Die Sendung May 2021
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Flake talks about bands that are named after cities. He also released a demo of Frühling in Paris.
Transcript
Herzlich willkommen. Ich fürchte, das menschliche Gehirn ist zu klein oder ansonsten unvollkommen – zu klein ist es ja eigentlich nicht. Also jetzt im Verhältnis zum Saurier, da ist wohl das Gehirn so groß wie eine Erbse. Oh, der Erbse war ja ein ganz blöder Witz. Wie kriegt man das Gehirn eines Polizisten auf das Volumen einer Erbse? Aufpumpen? Das ist jetzt umgekehrt. Also der Witz liegt jetzt darum, dass man denkt, man muss das Gehirn ganz doll zusammenknautschen, zusammenpressen, weil eine Erbse ist ja ganz klein und ein menschliches Gehirn ist ganz groß. Und da war wahrscheinlich gemeint, dass die Polizisten so dumm sind, dass das Gehirn so klein ist, was Quatsch ist.
Und die Größe des Gehirns und die Leistung, doch steht schon im Zusammenhang, aber jetzt nicht so doll. Also es gibt ja keinen Menschen, der eine Erbse als Gehirn hat oder eine Erbse als Gehirn, wäre jetzt wirklich Quatsch, da könnte man nicht viel nachdenken. Aber jetzt das Gehirn in der Größe einer Erbse könnte wahrscheinlich ausreichen, ein Mikrochip ist ja auch klein. Also die Frage der Größe ist es nicht, aber das menschliche Gehirn hat glaube ich mit Absichten ein paar Makel, damit der Mensch überleben kann.
Zum Beispiel kann sich das menschliche Gehirn nicht vorstellen, was nach dem Tod ist. Also man denkt bis zum Tod, wenn man so weit denken kann. Und was danach ist, kriegt das menschliche Gehirn nicht hin, weil die Zeit geht ja weiter, Jahr und Tag und wird hell und dunkel. Aber man ist da nicht mehr dabei. Und was da sein wird, kann man sich zwar noch vorstellen, aber was man selber dann da macht, das kriegt man nicht hin. Und da hat das Gehirn einfach eine Sperre drin, die dann sagt: Nee, denk da mal lieber nicht dran, sonst geht es dir vielleicht nicht gut. Also in manchen Situationen, da hilft das zum Beispiel beim Trauern, weil man ihn vermisst und trauert, sagt das Gehirn irgendwann: So, jetzt ist es gut, hast genug getrauert, jetzt kannst du mal langsam das auch vergessen und dich um neue Sachen kümmern oder so. Da ist das einfach von der Natur aus gedacht, damit man leben kann.
Und eine andere Frage, die habe ich auch noch nicht rausgekriegt, also dazu reicht einfach das Gehirn nicht: Was war eher da, das Huhn oder die Henne? Denkt man jetzt, das ist so ein blöder Gag, man sagt natürlich das Huhn, weil irgendjemand muss das Ei ja hingelegt haben. Dann sagt der andere: Wo kommt denn das Ei dann her? Quatsch, wo kommt dann das Huhn dann her? Das Huhn muss ja aus dem Ei kommen. Und man merkt schnell, die Frage lässt sich nicht mit Ja oder Nein beantworten, sprich mit Huhn oder Henne, sondern man muss da eher anfangen und weiter unten, wenn man überhaupt zu einem Ergebnis kommen will.
Ich habe das in etwa so verstanden. Es gab einen Urknall, wo sich aus Energie, aus dem Raum, wo das jetzt alles herkommt – das habe ich jetzt auch noch nicht auf dem Schirm – aber irgendwie gab es einen Knall, wo sich die Energie in Materie so umgewandelt hat. Da Atome die Neigung haben, sich zusammenzuklumpen und zueinander zu kommen, haben die sich dann in Form der Planeten und Erden zusammengefunden. Dann ist dann die Erde entstanden. Und auf dieser Erde gab es aus Zufall dann so eine Suppe, wo sich die Kohlenwasserstoffe getroffen haben. Also es gibt ja nicht nur Schwefel und Salpeter oder so, sondern es gibt auch Kohlenstoff und Wasserstoff. Und die haben sich getroffen. Und dazu kam von der Sonne her die Energie in Form der Strahlen. Und auf einmal haben die Wasserstoffatome und die Kohlenstoffatome zusammen gedacht: Mensch, wir passen gut zusammen, lass uns doch eine Zelle bilden oder so. Und dann haben die gemerkt, das funktioniert und dann haben die gedacht, wenn wir jetzt richtig weitermachen wollen und zusammenhalten wollen, wäre es doch klug, wenn wir alt werden, dass wenn wir alt werden, dass wir dann sozusagen fortpflanzen oder vermehren können. Dann haben die das gemacht und jetzt kommt der Punkt, wo mein Gehirn aussteigt. Bis dahin kann ich mir das alles noch erklären.
Wo begann jetzt das Leben? Also ab wann waren das nur Atome und ab wann war es auf einmal eine lebendige Sache, wo dann im Prinzip das Bio da reinkam? Wie kommt das Bio ins Huhn? Und ab da sind dann auf einmal die Naturgesetze, haben sich völlig verändert. Es gab so eine Natur, die im Prinzip auf Vermehrung und Verbreitung und Überleben gedacht ist. So ein normaler Sandkorn, der will ja nicht überleben. Also der denkt ja da ja nicht drüber nach. Aber so eine Zelle, die kümmert sich schon. Also Bakterien und Viren sind ja auch Zellen, das heißt so eine Zellenform. Und die waren auf einmal, haben die gesagt, wir wollen jetzt überleben, wir ziehen jetzt durch. Haben sich verbündet und dann kommt der Punkt, den ich nicht verstehe. Ich verstehe, dass dann so eine Polypen und so ein Amöben, wo so mehrere Zellen sind und dann pflanzen sie sich fort, indem sie so ein Stück abknipsen, schnürt sich was ab oder Quallen, die vermehren sich auch durch Abschnürung.
Das kriege ich noch alle irgendwie hin und dann verbreiten die sich auf der Erde, ein paar leben lieber auf dem Land, ein paar bleiben im Wasser, sagen: Ist doch schön hier. Aber dann, wie entsteht dann das Huhn? Also wie kann auf einmal aus so einer klumpenden Masse, aus so einem Bio-Gemühl, Gewühl, wird dann so was Feines wie ein Huhn? Huhn ist ja nicht das Feinste aller Tiere, aber ist ja schon völlig durchdacht mit den Flügeln dran und den Füßchen und so, dem Schnabel. Wieso sieht das Huhn jetzt nicht aus wie ein Huhn – also wieso sieht das Huhn jetzt aus wie ein Huhn und warum ist der Fisch, also war das Huhn auch mal ein Fisch oder haben die sich irgendwann vorher schon abgespaltet?
Da denke ich wirklich so drüber nach und komme nicht drauf, weil irgendwo muss ja der Abzweig gewesen sein, ab wann es noch ein Tier war und dann waren es zwei, dann gab es noch die Saurier, aus denen ja wohl die Vögel entstanden sind. Aber waren die Saurier auch mal Fische davor oder haben sich die Fische erst abgespalten? Oder bei den Sauriern von den Schwimmsauriern? Und da gibt es dann auch noch Tiere wie, sag mal, Pferd. Wieso ist jetzt so ein schönes, filigranes Pferd rennt da auf einmal über die Wiese? Wer hat diese Form des Pferdes sich jetzt ausgedacht? Und das ist die einzige Stelle im Prinzip in meinem ganzen Leben, wo ich an etwas Übergeordnetes, wie Gott glauben könnte. Aber nicht mache. Und damit habe ich den Inhalt und das Thema der Sendung immer noch nicht verraten.
Ich glaube, bei einem langen Liedspiel ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass mal ein paar schöne Stellen drin sind. Aber klappt nicht immer.
Die Frage mit dem Ei und dem Huhn, der Henne, ist ja keine echte Frage. Das ist im Prinzip eine Modellfrage, wenn man die Frage stellt, was der Ursprung von was ist und damit sagen will, dass es nicht immer einen eindeutigen Ursprung von der Sache gibt. Bei uns geht es ja heute um Städte und Bands. Das habe ich wenigstens das Thema schon verraten. Und da habe ich mich auch gefragt, was war jetzt eher da? Also die Band oder die Stadt? Natürlich die Band nicht, weil es gab ja damals noch keine Bands in dem Sinne, also die haben sich noch nicht so benannt und als Band waren dann die Musikanten oder so, aber Menschen gab es schon. Und Pueblo zum Beispiel ist die älteste größere Siedlung im lateinamerikanischen Raum, heißt einfach Menschen. Also weil Menschen dahin kamen, hieß es Menschen, also Pueblo, das Volk. Und wenn ein berühmter irgendwo hinkam, hat der die Stadt nach sich benannt, wie Alexandria oder Georgetown, Prinztown, weiß ich. Und danach hieß dann die Stadt und umgekehrt. Also man könnte jetzt nur sagen Lutherstadt Wittenberg, aber das ist ja kein Name, ich heiße ja jetzt nicht nach Lutherstadt oder so, sondern nach Wittenberg, ist ja nur so genannt, nachdem der sich da jetzt aufgehalten hat.
Aber es gibt natürlich dann wiederum Bands, die sich so nennen wie die Stadt, also da geht es ja wieder zurück, wenn jetzt jemand aus Georgetown kommt, weil er George heißt – nee, und der nennt sich dann George, dann hat sich der Kreis wieder geschlossen. Erst hieß einer George, zog in die Stadt, die Stadt hieß George und der Nächste, der aus der Stadt kam oder die Stadt gut fand, hieß wieder George. Irgendwann heißen die ganzen Menschen dann George oder Schorsch, wie die Bayern jetzt sagen. Sagen die das? Ich hatte mal ein Kinderbuch, da hieß der Schorsch, habe ich gelesen, aber er hieß Schorsch. Da hieß der andere auch Flocki, der war so klein und ein guter Fußballspieler und Flocki ist ja dasselbe auch wie Flake, ist interessant, wenn man mal liest. Aber das Buch spielt auch in Bayern, wie gesagt. Ich weiß nicht, was ich sagen wollte. Ach so, Flake ist ja auch ein Ortsname. Da kommen wir erst mal drauf. Der hieß irgendwie Hackwart von Flake oder Hagrid. Nee, das ist der von anderen, von Potter. Also irgendwie, der hieß ja von Flake, weil die Stadt hieß Flake. Jetzt heißt ich Flake als die Stadt. Also da hat es mal wieder geklappt.
Und das erste Beispiel durften wir schon genießen. Das war die Band Boston und kam, jetzt wird es völlig verrückt, aus Boston. Deshalb haben die sich auch so genannt.
Und auch die nächste Band kommt auch aus der Stadt, wie sie heißt. I'm a Man, das kann ich soweit erstmal bestätigen. Und in mir ist gerade eine Welt zusammengebrochen, weil ich habe erkannt, dass ich das Lied schon kannte. Und zwar von der Gruppe Freigang. Das heißt, ich habe alles, alles, alles, alles falsch gemacht. Das ist ein wunderbares Lied, was mir sehr ins Herz ging. Jetzt sehe ich das Ton für Ton von Chicago. Ha, jetzt habe ich es verraten. Chicago war die zweite Band in unserem lustigen Karussell bunter Melodien. Und Chicago kommt auch aus Chicago. Aber ich glaube nicht, dass man jetzt nach zwei Fallbeispielen schon eine Gesetzmäßigkeit herleiten kann. Mal sehen, wie es mit der dritten Band weitergeht.
Sympathy for the Devil, das waren die Stones aus Bridgestone. Könnte man jetzt denken, aber die Stones haben das Lied nur erfunden. Gespielt hat es eine andere Band, die auch so heißen, wie wo sie herkommen, wenn das kein schönes Deutsch ist. Das war nämlich die Gruppe Laibach aus der gleichnamigen Stadt. Die haben sich am 1. Juni 1980 gegründet. Jetzt überlege ich, ob man dann sagen kann, sie haben am selben Tag wie meine Katze Geburtstag, weil meine Katze hat auch am 1. Juni Geburtstag, aber war noch nicht geboren, als Laibach sich gegründet hat. Darf man da sagen, sie hat am selben Tag Geburtstag oder die Gruppe hat am selben Tag Geburtstag wie meine Katze, auch wenn es 20, 30 Jahre später war? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hat Laibach sich gegründet, weniger als Rockband, mehr als Künstlergruppe und die haben so ein Projekt gegründet, die Alternative zur slowenischen Kunst. Das ist sofort verboten worden. Und zwar unter dem schönen Grund der unangemessenen Verwendung von Symbolen. Was waren es für Symbole? Das war einfach das schwarze Kreuz von Malewitsch und dem Namen Laibach. Und das galt schon als verfassungswidrig oder schwierig oder so. Hätten sie mal das weiße Quadrat auf weißem Grund genommen, auch von Malewitsch, dann hätten sie bestimmt keinen Ärger gekriegt.
Die nächste Band hatte wahrscheinlich auch Ärger, sie hat das Verrückte – ich verrate natürlich nicht, wer es ist, aber es ist die einzige Band unseres heutigen Spiels, die aus zwei Namen besteht, aus zwei Städten – und ihr größter Hit war Hallo Erde, hier ist Alpha, was einem Faible der Bandmitglieder für Science-Fiction-Literatur entsprungen ist. Ich fände Science Fiction sehr, sehr schwierig. Also als Kind habe ich auch Stanislav Lem gelesen, den fand ich noch echt spannend, Sterntagebücher, aber dann reißt irgendwie der Faden ab, weil da passieren immer nur Sachen, die mir in Wirklichkeit erst nicht passieren könnten. Man trifft ja nicht immer irgendein Raumschiff mit Mäusen drin oder so. Die Westler, die kennen das ja auch, die hatten hier Trampen durch die Galaxis, da war immer eine traurige Matratze oder eine Depressive, die vor sich hin geredet hat, von der haben alle erzählt oder das Gasthaus am Rande des Universums, wo immer jeden Tag die Welt untergeht oder so. Aber grundsätzlich habe ich gemerkt, die Science-Fiction-Literatur hat einen interessanten Aspekt, dass sich da wirklich der Osten und der Westen so ziemlich leicht, also das ganz wenig Unterschied, die Frage, die Antwort auf alle Fragen des Universums, ist immer irgendwie 48 oder 45 oder schönen Gruß bei Kurt Vonnegut.
Ja, wer hat die Band erraten? Weiß nicht, wie lange euer Gedächtnis reicht. Meinst du es nämlich kurz? Also vor diesem Lied, was wir jetzt gehört haben, da kam ja schon ein Lied, wo ich danach nichts gesagt habe. Das war natürlich Bare Look, wo sich jeder selbst ausrechnen kann, von welchen Städten das entlehnt ist. Das sind natürlich auch die Städte, wo die Band herkommt.
Und auch die nächste Band heißt so, wie die Mitglieder dem Ort entsprungen sind, des Ursprungs. Die wollten aber ganz anders heißen. Die hießen früher die Klosterbrüder. Und das war der DDR-Führung irgendwie zu – damit habe ich jetzt auch schon das Land verraten – irgendwie zu kirchlich oder zu klösterlich oder so. Und die mussten sich auf staatlichen Druck umbenennen und dann haben sie sich in Gruppe Magdeburg umbenannt und die Klosterbrüder-Fans haben denen das natürlich übel genommen, wie das immer so ist, wenn sich eine Band ein bisschen an den Start so anpasst und um Medienpräsenz kämpft und so. Das hieß dann gleich, sie sind kommerzialisiert, das sind nicht mehr die echten und so. Und trotzdem hat die Band weitergemacht, aber stand ständig unter ständiger Überwachung und so und musste Einschränkungen hinnehmen. An den Texten ist rumgemäkelt worden und die Auslandstourneen wurden verboten und so. Und das Schlimmste, was sie am meisten gestört hat, war eben, dass die Texte und Inhalte geändert werden mussten. Da hat die Band gesagt, jetzt reicht's. Und haben – ich weiß nicht, ob das einmalig ist in der DDR-Geschichte – aber die Band hat geschlossen Ausreiseantrag gestellt. Da haben sie natürlich einen Schreck gekriegt und gesagt, um Gottes Willen, so schlimm ist es doch gar nicht. Ihr dürft natürlich in Ungarn spielen, in Russland und Bulgarien und wie es irgendwo. Aber einmal gestellt, will man nicht mehr zurück und da haben sie gesagt, nee, wir lassen es so. Und haben sich dann in anderen – weil die Band natürlich sofort verboten worden, sind sie natürlich in anderen Bands ein bisschen untergekommen. Aber es hat nichts genützt und sie sind dann auch zusammen, also der harte Kern ist dann verhaftet worden 1983 und dann sind sie so nach und nach in den Westen gegangen, weil sie auch freigekauft worden sind, aber richtig Gruppe Magdeburg gab es danach nie wieder, was eigentlich sehr, sehr schade ist.
Damit habe ich jetzt Namen und Ausflugstadt verraten.
Und die nächste Band, um es jetzt ein bisschen leichter zu machen, kommt aus der Stadt, so wie die erste Band heißt, hieß. Jack heißt das Lied. Ich weiß nicht genau, was Halfjack ist. Ich denke, das ist ein Synonym für irgendwas wie so ein Knoten oder so oder Doppelten Rittberger. Also im Gegenteil vom Doppelten Rittberger oder Doppelter Nelson oder so. Das ist auch so ein Griff vom Ringkampf. Das waren die Dresden Dolls, das heißt verraten. Die Dresden Dolls sind zwei Mann, also im Prinzip sowas wie ein doppelter Alleinunterhalter und kommen, wie gesagt, aus Boston. Und das ist damit die erste Band, die nicht da wohnt, wie sie sich nennt, sondern Boston, Dresden. Aber Dresden, wie kommen die auf den Osten? Ich habe nur gehört, sie sind Brecht-Fans und vielleicht dachten die in Amerika, dass Brecht aus Dresden kommt oder in Dresden gelebt hat. Die denken ja auch, wir Deutschen tragen alle so Leder-Shorts und essen Weißwurst den ganzen Tag oder so. Wenn die ein Bild vom Deutschen so zeichnen müssten, würdet ihr auch keiner aus Berlin, sondern ein Bayer. Und dann deshalb haben die sich vielleicht die Dresden Dolls genannt.
Und das nutzen wir gleich, um im Osten zu bleiben. Im Prinzip fast in Dresden, aber damit habe ich schon fast zu viel verraten. Musik ist da wirklich fast weltumfassend. Eben hatten wir Chicago mit I'm a Man. Da fange ich an, ich bin ein Mann. Man sieht, die Probleme auf der Welt sind überall gleich, weil überall auf der Welt ja auch Menschen leben. Und zwar nicht nur in Chicago, sondern auch in Meißen. Meißen, ich will jetzt nicht sagen Vorort von Dresden, ich glaube, es ist sogar die ältere Stadt von beiden. Da kommt das Porzellan her, hat Böttcher aus Versehen erfunden, als er Gold machen wollte. Das habe ich mal als Kind so einen schönen Abenteuerfilm gesehen. Da gab es noch keine Dokus. Das war ein Quatsch. Aber Stern Meißen, jedenfalls 1964 gegründet von Martin Schreier und Bernd Fieler in Meißen. Soll eine der ältesten DDR-Musikgruppen sein, worauf ich nicht viel gebe. Ich kenne schon alleine auf Rügen die drei ältesten Kirchen und die drei ältesten Kneipen, die jeder für sich schon die älteste ist. Wobei nicht gesagt ist, ob jetzt die Kirche oder die Kneipe jetzt älter ist, aber irgendwie in Bergen ist eine alte, in Altenkirchen ist eine alte Kirche, hätte man noch selber drauf kommen können. Jedenfalls hatte die Band es ja nicht leicht, weil die hat versucht, in den frühen 60ern diesen Spagat hinzukriegen. Die DDR-Bürger wollten westliche Musik und kein Ostrock mehr. Aber staatlich ist die Beatmusik absolut abgelehnt worden, so Ulbricht mit seinem Ja-Ja-Ja, ich glaube, der hat nicht mal verstanden, dass das Ja-Ja-Ja heißt oder so. Und dann wollten sie noch auch wirklich Texte machen, mit denen sich die Menschen beschäftigen, die wirklich nah an einer Wirklichkeit dran sind und auch wahr, also irgendwie die Leute auch angreifen. Aber die staatliche Zensur der Texte hat genau das verhindern wollen und wollte, dass man nur von irgendwelchen Rockgeschichten singt. Und deshalb hatte die Band das sehr, sehr, sehr schwer.
Und jetzt kommt noch schnell noch eine deutsche Band, wobei ich natürlich nicht den Namen verraten werde. Ich sage nur, sie kommen von Usedom und leben in Berlin und heißen jetzt nicht UB.
Es geht um Bands, die wie Städte heißen oder Musiker, die wie Städte heißen. Und hier ist es nicht ganz einfach, denn Ritz gibt es in vielen Städten. Paris, Rom, Erkner, Physik. Sehr interessant, ich habe immer gedacht, Irving Berlin ist der Sänger, der Puttin' On The Ritz gesungen hat, aber hat ja keiner gesungen. Das heißt, er ist der Komponist Irving Berlin, ist – ich baue ein bisschen Spannung auf, kann sie aber nicht halten – nicht aus Berlin. Er ist aufgewachsen in Sibirien, geboren in Tjumen, die Stadt kennt kaum einer und ist dann nach Weißrussland gezogen, nach Talatschyn und als dann 1880 rum die Pogrome im russischen Reich ausgebrochen sind, ist – ausgeboren nicht das richtige Wort, eigentlich nicht – als die Stadt fanden, sind seine Eltern mit ihm in die Vereinigten Staaten geflüchtet. Er ist nach New York gekommen und hat dann da gelebt und Jazz gemacht oder so. Heißt Berlin.
Die nächste Band hat auch was mit Berlin zu tun. Heißt Berlin. Kommt aus Berlin. Jetzt habe ich es mal verraten. Aber es ist noch ein kleines Wort, was vor dem Berlin kommt und was für viele die Situation in Berlin gut beschreibt. Und ich schwöre dir, ich schlage heute ein paar Fressen ein, wenn mich noch einmal jemand dabei stört. Ich zahl den Tag lang im Park, haarig und verwirrt, dann baue ich mir ein... Tonin hieß das Lied von Isolation Berlin. Eine Band aus Berlin in Berlin. Ich habe die Ärzte nicht gespielt. Ach so, die Ärzte, die heißen ja nicht Berlin, die heißen ja die Ärzte. Hätte ich auch drauf kommen können. Aber ich könnte mal eine Sendung über Berufe machen. Was gibt es denn da noch? Die Maurer, Lektoren. Ja, jedenfalls die Ärzte gibt es. Aber die sind es nicht, sondern Isolation Berlin, die so heißen, auch weil sie aus Berlin kommen.
Und die nächste Band kommt auch aus Berlin. Habe ich das verraten? Nee, das wusste man schon. Wenn man sich wundert, wenn man denkt, die Band heißt doch anders. Die heißt inzwischen anders, hieß aber mal so. Aber wir hören erst mal das Lied.
Das war Feeling B und ich habe die gespielt, weil die eigentlich mal Feeling Berlin hießen. Ganz zuerst hieß die Band Feeling 14, da war ich noch nicht dabei, da hat die Aljoscha mit seinen Freunden gemacht und als Paul und Alexander Kriening dazu kamen, hießen wir dann Feeling Berlin. Ich habe dann so versucht, Plakatentwürfe oder so zu zeichnen und da habe ich den Alexanderplatz genommen, den Fernsehturm und dann diesen S-Bahn-Bogen, wie nennt man das, der Bahnhofaufbau oben, dieses Halbrund, da stand ja Alexanderplatz dran und da war ich so schlau, dass ich nur das Alex stehen lassen habe und dann das Bild im Prinzip so abgeschnitten habe, weil unser Sänger hieß ja Aljoscha, was die Verniedlichung von Alexander ist und unser Trommler hieß auch Alexander. Das wäre natürlich geil gewesen, wenn wir auch Alexander hießen, haben könnten, haben wir aber nicht. Sondern eben mit unserem Namen. Und dadurch, also das ist jetzt nicht der Grund, weshalb wir jetzt nicht mehr Feeling Berlin hießen. Das war, weil es eine Band gab schon, die Feeling Berlin hieß. Das war eine ganz süße Rentnerband. Da sind wir im Franz-Club zum Konzert gegangen. Dann haben die uns die feierlich ihre Feeling B-Visitenkarten überreicht. Weil Aljoscha konnte in den Westen fahren und hat Visitenkarten drucken lassen. Und wir haben ihnen dann auch unsere Feeling Berlin Karten überreicht. Da haben wir gemerkt, wir heißen ja beide eigentlich Feeling Berlin in dem Teil. Da haben wir uns dann halt in Feeling B verkürzt sozusagen und haben ihnen das Erlin dann noch geschenkt im Prinzip.
Und da komme ich gleich zu einer anderen Band, die wir auch kannten, mit denen wir mit Feeling B zusammengespielt haben. Aber nicht in Berlin, sondern in Polen, aber die Band – ach doch, die ist sogar aus Polen, aber sie heißt anders. Mal sehen, ob man drauf kommt. Mit Moskwa, von Moskwa. Die Band heißt Moskwa, ist aber aus Wutsch. Wutsch ist die Stadt, die man noch aus deutschen Schlagertagen als Lodz kennt. Also Theo, wir fahren nach Lodz, würde keiner aus Polen jetzt verstehen, weil das Wutsch ausgesprochen wird, die sind Elbisch im Strich. Und Wutsch ist eine Stadt nahe der deutschen Grenze. Da war in der Nähe so ein Rockfestival, wo wir waren, Jarocin. Und das war ganz großartig, da haben wir die Band so kennengelernt und waren völlig beeindruckt von der Band. Die hat so losgepfeffert, wie wir das aus der DDR jetzt mal ja nicht kannten. Und ich höre mal gleich noch einen Song von der Band. Sie war 17, nee, sie war 18, heißt das Lied ins Deutsche, so übersetzt. Und die Band heißt Moskwa, wobei ich nicht weiß, ob die wirklich die Stadt meinen oder den Fluss, weil manchmal heißt der Fluss genauso wie die Stadt. Also zum Beispiel, was fließt wo? Rom fließt, nee, da fließt das andere Ding. Der Ibar, Quatsch, wie heißt das sonst? Iberia. Nee, ich will jetzt keinen Unsinn erzählen. Also Nil, Nil, gibt es auch keine Stadt. Aber jedenfalls Moskwa und Moskwa ist derselbe Name für zwei verschiedene Sachen. Einmal die Stadt, einmal der Fluss. Der Fluss ist gar nicht so groß, der ist nur so bekannt, weil er durch Moskwa, also durch Moskau fließt im Prinzip. Der ist nur 502 Kilometer lang. Man kann dazu mal im Vergleich sehen, die Havel, die wir so gut kennen, die mag ich sehr. Mein Lieblingsfluss ist 325 Kilometer lang, ist jetzt nicht so dolle. Die Spree ist schon 382, ein Fuffi länger. Die Saale, unterschätzter Fluss, seitdem die Papierfabrik da war, hat es da auch so immer eklig gestunken und die Saale sah aus wie Kaffee, 413 Kilometer. Die Donau, 647 Kilometer, die ist natürlich viel, viel, viel länger, aber auf deutschem Boden ist ja nur so lang. Danach sind andere Länder und da zählt die dann auch wahrscheinlich anders, wie bei der Autobahnmaut oder so. Und die Elbe, 727 Kilometer, wie das Flugzeug, 727, kann man sich ganz gut merken. Und ich habe jetzt nur die ostdeutschen Flüsse, die anderen interessieren mich nicht so, ist ja wie mit den Städten so.
Deshalb heißen auch die ganzen Bands, heißen auch nicht aus gutem Grund, Kastroff-Rauxel, Fulda, Herne, das ist ja schon fast wieder Punk. Also was man den Städten zugutehalten kann, ist, dass manche wirklich ganz klassische, klare Namen haben, wie Schweinfurt, Darmstadt, Pforzheim. Wieso heißt so keine Punkband eigentlich? Wenn ich darüber nachdenke, hören wir jetzt noch ein Lied von Moskwa.
Tokio Hotel. An Tokio haben mich ja zwei Sachen überrascht. Zum einen, dass es einer Innenstadt einer westdeutschen Metropole sehr ähnelt. Also ich hätte genauso gut in Frankfurt sein können oder Bonn oder Nürnberg oder so. Da kenne ich mich jetzt nicht zu Hause aus, war ich noch nicht. Aber es ist ziemlich leicht. Da ist der Gucci-Laden, da ist der Apple-Laden, da ist der Handy-Shop, da ist der Candy-Shop. Habe ich mir jetzt selbst ausgedacht, aber es reimt sich. Und man fährt und fliegt und fliegt. Ich bin so weit geflogen, ich bin sogar über die chinesische Mauer geflogen. Die habe ich als Strich unten gesehen vom Flugzeug aus. Und dann kommt man an und ist im Prinzip wie Tegel. Also ein Tegel jetzt nicht, weil der ist so ein Mini-Flughafen, aber wie in Frankfurt wiederum oder so. Und es ändert sich fast gar nichts. Der einzige Unterschied, also der mir gleich auffiel, war im Hotelzimmer. Da stand neben dem Bett oder war mit so einem Magnetclip angebracht eine Taschenlampe. Ich denke, Mensch, wir haben hier Atomzeitalter. Die Leute fliegen zum Mond und da klipsen die mir eine Taschenlampe ans Bett. Aber das war natürlich gedacht, falls ein Erdbeben kommt, dann ist der Stromausfall und dann nützt die beste Elektronik der Welt nichts. Dann war da noch so ein Plan, wo ein Piktogramm aufgezeichnet war, dass man sich unter den Türrahmen stellen soll. Ich glaube nicht, dass der Türrahmen jetzt das Sicherste ist, weil wenn es einstürzt, ist doch da die dünnste Stelle von der Wand eigentlich. Da steht man noch an der normalen Wand besser. Aber ich will jetzt nicht klugscheißern oder so. Ich hätte mich da auch dahingestellt. Mein einziges Erdbeben im wirklichen Leben habe ich allerdings genau entgegengesetzt von Japan erlebt, wenn man das so erklären darf, und zwar in der Schweiz, in Basel. Also nichts ist sicher, man kann sich auf nichts verlassen. Das ist eigentlich die Hauptinformation, die ich jetzt von Tokio Hotel gewonnen habe aus diesem Lied.
Wir machen weiter mit Hauptstädten und jetzt kommt ein ganz einfacher Trick für die nächste Band. Die Hauptstadt, nach der die jetzige Band benannt ist, heißt jetzt anders. Das war der Bombay Bicycle Club und wie gesagt, die Stadt hat sich umbenannt oder ist umbenannt worden, die heißt jetzt Mumbai und es ist natürlich schwierig mit so einer Umbenennung. Man kann nicht Sachen – also bei Schiffen ist es wohl übrigens wohl Unglück, wenn man die umbenennt, auch Tiere, Katzen soll man nicht umbenennen. Ich meine, ich habe mich selbst so umbenannt, aber das ist ja auch was anderes, wenn man es selbst macht, als wenn es ein Fremder macht oder so. Und Bombay klingt für mich immer richtig gut, richtig so bombig. Und das ist Bombe, das ist kräftig. Bongbong heißt ja auch gut, gut, wa? Und inzwischen so paradox ist es, jetzt muss ich an den Schnaps denken, den Gin, den Bombay Gin. Immer auf dem Plakat, steht da Bombay und dann sehe ich Gin, denke ich an Bombay oder umgekehrt. Und genauso jetzt mit Berlin und Bonn. Also die haben sich jetzt nicht umbenannt, aber erst saß ja die Regierung in Berlin. Quatsch. Ja, ja, früher mal in Berlin, dann in Bonn, dann wieder in Berlin. Und wenn ich höre Bericht aus Berlin im Fernsehen oder so, dann ging das halt falsch, musste heißen Bericht aus Bonn. Ich habe noch immer Bericht aus Bonn im Kopf. Man kann das nicht einfach so umnennen. Aber woran ich mich gewöhnt habe, dass man sagt, die Bundeskanzlerin. Ich dachte, früher hieß es immer nur Bundeskanzler Kohl, Bundeskanzler Kohl. Aber jetzt kann man ganz normal sagen, die Bundeskanzlerin. Und genauso werde ich mich an Mumbai auch gewöhnen, verspreche ich.
Nächste Hauptstadt? Nee, wieder mal nicht die Hauptstadt. Hauptstädte sind abgeschlossen. Aber es gibt ja auch Städte, die eigentlich Hauptstädte der Herzen sind. Damit meine ich jetzt nicht Bonn. Die New York Dolls waren es. Und jetzt ist da erstaunlich zu sehen, mit wie viel Energie man trotz Heroinkonsums noch spielen kann. Der klang jetzt noch recht frisch. Dolls heißt wahrscheinlich so was wie Puppe und ist ein Name, der erstaunlich oft für Punkbands benutzt wurde. Die Toy Dolls gibt es auch, die sind jetzt aus England. Die Go-Go Dolls, ist das auch eine Punkband, weiß ich nicht. Aber Dolls klingt auch so schön nach Doll. Ich weiß ja nicht, ob Doll auf Englisch auch Doll heißt, aber wenn man es richtig doll macht. Und Puppe, also Doll heißt Puppe, aber Puppy, also wie Puppe, heißt Hundewelpe. Da muss man sich nicht wundern, wenn sich die Kinder nicht um die Welpen kümmern, weil sie denken, es sind Puppen. Obwohl die amerikanischen Kinder wahrscheinlich nicht wissen, dass Puppe, Puppe auf Deutsch heißt. Die denken, es heißt auch Doll oder so. Wie dem auch sei.
Von New York, die Hauptstadt meines Herzens so zumindest, wieder in den Ostblock, aber von einer Westband, von einer amerikanischen. Was kann dabei wohl herauskommen? Heißt das Lied und im Bandnamen ist der Stadtname gleich zweimal drin, denn der Sänger und Chef der Band heißt Glenn Danzig und die ganze Band heißt auch Danzig. Eigentlich war das eine Idee von Rick Rubin, der mal wieder eine Supergroup zusammenstellen wollte. Der hat 1986 ein Konzert gesehen von Glenn Danzigs alter Band, die hieß noch Samhain. Samhain? Samhain? Samhain klingt gut. Der hat sich angekündigt, ist zu Glenn Danzig gegangen und sagt: Du, ich mache hier eine Supergroup, willst du da nicht mitspielen, ich such dir ein paar Leute. Und Glenn Danzig hat aber gesagt: Nee, ich habe hier ja meine Band, ich will nicht ohne meine Leute hier spielen. Hat darauf bestanden, dass er seine Leute im Prinzip mit in der Band behält. Respekt dafür, sich nicht für irgendwelchen schnellen Erfolg von seiner Band abwerben zu lassen oder so. Deshalb habe ich die Band auch ausgewählt, auch aus didaktischen Gründen. Also wenn man sich gut benimmt, hat man noch eine gute Chance, von mir gespielt zu werden. Gilt nicht generell.
Nächste Stadt, keine Hauptstadt. Ach so, um drauf zu kommen, Danzig, Ostblock. Er ist Amerikaner, Glenn Danzig. Nächste Stadt, oh, weiß ich nicht, wo die Band herkommt. Also aus der Stadt, wie sie heißen, kommen sie auf jeden Fall nicht. Ich bin jetzt auf Anhieb zehn Bands eingefallen, die es gewesen sein könnten, mit Suzi und die ganzen Gruft-Bands und Happystraps und weiß ich was alles, aber die waren es nicht. Also ich kann fast versichern, dass keiner die Gruppe erkannt haben wird, weil die Band relativ unbekannt ist oder ich habe nur hinter dem Mond gelebt und nie mitgekriegt, dass die bekannt waren. Das war Leningrad Sandwich und ich muss bei der Band immer an Greenwich denken. Ich sehe da immer die Meridiane so vor mir oder heißen die Leningrad anders. Jedenfalls Leningrad, ich weiß nicht, wie sie darauf gekommen sind. Das Lied heißt Zombie-Politics. Ich weiß nicht, ob das im Zusammenhang mit dem Bandnamen steht. Ich nehme an, natürlich nicht, weil wenn wir selbst Feeling Berlin geheißen hätten, dann hätten wir ja nicht nur Lieder um Berlin gemacht oder so.
Die nächste Band ist noch schwerer rauszukriegen, weil ich denke, erstens, die kennt keiner. Und zweitens, es ist eine sehr kleine Stadt in einem sehr kleinen Land. Ich mache es ganz leicht. Im gesamten Land leben 300.000 Menschen. Also damit ist es im Prinzip... Stil hätte ich doch fast vergessen. Es ist ja auch eine Band, die sich nach einem Ort benannt hat, dass ich da nicht drauf gekommen bin. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht oder umgekehrt. Ich habe nur wahrscheinlich Rammstein nicht wirklich als ernst zu nehmenden Ort kennengelernt. Ich muss gestehen, ich war noch nie da. Ich weiß gar nicht, ob es das auch wirklich gibt. So manche Sachen gibt es ja nur als Gerücht oder man darf nicht rein, weil es amerikanisches Gebiet ist. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls ist das eine Band, die sich nach einer Stadt benannt hat, so albern, wie das ist. Aber das macht man eben, wenn einem überhaupt nichts mehr einfällt.
Damit bin ich schon – deshalb muss ich jetzt auch hier reinblenden – am Schlusswort so angekommen. Es ist ziemlich egal, wie man sich nennt als Band. Und eigentlich ist es einfach mal eine geniale Idee, sich so zu nennen wie der Ort, wo man auch herkommt. Weiß man gleich, wo man herkommt und wer man ist. Also man könnte das alles vereinfachen. Guten Tag, ich bin Berlin, Prenzlauer Berg oder wie weiß ich. Jedenfalls, Menschen müssen irgendwo leben und deshalb hat jeder einen Ort, wo er sich auch wohl fühlt und mit dem er sich verbunden fühlt. Und darüber kann man singen oder auch nicht. Aber ich wünsche jedem Menschen an dem Ort, an dem er gerade ist, viel Spaß, egal wie es heißt. Tschüss.
Song list
{{Wikitable|class="wikitable" |- |Artist |Song |- |Boston |Don't Look Back |- |Chicago |I'm A Man |- |Laibach |Sympathy for the devil |- |Berluc |Hunderttausend Urgewalten |- |Gruppe Magdeburg |Kalt und Heiss |- |The Dresden Dolls |Half Jack |- |Stern Meißen |Was fang ich an |- |Jennifer Rostock |Wir sind alle nicht von hier |- |Irving Berlin |Puttin? On The Ritz |- |Isolation Berlin |Serotonin |- |Feeling B |Hässlich |- |Moskwa |Nigdy |- |Moskwa |Ona miala 18 lat |- |Moskwa |Tylu Was |- |Tokio Hotel |Spring nicht |- |Bombay Bicycle Club |I Can Hardly Speak |- |New York Dolls |Jet Boy |- |Glenn Danzig |Mother |- |Glenn Danzig |Mother |- |Leningrad Sandwich |Zombi Politics |- |Reykjavik |New Year |- |Rammstein |Frühling in Paris Demo |- |Fraktus |All Die Armen Menschen |-