenzuarbeiten. Deshalb hat mich ein bisschen gewundert dieses Lied Ich möchte der fünfte Beatle sein. Das war so ein Schlager irgendwie, dass jemand unbedingt mit einem Beatle sein wollte und da es schon viel gibt, hat er gesagt, ich möchte der fünfte Beatle sein. Darauf gab es im Osten, ich weiß nicht, ob von MTS oder, weiss ich welcher Band, haben sie ein Lied gesungen, ich will der sechste Puhdys sein. Das fand ich dann schon wieder so richt gut. Aber ich will auch nicht der fünfte Kraftwerk sein, die jetzt kommen. Ich glaube, die haben sich ja untereinander auch schon so ausgetauscht, dass auch keiner mehr weiss, wer da noch welcher der Originale ist. Die könntet auch so langsam machen wie die Blumengrub, sich einfach so mit Masken und hinter ein Keyboard stellen und wer es ist, ist letztendlich egal. Hätte den Vorteil, die echte Band sitzt schön in Düsseldorf und irgendwo in Las Vegas oder so steht dann die Kraftwerk und spielt das Lied vom Trans-Europe-Express.

Das klingt jetzt sehr futuristisch, was Kraftwerk da singt. Das war eigentlich eine ganz normale Eisenbahn, das konnte jetzt nicht fliegen oder so, irgendwas. Und der ist auch nur von Österreich bis in die Schweiz gefahren. Das Besondere an dem Zug war, dass er einfach nur Erste-Klasse-Wagen hatte, wie auch schon dieser Pazifik-Trail, der eingestellt worden ist. Und man reservieren musste. Und es gab so ein Zugsekretariat für die Geschäftsreisenden, die so ganz wichtig während der Fahrt noch was machen mussten. Ich habe den Zug nie gesehen oder so. Vielleicht gibt es den auch gar nicht mehr. Ich habe keine Ahnung. Aber die Deutsche Bahn gibt es noch. Das habe ich noch mitgekriegt. Also da fahre ich selber noch manchmal. Ich bin immer ein bisschen enttäuscht von der Mitropa und so. Das war irgendwie mal schöner. Und ich kann mich sogar an Zeiten erinnern, wo man auf dem Klo gespült hat. Und da konnte man unten aufs Gleis gucken. Und das fand ich so das Spannendste, was es gab. Dass man gesehen hat, wie die Schwellen unten vorbeisausen. Das hat sich vorgestellt, wie die Kacke dann da liegt. Und dann frage ich mich, ob sich wirklich alle dran gehalten haben und nicht auf Bahnhöfen gekackt haben, weil dann müsste das Zeug ja wirklich direkt vorm Bahnsteig liegen. Und das müsste eigentlich barbarisch gestunken haben früher. Ich frage mich, wie die das gemacht haben. Aber ich bin mir sicher, es ging Deckel auf und das Zeug ist runtergefallen.

Das war der fliegende Hamburger von Henk Bruins. Und der fliegende Hamburger war natürlich ein Zug, der nach Hamburg fuhr, von Berlin aus und man kann es glauben oder nicht, der fuhr, ich glaube 1936 oder 1938, Stunde und 31 Minuten von Berlin nach Hamburg und das ist eine Zeit, die seitdem nie wieder erreicht wurde. Dann frage ich mich, was ist jetzt so anders, dass der Zug nicht mehr so schnell fahren kann? Ich denke ja, eigentlich geht die Entwicklung ja so, dass die Züge schneller fahren können, aber irgendwie wird es nur immer langsamer. Zu Ostzeiten habe ich es ja noch verstanden, weil da musste der Zug durch die DDR durch, aber jetzt kann er im Prinzip ohne so Kontrollen direkt fahren. Und da wundert mich, dass sie das nie schaffen, dass der Zug irgendwie mal schnell genug fährt. Aber vielleicht, da klappt es ja nochmal. Ich werde mal die Zeit stoppen, wenn ich da mal wieder hinfahre. Und wenn ich es mal wieder unter anderthalb Stunden schaffen sollte, dann melde ich mich nochmal.

Jetzt kommt Johnny Cash, Walks the Line. Ich dachte mein Leben lang, das ist ein Lied von einem Mann, der die Schienen lang läuft, wie auch so ein Tramper. Weil die Eisenbahnlinie in Amerika ist ja einfach auch mal der einzige Weg. Also man kann sich nicht verlaufen, solange man auf der Schiene ist, ist ja klar. Aber er meinte den Text ganz anders, also könnte es anders gemeint haben. Er wurde ja ab 1955 ziemlich erfolgreich und seine Frau, die Vivian Liberto, ist auch ein sehr schöner Name, hat sich langsam Sorgen gemacht, dass ihr Mann ihr untreu werden könnte, weil die Verlockungen des Showgeschäfts und der vielen weiblichen Fans sind ja wirklich groß. Und da hat er ihr angeblich eines Tages gesagt, mach dir mal keine Sorgen, du bist Tag und Nacht in meinen Gedanken, ich bleibe für dich auf dem geraden Weg. Daraufhin sagt sie, das ist ja so schön, kannst du das nicht mal bitte aufschreiben? Hat er das aufgeschrieben und daraus den Song gemacht, I walk the line. Und dann hat sie sich ganz doll gefreut und hat gesagt, jedes Mal, wenn ich diesen Song gehört habe, egal ob es tausendmal war, ich wusste, er hat die Worte nur für mich gesungen. Das ist alles sehr, sehr, sehr schön, aber die Ehe wurde trotzdem 1967 geschieden, weil Johnny Cash ja June Carter später geheiratet hat, eigentlich seine wirkliche große Liebe. Aber trotzdem bis dahin walk er immerhin off the line, Johnny Cash.

Auch wenn dieses Lied jetzt eigentlich für die Frau geschrieben war, dass er auf dem rechten Weg bleibt, hat das doch sehr viel mit der Eisenbahn zu tun, weil dieser Rhythmus, den nennt man den Freight-Train-Rhythm. Und der ist aus einem blöden Zufall entstanden, wie die meisten guten Sachen. Johnny Cash hat für ein paar Aufnahmen einfach keinen Trommler gekriegt. Die sind ins Studio gefahren, irgendwie an einer Raststätte. Das klingt alles sehr verschwommen, was ich da noch im Kopf habe. Irgendwie haben die ziemlich spontan mal Aufnahmen gemacht oder in einer Radiostation oder so und hatten keinen Trommler mit. Und da hat Carl Perkins, das ist ein anderer berühmter Musiker, ihm den Tipp gegeben, Papier unter die Seiten zu legen von einer Gitarre, also dem Gitarristen, jetzt nicht Johnny Cash, sondern seinem Gitarristen. Und das schnarrt dann so komisch. Und dann hat er so eine perkussive Spielweise rausgekriegt. Und das war dann so ein bisschen bumm, tschickebumm, tschickebumm, tschickebumm, tschickebumm. Und das meint man mit diesem Freight-Train-Rhythm. Und das ist eigentlich das Markenzeichen von Johnny Cash. Immer wenn ich früher als Kind diese dumm, tschick, dumm, tschick, dumm gehört habe, habe ich mich gefreut, dachte ich, ey, da ist Johnny Cash im Radio. Ich habe Johnny Cash früher geschrieben, K-E-S-C-H. Ich hatte so ein kleines Kassettenheft, wo ich mir eingetragen habe, welche Band ich da aufgenommen habe oder so. Und da ich kein Englisch konnte, habe ich das lautmalerisch gemacht. Und Johnny Cash klingt auch gut, hat irgendwas mit Kesha zu tun oder so.

Das nächste Lied ist wieder sehr ernst, die Filmmusik zu Zug des Lebens. Das fand ich unbeschreiblich gut. Man muss sich den Film einfach so angucken. Vielleicht macht die Musik ein bisschen Appetit auf den Film.

Die Leute, die ein bisschen Angst haben, da kann ich ja schon sagen, der Zug fährt in die Freiheit, geht alles gut aus. Und so hoffe ich das auch im echten Leben, dass das immer alles so gut klappt. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Wir sind schon wieder vorbei. Ich weiß ja nicht, wie schnell das immer vergeht. Wie eine Fahrt, wie im Flug, hätte ich jetzt fast gesagt. Aber die Zeit ist wie bei einer Zugfahrt vergangen.

Ich schließe mit Clash. Ich habe die Platte mal geborgt gekriegt. Das war ein Doppelalbum, heißt London Calling und ich habe mir die angehört und gedacht, Mann, ist die lang. Ich wusste gar nicht, dass Clash so viele Songs gemacht hat. Ich dachte, die waren so Punk und auf einmal haben die so ganz schräge Musik gemacht und ganz hinten als allerletzter Song der vierten Seite kam Train in Vain und jetzt hatten wir schon Love in Vain und irgendwas mit Train und das ist das letzte Lied auf der Platte. Dann dachte ich, ist das auch gut als letztes Lied für meine Sendung und da spielt eine Mundharmonika mit, was in einer Punkband ja gar nichts zu suchen hat. Aber dann fiel es mir ein, eine Mundharmonika ist das Instrument, was man einfach auf eine Bahnfahrt auch gut mitnehmen kann. Jetzt steckt man sich in die Brusttasche und ab jetzt. Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Song list

{{Wikitable|class="wikitable" |- |Artist |Song |- |Peter Tosh |Stop That Train |- |Orchester James Kok |Pacific Express |- |Mariss Jansons |Copenhagener Eisenbahn-Dampf Galopp |- |Gospel |This Train |- |Charlie Hope |Train Song |- |Charlie WInston |Like A Hobo |- |Bully Buhlan & Peter Rebhuhn |Kötschenbroda-Express |- |Udo Lindenberg |Sonderzug Nach Pankow |- |Willy Reichert |Auf Der Schwäh'sche Eisenbahne |- |Ellen Sander & Pößnecker Musikanten |Die Kleine Bimmelbahn |- |Reinhard Mey |Die Eisenbahnballade |- |James Brown |Night Train |- |The Rolling Stones |Love Train |- |Louisiana Red |Alabama Train |- |Alexis Korner |Streamline Train |- |Nighttrain |Hallo Bimmelbahn |- |Gunter Gabriel |Intercity Linie Nr. 4 |- |Elvis Presley |Mystery Train |- |Kraftwerk |Trans Europa Express |- |Telefunken Dance Orchestra |Der Fliegende Hamburger |- |Johnny Cash |I Walk The Line |- |Goran Bregovic |Poursuite |- |The Clash |Train In Vain |-