Die Sendung October 2020
More actions
Flake talks about super groups.
Transcript
Radio 1. Flake. Des Tastenfickers Podcast.
Guten Abend und herzlich willkommen. Ich hoffe, Ihnen geht es gut.
Obwohl das empathielos ist, wie ich gehört habe, man soll nicht sagen, ich hoffe, es geht Ihnen gut, weil das bedeutet ja, also ich hoffe jetzt, es geht gut, aber wie es Ihnen eigentlich geht, das interessiert mich nicht, weil ich habe ja schon gehofft, es geht Ihnen gut. Das ist genauso, wie wenn man sagt, Entschuldigung, wenn man so irgendwas gemacht hat, dann, ich habe doch Entschuldigung gesagt, ich habe mich doch entschuldigt. Ja, du musst doch dich aber hier, das kann ich wieder gut machen. Warte, ich habe mich doch entschuldigt. Also das hat nichts damit zu tun. Aber man soll nicht sagen, ich hoffe, es geht Ihnen gut. Sondern man soll sagen, Fragen, geht es Ihnen gut? Kann man was verbessern? Kann ich Ihnen behilflich sein? Das sind doch mal interessante Fragen. Ja, wir können uns jetzt mal überlegen. Aber ist ernst gemeint? Weil sonst ist es völlig empathielos. Einfach zu sagen, ich hoffe, Ihnen geht es gut. Das heißt ja, ich gehe davon aus. Ja, also wenn man schon so gut... Wenn es einem schon so gut geht, dass man auch Radio hören kann, geht es schon mal nicht ganz schlecht, obwohl das auch nicht gesagt ist. Also ich frage einfach, geht es Ihnen gut? Ich kriege jetzt natürlich so keine Antwort, weil es ist ja nicht am Telefon, es ist ja hier ein Radiosprecher. Ich habe hier keinen Lautsprecher dran und sehe wahrscheinlich auch kein Mikrofon am Mund. Deshalb könnte ich jetzt natürlich sagen, ich hoffe, es geht Ihnen gut, aber das wäre ja dann schon im Prinzip schon wenigstens die Antwort auf meine Frage, geht es Ihnen gut. Mir, also mich fragt natürlich keiner, aber ich sage mal, mir ist super, was noch weniger aussagt als die blöde Frage, ich hoffe, Ihnen geht es gut, weil super ist ja kein Wort. Super ist ja nur eine Steigerungsform, also man könnte auch sagen, mir ist super schlecht oder super, also ich weiß ja nicht, wo super herkommt.
Und ich weiß ja nicht, wer super erfunden hat. Das ist aber so, wenn ich sage, mir ist super, dann kann ich auch sagen, mir geht es ziemlich oder mir geht es ein bisschen. Ich weiß ja nicht, wann das Wort super, ob das Lateinisch ist oder super. Das erste Mal, wo mir das Wort begegnet ist, ist bei Superman. Also bei mir hieß es dann auch Superman, weil ich wusste nicht, dass es auch Englisch als Sprache gibt. Und Superman konnte fliegen. Und das Fliegen super ist, ist klar. Also der Superman, der konnte fliegen. Dann gab es an der Tankstelle noch Super-Benzin, was sich dadurch von normalen Benzinen unterschieden hat, dass es mehr gekostet hat. Das habe ich gegoogelt und habe ein Pet Shop Boys Album gefunden, was super heißt. Finde ich schon mal gut. Dann gibt es die Band Supermax, was ein selten behämmter Name ist. Max heißt ja schon wieder so Maximum oder so. Und dann noch Supermax. Oder ist Max der Name? Ich bin der Supermax. Guten Tag. Würde ich mir auch blöd vorkommen, so in der Kita. Und ich musste bei Supermax aber an Matchbox-Denken, weil das kannte ich, weil da gab es die Superfast-Autos. Und Superfast heißt einfach nur superschnell, muss man auch erstmal drauf kommen. Das waren natürlich meine Lieblings-Matchbox-Autos, die ich als Kind auch kannte. Und da wusste ich schon, dass Super irgendwie gut sein muss. Die USA ist eine Supermacht. Was ist jetzt Supermacht? Macht super, also muss auch nichts Gutes sein. Dann gab es in Deutschland DSDS. Deutschland sucht den Superstar. Oder heißt DSDS einfach Deutschland sucht den Star, weil sonst müsste es ja DSDSS heißen. Deutschland sucht das Supermodel. Und da frage ich mich, ob es auch normale Models gibt, weil also Heidi Klum ist ja die, die am öftesten das Wort super benutzt. Ich glaube, die hat das überhaupt in den Wortschatz erst eingebracht in Loden. Und sie sagt ja sogar, das ist super, super, super schick. Das war super, super, super cool oder auch super, super, super, super, super, super, super. Also drei super möchte es schon sein, aber wird es da nicht gleich supra oder gibt es supra nicht, gibt es da nur mega. Aber wenn ich jetzt sage, wie geht es Ihnen? Mir geht es mega. Wies man wieder nicht, ob mega gut oder mega schlecht, aber es geht einem ganz doll. Meine Tochter benutzt es viel, sie sagt, es ist mega, war matte, war mega schwer. Und dann hat sie noch eine Steigerungsform von mega entwickelt, nämlich Megast. Also das war jetzt wirklich Megast. Also mehr Mega geht da nicht mehr als Megast. Aber da habe ich einfach nur gedacht, das klingt wie Wolgast. Das ist ja auch nicht so dolle, wenn man mal da ist. Das daunt man auch ein bisschen.
Ich glaube, die Gewichtung zwischen Text und Musik ist in dieser Sendung bis jetzt sehr schlecht. Nämlich 100 zu 0. Deshalb werde ich das jetzt ändern und versuchen zu drehen, dass ich jetzt nur noch Musik spiele und wenig sage. Mal sehen, wie weit mir das gelingen wird. Wir fangen an mit ABBA. Wir kennen bei ABBA mit Super Trooper. Bei ABBA hat Björn Ulvaeus, oder wie der jetzt die Texte gemacht, und der hat die gemacht nach dem Kriterium, dass die Wörter einfach gut klingen, sich gut singen lassen und im Prinzip aus diesen Wörtern eine neue Gesangsmelodie entsteht oder eine neue Rhythmik, zum Beispiel dieses Chiquitita, Chiquitaha. Das Wort gibt es gar nicht. Das hat er sich so ausgedacht, weil das eben sich extrem gut singt. Und Super Trooper als Refrain singt sich gut wegen der Us. Super Trooper, man soll nichts singen im Refrain mit I. Weil PCTT klingt immer so dünn. Da macht man immer den Mund so zu und spitz. Super Trooper, damit A ist natürlich das Beste, aber Sapa Trapa klingt jetzt wirklich bescheuert. Und deshalb hat er Super Trooper als Hauptwort gewählt. Ich glaube, er hat damit gemeint, einen Truppentransporter, also wo ganz viele Menschen drin passen, heißt dann halt der Super Trooper oder ein großes Flugzeug wie ein Jumbo-Jet oder so. Die wirkliche Bedeutung des Wortes Super Trooper ist ein Verfolger, so ein Spot-Scheinwerfer. Der hatte Patent als Super Trooper so angemeldet schon 1970 oder 66, 67. Also als er den ersten Verfolger, Scheinwerfer so richtig erfunden haben für Konzerte. Und dann war der Name schon mal weg für Super Trooper. Und dann hat es auch die Bedeutung, dass der Trupper ist der, der in einer Truppe sich gut einfühlt, also der gut in einer Truppe zurechtkommt, zum Beispiel eine Gang ist eine Gang und der Gangster ist der, der in einer Gang gut so arbeiten kann, nicht alleine, also eigentlich ist man als Gangster nicht alleine, da ist man nur ein Verbrecher oder so, aber ein Gangster ist einer, der in einer Bande gut und der Trupper ist einer, der in einer Truppe gut kann. Es gibt auch eine Serie mit Polizisten, die da irgendwie besonders blöde sind und auch Super Trooper dann sind. Habe ich nicht gesehen, werde ich auch nicht sehen. Ich komme da auch nur drauf, weil es heute um super, super Groups geht, wobei der Name in sich schon Widerspruch ist. Aber wie gesagt, ich spiele erstmal eine, damit wir wissen, worum es geht, und auch das jetzt haptisch, akustisch nachfühlen können. Was ich meine hier ist, ist eigentlich richtig, aber grammatikalisch schöner. Hier sind Emerson Lake und Palma.
Also heute geht es um sogenannte Supergroups. Und Supergroups zeichnen sich dadurch aus, dass da die Mitglieder an sich schon berühmte Musiker sind, die schon eigenen Erfolg hatten und dadurch auch natürlich gut spielen können müssen oder so, was in einer normalen Punkband zum Beispiel jetzt gar nicht der Fall ist. Da reicht es, wenn keiner spielen kann. Aber bei den Supergroups konnten natürlich alle extrem gut spielen und dadurch engt sich die Musik auch ziemlich ein, weil es ist ja klar, dass die natürlich keinen Punk machen, weil sie dann völlig unterfordert wären oder richtig harten Rock oder so, sondern dann steht dann so eine komische, ich sag mal Kopfmusik wie bei Amazon Lake und Palma, die sowieso schon so eine Keyboard-lastige Jazz und Blues beeinflusste Musik machen und sich dann noch beziehen auf klassische Musik hier von Mussorgsky und manchmal auch von Bartok, Bach, Wessikwem, Tchaikovsky, Karl Orff und so, und diese Themen bearbeiten, und das wird dann natürlich so eine völlig schräge verkopfte Musik, die eigentlich ja kein richtiger Rock mehr ist, aber letztendlich haben alle mal als Rock angefangen, die Amazon Lake & Palmer ist eine Dreier-Band und ich habe auch eine Vierer gefunden, Crosby, Still, Nash & Young, die haben auch eigentlich als Rockmusiker so angefangen. Mal sehen, was das jetzt so ist.
Crosby, Still, Nash & Young, hätte man mir gesagt, ist ein Lied von Neil Young, hätte ich gesagt. Ja, uch, toll, ein bisschen langweilig vielleicht. Aber dass es jetzt so eine super Group ist, hört man jetzt meiner Meinung nach nicht auf dem ersten Ton oder so. Wie gesagt, die Band besteht aus vier Personen. Crosby hat bei den Birds gespielt, Graham Nash bei den Hollies, Stephen Stills bei Buffalo Springfield und Neil Young, der hatte Wild Horses oder so, oder ich weiß nicht, ob es die davor schon gab. Jedenfalls hatte jeder so seine eigene Band und dann haben sie zusammen gemacht, waren relativ erfolgreich, haben 1969 die Platte rausgekriegt und 1970 schon ein Grammy dafür bekommen, als neu beste neue Künstler, was jetzt im Nachhinein ein bisschen so komisch klingt, weil ich würde Neil Young jetzt nicht als besten neuen Künstler bezeichnen, aber es war wie gesagt auch 1970. Und danach hat man nicht mehr so viel von denen gehört, also gerade nicht mit Preisen oder so, weil sie sich gestritten haben. Und da sind wir beim ersten Symptom, was bei Supergroups sofort auftritt, die passen nicht zusammen. Also wer gut spielen kann, versteht sich menschlich in den seltensten Fällen und viele Alpha-Männchen, also Alpha-Tierchen, wie man das so nennen will, passen nicht auf eine Bühne, da wird mehr gegeneinander gearbeitet als miteinander, jetzt hört man der Musik auch manchmal an, dass die dann auch nicht besser wird, sondern sich sinnlos in Kleinkrämpfen erschöpft, die Solis sind dann oft auch schlimm und die kommen einfach musikalisch nicht miteinander, klar, weil sie das Gefühl haben, sie können sich nicht einzeln so verwirklichen, ich vergleiche das immer ein bisschen mit Fußballern. Also jetzt Nationalmannschaft eher nicht, aber jetzt Real Madrid spielt, man würde mir nicht anmerken, dass ich mich nicht auskenne, also Ronaldo, sage ich jetzt mal, Messi. Ja, jedenfalls wenn viele Ronaldos und Messis und Nümers und wie die alle so heißen, wenn die alle zusammenspielen, Grießmann, den finde ich den Namen so schön, weil das klingt wie Grießbrei. Also wenn die alle jetzt zusammen in einer Mannschaft spielen, heißt das nicht, dass die Mannschaft dann gewinnt, sondern die spielt wahrscheinlich viel schlechter als eine Mannschaft, die mal einen guten Stürmer hat und die restlichen, die spielen ihm so zu oder so wie zum Beispiel jetzt die deutsche Nationalmannschaft 2014, das habe ich mir gemerkt, weil da war ich im Prater, habe mir das Spiel da angeguckt und dachte, die spielen ja gut, obwohl Schweini jetzt nicht so ein Ausnahmetalent wie eine Gazelle gehüpft ist, sondern eher wie er so eben und super heißt nicht gleich super, sag ich jetzt mal.
Aber es geht natürlich auch gut. Also es ist ja nicht nur eine Supergroup, wo bei Wikipedia steht, ist eine Supergroup, sondern ich kann ja auch selber entscheiden, ob jetzt eine Supergroup eine Supergroup ist. Und bei der nächsten Band, da würde ich das fast mal sagen, das sind An-Mai-Kantarait.
Ich weiß nicht ganz An-Mei-Kantarait, sondern Mai-K-I-Z. Ich habe ja auch lange gebraucht, bis ich begriffen habe, dass An-Mei-Kantarait die Namen sind. Also wie bei einer Supergroup, wie bei Kosti, Still, Nash & Young, waren An-Mei-Kantarait. Ich dachte, ich habe das ja am Radio gehört, auf Radio 1, ein hervorragender Sender nebenbei gesagt. Ich vergesse, was ich sagen wollte. Ich habe also den Namen An-Mei-Kanter-Reit gehört, weil die bei diesem Parkfest gespielt haben. Und ich dachte, Annen, ich kenne drei Annen aus dem Harz, irgendwie da heißt es so was. Vielleicht wie Tannen, wo es Tee geklaut wurde. Und Mai-Kanter-Reit habe ich auf Englisch gesehen, Mai, also mein. Und Kanter-Reit habe ich gedacht, ist das Kantern. Also das Kantern ist ja so eine Galoppart, so ein lockerer Galopp am langen Zügel mit leichtem Sitz. Und ich dachte, mein Kanterritt, altes Wort für Ritt, also Annen, mein Kanterritt. Und habe erst viel später begriffen, dass es die Nachnamen sind der Bandmitglieder. Finde ich gut, dass sich der Sänger nicht vorne oder hinten angestellt hat, obwohl ich weiß nicht, ob hinten, sondern sich in die Mitte so eingefügt hat. Das zeigt von Größe, wenn man sich nicht hervorhebt, weil dann ist man ja schon groß.
Jedenfalls ist es eine Band, die genauso aus drei Talenten besteht, die einfach zufällig nun nicht in berühmten Bands davor gespielt haben, weil sie ja nicht konnten. Die sind noch so jung, dass sie gleich mit Ann-Mike-Hunterheit so angefangen haben. Und im Prinzip eine Supergroup, die sich nicht als Supergroup erst aufbauen musste, weil sie schon eine war. Das klingt jetzt völlig bekloppt, aber wir hören die jetzt nochmal mit dem Wissen, dass Ann-Mike-Hunterreit eigentlich genauso eine Supergroup ist wie Bachmann-Törner-Overdrive, wobei ich nicht weiß, wer jetzt Herr Overdrive ist.
The Good, The Bad and The Queen, das Lied hieß 1917, ich weiß jetzt nicht, ob damit irgendeine Schließfachnummer gemeint ist oder irgendein Code oder ob sie die Jahreszahl damit gemeint haben. Das ist ja jetzt so ein interessantes Ding hier, der Florian Illis hat ja dieses 1913 geschrieben, das Buch, wo er so eine fiktive Geschichte aus echten Tatsachen zusammengefügt hat und ich glaube, er hat das Buch geschickterweise 2013 rausgebracht, dass man, oder 12, dass man es 13 lesen kann, dass man genau jetzt vor 100 Jahren jetzt lesen kann, was da passiert ist und das war ja wohl auch ein Bestseller und so. Ich habe überlegt, ob ich das auch schnell mache, ich weiß noch nicht mit welchem Jahr, weil wenn ich es jetzt schreibe, kommt es ja erst 2024 raus. Also müsste ich 1924 ein Buch schreiben, was so heißt. Und dann würden natürlich alle sagen, er hat die Idee geklaut von Florian Ill, das ist ja langweilig. Ich habe mir gekickt, was 2016 so los war. Albert Einstein hat die Relativitätstheorie veröffentlicht. Und in Bulgarien ist der julianische orthodoxe Kalender durch den gregorianischen Kalender abgelöst worden und jetzt überlege ich, ob in Russland, ob die den gregorianischen gehabt haben, ob der auch entgegen unserer Zeit ist oder ob wir auch den gregorianischen haben und der orthodoxe der falsch ist, weil die Oktoberrevolution war doch am 17. Oktober so wie wir es gelernt haben, in Wirklichkeit aber am 9. November und da frage ich mich jetzt, welcher Kalender das gemacht hat und ab wann diese Zeit in Russland auch geendet hat. Ich habe gemerkt, dass ich in meiner Blödheit von 2016 ein paar Sachen rausgesucht habe und das Lied aber 1917 heißt, was ja so viel wie 1917 heißt und darüber weiß ich jetzt eigentlich nichts weiter, außer dass da die Oktoberrevolution war, aber ich weiß nicht nach welchem Kalender. 1916 ist nämlich noch, um all das durcheinander zu bringen, hat Deutschland als weltweit erstes Lied die Sommerzeit eingeführt. Gab's das schon? Ich dachte, das haben sie in der DDR erfunden. Da kann man sich wieder mal irren. Ich dachte, das hatten wir erst ab, sagen wir mal 83 oder 85. Hatte Deutschland die Sommerzeit, hat sie nach dem Krieg wieder abgeschafft. Wenn ich mir vorstelle, jetzt Sommer 46, hat schon Sommerzeit. Ich kann mir das nicht vorstellen. Es gibt einfach so viel, was ich mir nicht vorstellen kann.
Ich würde noch was über die Band erzählen, aber kann es mir auch sparen. Das war The Good, The Bad und The Queen, wie gesagt. Vom Blurfrontmann Damon Alban. Ist jetzt nicht verwandt mit Dr. Alba und dem singenden Zahnarzt, sondern der Blur-Sänger und der wollte eigentlich ein Solo-Album machen, hat dafür aber dann Musiker gesucht und hatte sich die selbst ausgesucht, wollte natürlich die Besten und hat da ihn von Clash genommen und so und dann, und zack, war es eine super Gruppe. So geht das manchmal.
Traveling Wilburys ist auch eine super Gruppe, ist klar. George Harrison hat die gegründet. Früher war das ein bisschen so, dass die Plattenfirmen, also eine Veröffentlichung war noch was wichtiger als jetzt. Jetzt veröffentlicht man was und es kriegt überhaupt keiner mit oder nur im Netz. Aber früher haben die Plattenfirmen richtig Strategien geschmiedet, sagen, jetzt brauchen wir noch eine Single. Und die haben sogar Singles rausgebracht, wenn das Album schon veröffentlicht war. Um das nochmal dran zu erinnern oder so oder nochmal die Verkäufe nochmal nachzujucken und da haben sie zu George Harrison gesagt, für deinen Comeback, das lief jetzt nicht so gut, vielleicht lief es auch gut, ich weiß es nicht. Also sie haben gesagt, komm, wir machen mal noch eine Single und da bräuchten wir jetzt als Kaufanreiz, damit sich das lohnt, weil das Lied auf der Single war ja schon auf der Platte, noch ein neues Lied, das hat noch keiner kennt. Und da hat er gesagt, Mensch, ich hab ja keins, muss ich mal schnell was aufnehmen und sagte, wir hatten jetzt hier gerade mal ein Studio und Bob Dylan war gerade frei, der hatte in Santa Monica so ein kleines Studio und Jeff Lynne sollte das produzieren und der hat Roy Orbison mitgebracht, weil er den sowieso gerade betreut hat, der hat so eine Comeback-Single gemacht und Bob Dylan hat wiederum seinen Freund Tom Petty so angerufen, ob der nicht mal vorbeikommen will oder vielleicht wollten sie auch nur feiern und was trinken und so und dann haben sie gleich ein Stück aufgenommen. Was Händel bis Kehr hieß, weil das auf dem Karton stand, der vor der Tür stand, weil natürlich irgendein Bote was gebracht hat und da stand Händel mit Kehr drauf, damit man das nicht so rumschmeißt und da hatte sie so einen genialen Titelnamen, wie wenn ich eine Platte jetzt hier, bitte nicht schütteln oder Notausgang oder, weiß ich, was immer irgendwo steht. Ja, bitte spülen oder Händewaschen nicht vergessen. Also man sieht, auch die super Gruppenmitglieder waren jetzt nicht super genial, wenn es darum ging, einen Titel zu finden oder so. Und dann hatten sie aus so einem vermeintlichen Witz eine Band gegründet, weil irgendwie hat die nicht Spaß gemacht, zusammen zu spielen. Und da haben sie mehrere Platten gemacht und haben die aus irgendeinem Grund dann The Traveling Wilburys genannt. Was ich überhaupt nicht verstehe, weil was ist ein Wilburry? Ich kenne nur Burberry und das ist dieser bescheuerte Hut. So würde ich meine Band so auch nicht nennen. Was der schlagende Beweis des Supergroups wirklich nicht super klingen müssen. Ich habe schon den besten Song rausgesucht von der Band. Also Bob Dylan hat mitgespielt, ich habe nicht gehört. Also naja, aber ich komme jetzt mal zur Mutter der Supergroups. Die Supergroup schlechthin, also die erste, die so bezeichnet wurde, das war Cream, bestehend aus Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker. Das war Cream.
Wir hatten natürlich im Osten auch Supergroups. Ich habe mir das als Kind ja schon vorgestellt, wenn ich so zu Konzerten war, von Freigang und Hardpop oder so, habe ich auch gedacht, Mensch, wie geil wäre das. Also ich habe mich immer vorsichtig mit einbezogen in die Supergroup, weil ich auch mit denen zusammenspielen wollte. Ich habe gedacht, Mensch, der hier, wenn Stefan Hartmann dabei wäre, wäre geil. Und hier Bernd Jastram und eben die ganzen Typen, die so cool waren im Osten, die meisten sind ja dann leider auch in den Westen gegangen, aber aus denen habe ich mir im Kopf Supergruppen vorgestellt, ohne diesen Namen zu benutzen und dabei natürlich auch schon gemerkt, dass das nicht funktionieren würde, dass man Bands nicht zusammenstellen kann wie eine Mannschaft, sondern dass sich eine Band eigentlich selbst finden muss oder so. Und eine Band, die der Sache am nächsten kommt, für mich war Pasch, eine Thüringer Bluesband mit dem heimlichen Star Lotex Erotex, ich weiß nicht, ob er sich selber so benannt hat, ich glaube mal ja, der für mich im Osten der Inbegriff eines Rockstars war. Er hatte drei Hammond Orgeln, also das ist jetzt mehr wert als eine Villa an der Ostsee, und ein Tatra. Und mehr muss man dazu eigentlich überhaupt nicht sagen.
Weiter geht's mit den Supergruppen. Auf Deutsch, da klingt's ja noch viel, viel schlimmer. Audio Slave.
Es ist immer blöde für eine Band, wenn der Sänger stirbt oder weggeht, weil die hängen ja dann da und es ist dann nie wieder dieselbe Band, die es vorher war. Also die Queen-Leute tun mir total leid. Die würden bestimmt gerne noch super Konzerte machen und super gut spielen, aber ohne Freddy ist das alles blöde. Und ein Andernehmen geht auch nur, finde ich, für kurze Zeit für Notfall. Es sei denn wie bei ACDC, dass der so früh stirbt, der alte Sänger, dass man genug Zeit hat danach, sich ein völlig neues Wesen aufzubauen. Aber bei Rage Against the Machine ist Zack de la Roja ausgestiegen, ich weiß nicht warum. Und dann standen die Blöde da und haben aber kein Richtchen gefunden und da haben sie aus Spaß mit Chris Cornell ein paar Stücke so eingespielt und das fanden sie dann soweit ganz gut. Und dann haben sie hier den Superproduzenten Rick Rubin genommen, den Mann im Nachthemd, und der hat mit den blitzschnellen 19 Tagen ein Album fertig gemacht und gespielt. Das Projekt durfte dann nicht mehr Rage Against the Machine heißen, sondern ist Audioslave genannt worden, was eine Bezeichnung aus einer Datenübertragung ist, weil man oft auf einem Datenüberträger nicht mehrere Informationen gleichzeitig laufen lassen kann, gibt es da den Master, der Sachen im Prinzip anfordert und bestellt oder den Vorrang hat und den Slave, der dann so rübergezogen wird und die Band haben sich nach dem benannt. Ich war im Konzert, muss sagen, naja, es ist schwierig, weil klar, man könnte sagen, Chris Cornell hat das Beste aus seiner Band mitgenommen und Rachel Genselmaschine das Beste aus ihrer Band. Da müsste jetzt die Band potenziell gut sein, aber wenn ich ehrlich bin, haben beide Teile die Nachteile ihrer Band mitgenommen, diesen leiernden Gesang und die Musik ohne das richtige Pfeffer und Supergroup heißt nicht, dass es auch gut ist.
Aber bei der nächsten Band heißt Supergroup doch, dass es gut ist, denn bei den Raconteurs spielt Jack White mit. Und wo Jack White mitspielt, ist in meinen Augen die Supergroup einfach schon mal da, egal wer noch mitspielt. Es waren die Raconteurs, die nicht Raconteurs heißen durften, als sie in Australien waren, weil es da schon eine Band gab, die die Raconteurs hießen. Es war einfach eine Jazzband aus Queensland und es ist wirklich gut, weil die wirklich das Recht haben zu sagen, nee, wir sind die Raconteurs und wenn ihr hier hinwollt oder eine Platte machen wollt, dann nennt euch doch anders. Und mussten sie machen, haben sie sich doch anders genannt, ich weiß nicht, was das für ein bekloppter Name dann war. Aber die Raconteurs, ach doch, die Saboteurs, naja, sehr originell wieder mal. Und es war aber dieselbe Band, so war das immer schöne Verwirrung, auch gerade um die Fans zu verunsichern, die dann gleich beide Platten kaufen, weil die haben dann die Saboteurs und die Raconteurs und merken, damit sie gekauft haben, dass das dieselbe Platte ist. Aber was soll man machen?
Jetzt kommt es zu einer völlig unmissverständlichen Band, wo es keine Doppelgänger gibt, die für mich eine absolute Supergroup sind, ohne dass es zu ihren Zeiten das Wort überhaupt gab. Ich rede von The Can mit Holger Tschukai, Jackie Liebezeit, Damo Suzuki und Irmin Schmidt. Ich weiß nicht, wer davon jetzt endlich noch lebt. Ich glaube, Irmin Schmidt lebt noch, aber vielmehr nicht mehr. Juggie, liebe Zeit, kann man sich mal auf YouTube angucken, wie der bei Ken spielt, es ist göttlich, das hat was von Meditation, von Yoga, von Rhythmus, das ist einfach großartig, das ist für mich, könnte ich fast mal sagen, mehr als eine Band und wir hören jetzt ein Lied, was ich so gut finde, dass ich das mal nachgespielt habe mit einer Band, ich habe mal bei Kashmir mitgespielt, das hat sich benannt hat nach dem Lied von, ist das der Zeppelin? Ich denke mal. Und wir wollten auch so eine Musik machen, wie eben dieses Kashmir-Lied, so was Schweres. Und da haben wir ein Lied gefunden, das heißt You Do Right von The Can. Und dann wollten wir das nachspielen. Und dann fiel uns ein, dass wir keinen Trommler haben. Also wir waren eine Band ohne Trommler. Wir waren Sängern, Bassist und Icke. Völlig bekloppt. Und hatten einen Drum-Computer. Und dann wollten wir das Lied im Drum-Computer programmieren. Und das geht gar nicht, weil Jackie Liebezeit, also der hat so verrückt gespielt und hat Breaks gemacht, die es gar nicht gibt und so, das konnten wir nicht im Rhythmus so nachempfinden, dass es auch nicht zu sehr nach Computer klingt und da hat sich so ein völlig verrückter Freak gefunden, der hat das rausgehört, der hat das ganze lange Lied einzeln in Noten umgesetzt und in Computer, also programmiert in so ein Aleses-Drum-Computer und für diese Leistung hat er in meinen Augen eigentlich einen Grammy verdient, weil sowas hat noch keiner gemacht, das ist die sinnloseste der Handlung, das ist wie von einem Free-Jesser, der es stundenlang improvisiert, das in Noten aufzuschreiben oder so, also das ist der absolute Wahnsinn. Der hat es gemacht, hat es programmiert, wir haben es gespielt. Leider hat sich unsere Band so oft gelöst, aber dieses Lied ist einfach für die Ewigkeit. Wie Can. Also Can heißt die Band und ich dachte auch, das heißt das. die das gut können, weil sie auch ohne weiteres können. Ich glaube eher der Name kommt von Ken, der Kanne, beziehungsweise der Büchse, also eine Bierbüchse heißt dann Bier-Ken, klingt jetzt komisch. Ken ist auch die Abkürzung von Kanister. Wir haben in Amerika, als wir das erste Mal da waren, ein Auto gekauft auf dem Automarkt, wie man das aus dem Film kennt, wenn man so eine Filme kennt, so ein Autohof mit Fähnchen oder ohne Fähnchen, wo das Gras schon durch die Autos wuchs, weil die natürlich kein Mensch gekauft hat. Weil wer kauft ein altes, kaputtes Auto? Da muss man ja ziemlich blöde sein, gerade in Amerika, wo die Entfernungen ein bisschen größer sind. Und wir haben uns so ein Kombi rausgesucht und haben gefragt, ob man den kaufen kann und mit dem losfahren können. Und der Autoverkäufer hat sich gewundert, so eine bekloppte Osler hat er noch nie gesehen, die von ihm ein Auto kaufen wollen und damit losfahren wollen. Und da ist er losgerannt, weil er natürlich nie in dem Auto Sprit war, seitdem er das hat. Und da ist er losgerandet, hat geschrien, I need a fucking gas can, I need a fucking gas can. Und wir dachten, was hat er denn für ein Problem? Bis wir mitgekriegt haben, er meint ein Berzinkanister. Gas ist die Abkürzung von Gasolin und Ken von Kanister. Also vielleicht hat sich Ken auch nach diesem Kanister benannt.
Auf jeden Fall wusste ich, dass das Lied so lang ist. Ich habe das jetzt mit Absicht so lange gespielt. Ein kluger Mann hat nämlich mal gesagt, es gibt drei, also Luxus hat drei Komponente. Gesundheit, saubere Umwelt und Zeit. Das sind die drei Eckpfeiler des Luxuses und ich habe versucht, Ihnen meinen Beitrag zu geben, indem ich Zeit schenke. Zeit ist überhaupt das Wichtigste. Wenn man jetzt Verwandte und Freunde hat, kann man denen jetzt mal Geld geben oder so. Es ist eine oder irgendeine Schale zum Geburtstag, die sie so und so nicht brauchen. Hauptsache, man hat ein Geschenk. Aber wenn man wirklich was Gutes tun will, sollte man Zeit mit den Leuten verbringen. Mit den Eltern, die alt sind, mit den Kindern, die jung sind, egal. Zeit verbringen ist Zeichen von Liebe und Zuneigung, weil Zeit ist echt. Die Zeit, die man mit anderen verbringt, verbringt man auch selber. Die Zeit vergeht in dem Moment ja nur einmal. Zeit vergeht immer nur einmal und nicht parallel. Und wenn man Zeit miteinander verbringt, teilt man diese Lebenszeit, das ganze Leben besteht ja nur aus Zeit. Also was anderes als Zeit gibt es ja nicht. Leben ist ja nichts weiter als Zeit, in der man so auf der Welt ist. Und deshalb ist für mich viel Zeit generell erstmal gut. Und wenn ich dann ein langes Lied spiele, tue ich ihnen damit und mit Absicht auch was Gutes. Denn was hat das für einen Sinn, fünf Lieder in der Zeit zu hören, die da reinpassen würden, so ohne weitere, sogar sechs, wenn sie kurz sind, aber was ist an sechs kurzen Liedern besser als an einem langen? Wir sind ja nicht auf der Flucht, also wir müssen ja nicht ganz viel schaffen oder so, man denkt immer, man muss im Leben ganz viel erledigen und tun und machen, damit man ganz viel schafft, aber das alles, was man geschafft hat, ist ja auch nichts weiter als die Zeit, die dann vergangen ist, wo man angeblich irgendwas gemacht hat. Schaffen gibt es ja nicht auf der Welt. Das gibt doch nichts, was wichtig ist oder unwichtig ist. Es gibt aber zu gemeinsam verbrachte Zeit. Und damit kann ich sogar mit Quatschen das rumbringen. Will ich aber nicht. Ich will Supergroup spielen. Never, meines Enem. Und das Lied heißt aus irgendeinem Grund Hate On, wo ich mir nicht vorstellen kann, dass das wirklich heißt, hasse weiter. Hang On heißt übrigens, bleibt dran. Man denkt ja bei Hang On, Hang Auf, das Telefon, aber man sagt hang on, hang on, das heißt wie bleibt dran, immer sehr interessant, das war Neverman, eine Band aus dem Umkreis von Face No More und wir gehen zurück zur ältesten Supergroup, eben zu Cream, aber da gibt es noch eine extra Supergroup, weil wenn man schon mal ein Mitglied einer Supergroup ist, ist logischerweise die nächste Band auch eine Supergroup, also wir haben es wieder zu tun mit Eric Clapton und Ginger Baker, aber jetzt spielt zur Abwechslung mal Steve Winwood mit, weil der spielt die Tasteninstrumente und singt und das klingt dann auch ein bisschen anders als Creme. Find My Way Home, ein Gefühl, was ich auch gut kenne, das war ein Blind Face.
Jetzt kommen wir zu einer Band, die steht aus drei Buchstaben, ich meine nicht ABC, was die Abkürzung ist von A Bunch of Clowns, ich meine auch nicht ELO, was die Abkürzung von Electric Light Orchestra ist, also ELO wahrscheinlich, auch nicht TLC, was die Abkürzung von, weiß ich nicht, was ist. Sondern von XYZ. Das ist auch eine super Gruppe, ist klar. Von Yes Musikern, womit sich schon das Y geklärt hat. Und dann spielt sogar Jimmy Page von Led Zeppelin mit. Da haben wir auch schon das Z geklärt. Und der hat uns ganz verrückt. Das X heißt einfach X. Also Ex-Mitglieder von Yes und Zeppelin. Ist das nicht genial? Inside Out.
Ich weiß nicht, wer von denen jetzt gesungen hat. Ich weiß auch nicht, wer in der nächsten Band singt, weil das ist ein absolutes Frisur-Massaker. Die Guitarreros, die einzig anerkannte Band der DDR. Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist. Ich habe aber einen schönen Artikel aus der Melodie und Rhythmus gefunden, was gleichzeitig die NMI, die Bravo und ein Fachblatt aus der DDR war. Da hat jemand über die Guitarreros geschrieben, stell dir vor, die besten Gitarristen eines Landes tun sich zusammen und spielen gemeinsam Konzerte. Die Seitenakrobaten stehen an vorderster Front und liefern sich live auf der Bühne ein hammergeiles Duell nach dem anderen. Das klingt ja für mich jetzt wie ein absoluter Albtraum. Was Schlimmere kann ich mir kaum vorstellen. Als Seitenakrobaten, die an vorderster Front sich ein Duell nach dem anderen liefern, das klingt für mich nach nervtötendem Gegniedel. Aber der Reporter, der Journalist hat das anders gesehen wahrscheinlich. Ergänzt wird die Truppe durch exzellente Sänger und Instrumentalisten aus der Szene, die sich bei ihrem Wirken unterstützen und mit ihrem Dazutun für eine weitere Qualitätssteigerung sorgen. Also ich liebe die DDR schon. Das klingt wie so eine Betriebserfolgsberichterstattung mit Qualitätssteigerung um 105 Prozent, wenn es eigentlich doch nur um Rockmusik geht. Gespielt werden die Lieder, die sie mit ihren eigenen Bands immer spielen, vermischt mit internationalen Klassikern aus dem Bereich Rock. Klingt klasse, oder? Das habe ich jetzt nicht gesagt, das steht wirklich hier. Was Anfang des Jahres 1986, also vor etwas mehr als 30 Jahren, was, dann ist der Artikel doch neu, beim jährlichen Live-Spektakel Rock für den Frieden in Ostberlin seine Premiere feierte und über das Jahr hinaus unter dem Namen die Gitareros in der gesamten DDR live präsentiert wurde, ist für heutige Verhältnisse trotz aller seiner Weiterentwicklungen und gesammelten Erfahrungen kaum mehr vorstellbar. Verstehe. Also es ist doch jetzt neu dazu geschrieben. Eds Wilms hat auch mitgespielt. Jackie Resnitschek, Stefan Doernetz. Also die brauchten auch Bassisten dafür. Also die, die dabei waren, sagen, es war eine riesengroßartige Party. Ja, wir wollen sehen, ob sich dieses gute Gefühl auch beim Hören übertragen kann. Hier ist die Supergroup, die Gitareros mit dem schönen Titel Kurzschluss.
Ich wollte sie eigentlich mit diesem Lied verabschieden, wegen Code Schluss, Vorbei, Ausschluss, hat so gut gepasst. Aber nachdem ich das Lied gehört habe, ist mir klar, dass ich sie so nicht in die Nacht entlassen kann. Das tut doch zu doll weh. Und man sieht auch hier den Nachteil der Supergroups, dass es oft einfach besser ist. Man gründet eine Band mit Leuten, die sich gut verstehen, die einfach zusammen Musik machen wollen, egal wer sie sind, was sie können. Jede kleine Schulband hat wahrscheinlich mehr Charme als so eine zusammengestellte Supergroup, womit man wieder sieht, Gutes lässt sich im Leben schlecht planen. Das habe ich mir jetzt ausgedacht. Ist vielleicht auch ganz gut, dass die Sendung jetzt vorbei ist. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche, Nacht und alles, was dann noch so kommt an Wochen und Tagen. Zeit. Einfach so. Tschüss.
Song list
{{Wikitable|class="wikitable" |- |Artist |Song |- |ABBA |Super Trouper |- |Emerson Lake & Palmer |Peter Gunn Theme |- |Crosby, Stills, Nash & Young |Teach Your Children |- |K.I.Z. feat. Henning May |Hurra die Welt geht unter |- |AnnenMayKantereit |Jenny Jenny |- |The Good The Bad & The Queen |Nineteen Seventeen |- |The Good The Bad & The Queen |Herculean |- |Traveling Wilburys |Not Alone Any More |- |Cream |Crossroads |- |Pasch |White Room (live) |- |Audioslave |Be Yourself |- |The Raconteurs |Sunday Driver |- |CAN |You Doo Right |- |Nevermen |Hate On |- |Blind Faith |Can't Find My Way Home |- |XYZ |Inside Out |- |Die Gitarreros |Kurzschluss (live) |- |Nevermen |Mr. Mistake |-