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Flake talks about certain harmonic sequences.

Transcript

Herzlich willkommen beim Musikspecial. Mir wird ja immer wieder gesagt, dass es ein Musikspecial ist und keine Sendung, wo ich irgendwelche wissenschaftlichen Halbwissenserkenntnisse ausschütte. Also heute jetzt wirklich mal wieder um Musik. Das freut mich selber am meisten, weil ich mich auch für Musik interessiere. Aber eigentlich könnte ich auch eine Sendung über Blue machen oder über Tiere, Outdoors, weil da habe ich auch nicht weniger oder mehr Ahnung als von was anderem. Oder Schiffe wäre doch mal eine gute Idee, hatte ich ja schon. Flugzeuge wäre interessant, die kommt noch. Aber über Flugzeuge selbst wird es nicht so viele Lieder geben. Da mache ich generell übers Fliegen. Fällt mir gleich ein, Fly, Robin Fly, ich glaube das sind die Bee Gees oder so, schlimme Lied. Das ist nämlich das Problem, weil man ein Thema hat, das man mit Musik füllen soll, fallen einem immer erst die schlimmen Lieder ein. Ja, bei Autos, Baby, you can drive my car, also das naheliegendste ist oft musikalisch nicht das interessanteste. Also ich kann versprechen, wenn ich die Musik über Flugzeuge mache oder über Fliegen werde ich Fly, Robin Fly nicht spielen. Wir haben sogar mal abgelehnt, das mit der Band zu spielen.

Das gibt nämlich eine Dokumentation, die wird gerade gemacht, wo über ein afrikanisches Dorf berichtet wird, wo die Deutschen in 60er und 70er Jahren versucht haben, einen Raketenstützpunkt zu bauen, um auf den Mars zu fliegen, so einen Shuttle-Verkehr zum Mars einzurichten. Soviel ich weiß, hat das nicht geklappt oder sie sind zumindest nicht zurückgekommen. Und da soll Fly Robin Fly der Soundtrack werden. Die meisten, ich glaube, das heißt doch was anderes bei Fly Robin Fly, die meisten Lieder, die übers Fliegen gehen, gehen eigentlich um Drogen. Weil wenn man fliegt, man sagt, man ist high, high ist ja oben, oben fliegt man, man fliegt ja nicht unten. Und viele Menschen haben in ihrem Traum fliegen zu können zu Mitteln gegriffen, zu Drogen gegriffen und sagen dann, sie können dann fliegen oder so. Da fällt mir ein, ich könnte mal eine Sendung über Drogen machen, weil dann hätte ich das Fliegen ja gleich mit drin. Also dann könnte ich auch gleich eine Sendung über Demenz machen, weil über Drogen habe ich schon eine Sendung gemacht. Aber Drogen und Demenz haben auch viel gemeinsam, weil Leute, die es nicht gemacht haben, können eigentlich nicht mitreden. Also man kann nicht einem Menschen, der noch nie Drogen genommen hat, erklären, wie sich das anfühlt, wenn man dringend was nehmen muss. Und ich kenne jetzt keinen direkt, der mir erklären kann, wie das ist, wenn man jetzt dement ist und nicht weiß und alles vergessen hat. Das ist eben, wie gesagt, so bei den Drogen, könnte ich ja mal eine Sendung drüber machen, ach, habe ich ja schon. Also vielleicht auch kann man über Demenz mal was machen, das wäre interessant. Da fällt mir dieser bekloppte Witz ein, wo der Mann zum Arzt geht und dem geht es nicht gut, der lässt sich untersuchen. Und der Arzt sagt, naja, also so richtig gut sieht es nicht mit ihm aus. Also ich fürchte, sie haben richtig schlimm Krebs und Demenz. Sagt der Mann, na Gott sei Dank wenigstens kein Krebs.

Schwimmt mit auf den Wellen von Trötsch. Hier sieht man mal wieder, dass alle doch zusammenhängt in der Welt. Dieses Lied hat natürlich auch den Eindruck, also vermittelt den Eindruck, dass es eine Droge ist. Weil das nimmt einen mit von Tonstufe zu Tonstufe auf so eine Treppe, wo man nie richtig ankommt. Man wird von der Musik mitgenommen und nicht losgelassen. Das ist nämlich der Trick von den harmonischen Wechseln. Es gibt natürlich in der westlichen Musik einen Grundton. In der Klassik hat man nicht daran erkannt, was der letzte Ton hinten im Notenblatt ist. Weil wenn mich die Lehrerin gefragt hat, was ist das für eine Tonart? Und ich habe da vier Kreuze gesehen, bin ich völlig verzweifelt. Weil man muss dann erst sehen, wo die Kreuze stehen und dann irgendwas Fiskist ist und was kompliziert ist. Und dann habe ich den Trick genommen, und habe ganz hinten auf den letzten Ton geguckt und gesagt, ah, es ist in C. Und sie, falsch. Denn natürlich hatte C ja auch ein Kreuz und dann ist es in Cis. Aber ich war schon fast richtig nur im Halbton verschoben. Und im normalen Lied ist der letzte Ton auf G oder auf E, dann ist es in E-Dur oder Moll. Ja, das ist dann auch die Frage. Eigentlich E-Dur ist sicher. Und höchstens in der Melodie nimmt man dann die Terz oder die Quinte, damit es ein bisschen schöner endet und nicht ganz stumpf auf dem Grundton. Aber am Bass und an der Grundtonart kann man am letzten Ton den Grundton erkennen. Bei Trütsch war es jetzt schwierig, den Grundton überhaupt erst mal zu finden. Aber es fing mit dem Grundton an und kam nach sechs Runden immer da wieder drauf zurück. Und beim zweiten Mal hat die Fahrt einen anderen Weg genommen. Es ist wie eine Straßenbahn, die hinten an der Kirche vorbeifährt und zurück an der Fabrik oder so, dass sie einen anderen Weg dann nimmt. Dadurch wird die Sache nicht langweilig oder so. Natürlich müssen Wiederholungen der Harmonien nicht zwingend langweilig werden. Sie werden erstaunlicher und das ist schon wieder so ein mathematisches, musikalisches Wunder, wobei Mathematik und Musik eigentlich dasselbe ist, dass je weniger harmonische Wechsel sind, umso langsamer wird es langweilig oder umso schwerer wird es langweilig, weil sich der Mensch, der Hörer, darauf einstellt, dass es jetzt nur zwei Töne gibt, zwischen denen man wechselt und man hält sich dann sozusagen an den Tönen fest. Und bei ganz vielen, die hintereinander kommen als Runde, hört man sich das schnell langweilig, nämlich genau in dem Moment, wo man es verstanden hat.

Wir hören jetzt ein Lied mit drei Wechseln. Grundton, der kommt aber erst als letzter. Das ist nämlich der Trick, das Lied hängt. Es ist schön, über Musik zu reden, es ist wie über Architektur zu tanzen. Das ist einer der blödesten Sprüche, die ich kenne. Deshalb sage ich mir auch so gerne. Das Lied fängt an mit im Prinzip einem Ganzton zu hoch. Also einen Ganzton über dem Grundton, dann geht es runter, einen Ton unter den Grundton und dann landet es endlich auf dem Grundton. Und da fühlt man sich dann auch angekommen. Oder zumindest ist es der Notausgang. Das Bliff mit dem Notausgang, ich habe es gesehen, da ging es schon wieder ums Fliegen. Also ich habe es gehört und nicht gesehen. Obwohl ich von meinem geistigen Auge im Gehirn sehe ich ja das, was ich hören kann, auch gewissermaßen. Also so ein Screen im Kopf. Irgendwas komisches muss man zum Arzt.

Auf jeden Fall war das Blitz mit dem Notausgang, diesen drei Griffen, die sind so leicht zu verstehen, dass sogar ich die verstanden habe und das war das erste Lied, was ich auf der E-Gitarre gespielt habe. Leider war das zwar eine E-Gitarre, die elektrisch war, aber ich hatte keinen Verzerrer, ich hatte ein Diodenkabel, das gab es ja früher, also Klinke zur Diode, Spirelli und das habe ich dann in unser Küchenradio gesteckt, dieses gelbe mit diesem Riesenknopf drauf, den man so umflatschen konnte. Und dann habe ich eben das Thema gespielt von Notausgang. Hat mich gewundert, weshalb das nicht verzerrt war. Weil ich dachte, E-Gitarre, was soll ich denn jetzt noch machen? Und dann bin ich auf den genialen Trick gekommen, dass ich so Knisterpapier genommen habe und zwischen die Seiten und den Tonabnehmer gelegt habe, damit das ein bisschen raschelt. Und der Effekt war, sag ich mal, in etwa genau genommen gleich null. Aber ich hab's versucht. Und letztendlich kommt man ja nur durch Experimente auch zu Ergebnissen. Aber ich war nicht der Einzelne, der diese drei Griffe versucht hat zu spielen. Wir haben das dann sogar mit Feeling B auch nachgespielt, dieses Lied. Wobei Paul dann im Schlussteil dieses schön aufs Verzerrer-Pedal treten konnte. Endlich, der ganze Lied so drauf gewartet mit diesem Schnengel da. Und dann durfte er endlich mal richtig auf den Verzerrer treten. Und dann ging es richtig ab. Ich habe das ganze Lied nur auf die Stelle am Schluss gewartet. Aber so ein Lied ist gut. Das ist wie bei We Will Wack You, diesen Gesang vorne oder so. Den lässt man so über sich ergehen. Aber wenn hinten die Gitarre kommt, wird es richtig geil.

Aber die drei Griffe hat auch nicht nur Feeling B gespielt, sondern auch eine sehr befreundete Band von uns, die Ich-Funktion. Auf die kommen wir später so und so nochmal zu sprechen, weil ich die total gut finde. Da heißt das Lied aber nicht Notausgang, sondern Europa. Wieder so zwischen 1980 und 85 geschrieben, denke ich mal. Also in derselben Zeit, ich denke nicht, dass einer vom anderen jetzt geklaut hat oder so, sondern man ist automatisch auf diese Harmonieabfolge gekommen, weil man was Bestimmtes ausdrücken will. Und obwohl die Ich-Funktion jetzt ein bisschen hektischer und schneller gespielt hat, hatten beide Lieder in meiner Meinung, meiner Ansicht nach, dieselbe Wirkung auf den Zuhörenden, dass es jetzt so ein bisschen drängend ist, ein bisschen zieht und dass sie richtig ein Problem haben, was sie irgendwie so loswerden wollen und dass man auch so dran bleibt, so eine Dringlichkeit, so eine gewisse Maße.

Und jetzt versuche ich mal ein Lied vorzustellen, was jeder kennt, das blöde ist immer, wenn man ein Lied aussucht, also ich suche natürlich ein Lied aus, was ich kenne, weil ich kann ja kein Lied aussuchen, was ich nicht kenne und da ich jetzt nicht so fit bin, suche ich natürlich die Lieder aus, die dann die anderen auch kennen, deshalb muss man sich nicht wundern, wenn man die Lieder kennt, die ich aussuche, aber unter dem Gesichtspunkt ist es vielleicht mal interessanter, als wenn man das nur so über sich beriesen lässt. Hier ist die Harmonie-Folge wieder anders und sie ist unüblich im Vergleich zu anderen normalen Rock-Titeln. Und diese Harmonie-Abfolge hat auch eine bestimmte Wirkung, die meiner Meinung nach extrem gut zum Text passt. Hier ist Creep.

Manchen Titeln ist doch fast egal, ob die oft kommen oder so. Ich überlege auch, wenn ich jetzt so einen Rentner-Sender machen würde, ab wann man dann welche Titel spielen darf oder so. Also ich höre jetzt selten Antenne oder so, es sind Rentner, ich will jetzt auch nichts abwertend sagen, aber man sieht ja jetzt wie gesagt auch schon die Arschgeweihe im Altersheim und so und so, insofern gibt es überhaupt keine Grenze mehr, was alt ist und was nicht. Ich habe schon Punkfeiern erlebt, wo ich dachte, die fallen um und japsen nach Luft, aber darum geht es heute überhaupt nicht, heute geht es um die harmonischen Wechsel, hier war der erste Ton der Grundton und der zweite Ton war der interessante, auf den es ankommt und wir hören das jetzt nochmal von einer anderen Bänd ein bisschen anders, aber das Gefühl ist erstaunlicherweise wieder das gleiche.

The air that I breathe. Das waren jetzt die Shadows. Ich habe extra instrumental gewählt, damit man die Töne besser hören kann. Also wenn man Musik unter musikalischen Gesichtspunkten hört, stört natürlich der Gesang, aber der Gesang ist ja dazu da, dass man die Information kriegt und die Musik ist ja im Prinzip nur die Transportmittel. Insofern ist es normalerweise schon besser, Musik mit Text zu hören. Aber hier gibt es ja auch einen Text, eben, all I need is the air that I breathe, ist ja klar, and jetzt kommt das Wichtige, ich habe fast endgesagt, meine aber und, and that you love me. Also das Wichtige ist nicht nur die Luft, die er atmet, sondern dass die Frau ihn liebt, also das ist das zweitwichtigste, was ja ziemlich wichtig ist schon, weil ohne Atmen stirbt man ja wirklich sofort.

Die Shadows sind eine sehr lustige Band, die hießen früher Die Drifters und waren die Begleitband von Cliff Richard. Ich hatte als Kind immer ganz große Schwierigkeiten, Keith Richards und Cliff Richard zu unterscheiden, aber der eine singt und der andere nicht. Und auch Ricky King hat jetzt nicht Gitarre gespielt, obwohl jetzt so klang. Im Osten gab es eine Ricky-King-Platte, ich glaube, der hat das auch gespielt. Der hatte eine weiße Fender, eine Telecaster oder so etwas einmal ganz offen Bild. Ich habe stundenlang das Cover so angeguckt und denke, wie kann man nur mit einer weißen Gitarre spielen? Aber das war wahrscheinlich mal so eine Mode, dass man diese melodischen, langgezogenen Töne, diese … Das ist jetzt so wie rückwärts klingt. Interessante Fassung. Die heißen dann natürlich die Shadows, weil die im Schatten von Cliff Richard die ganze Zeit standen und nie so eine eigenständige Rockband wurden, was sie eigentlich verdient hätten. Die Band hat es ja auch Sinn gemacht. Also die Band, The Band, die ja auch eigentlich immer eine Begleitband war, aber auch natürlich in sich eine Identität gefunden hat, die total gut ist. Also die Band würde ich jetzt eigentlich sofort erkennen, eigentlich egal wer singt. Und die Shadows würde ich auch erkennen, ich würde es höchstens halt mit Ricky King verwechselt. Aber vielleicht hat Ricky King auch mit den Shadows mal zusammenspielt oder so, als er mal 40. Jahrestag hat oder so. Aber darum geht es nicht, wir bleiben beim zweiten Ton. Der zweite Ton, also der Ton, der nach dem Grundton kommt, macht wirklich was mit einem zuhörenden Menschen.

Der Schluss erinnert mich ein bisschen an die Filmmusik von Die Ferien des Monsieur Hulot. Und als ich den Film sehen wollte, also ich habe mir so angeguckt, habe ich immer auf diese Musik gewartet, weil sich das in meinem Gehirn schon gemischt hat. Und ich war dann enttäuscht über die echte Musik von Die Ferien des Monsieur Hulot, aber die ist auch total gut. Das war jetzt Lennart Kohn, ein begnadeter Sänger in meinen Augen. Er hat von sich selbst immer behauptet, ja, ich bin ja eigentlich ein Dichter, also nicht ich, sondern er. Und ich finde es immer komisch, wenn einer sagt, dass er irgendwas gar nicht richtig will oder gar nicht richtig ist. Bei Patti Smith war es ja auch so, die hat ja auch gesagt, ja, ich zeichne und Musik, ja, nur so nebenbei, mache ich eigentlich gar nicht richtig. Das wird nichts besser, wenn man das so runter macht und abwertet, dass man das gar nicht richtig macht, dass man eigentlich was anderes macht, entweder man macht es oder man macht es nicht. Aber bei Lennart Cohn war es letztendlich auch völlig egal, jetzt ist er tot und er hat tadellos gemacht, was er gemacht hat.

Ich werde das Gehirn jetzt mal ein bisschen auffrischen mit einer Band, die extrem viele harmonische Wechsel in einem Lied vornimmt, eigentlich mehr als, also die man in einem Lied mehr wechselt als andere Bands auf einer ganzen Platte. Und als ich die Band zum ersten Mal gehört habe, das war in Kolumbia, in der Anfangszeit unserer Band sind wir gerne immer abends noch weggegangen und wenn ein Konzert war, sind wir da hingegangen, im Prinzip egal, welche Band gespielt hat. Und da hat Paradise Lost gespielt. Wir dachten, wir gucken uns die mal an. Mein Ding ist es nicht ganz so. Also man kannte die auch gar nicht, wenn ich ganz ehrlich bin. Nur vom Namen her, das ist auch irgend so ein Metal. Bestimmt ist es noch nicht mal Metal. Und wir sind da hingegangen, waren zum Glück früher, denn da kam plötzlich aus dem Nichts dieses Lied.

Salomon Burke, ich hoffe, ich spreche dir richtig aus, Berg vielleicht auch. Solomon, ist Solomon und Salomon nicht selber, nur in einer anderen Sprache? Kann sein, muss nicht sein. Everybody needs somebody. Das Interessante bei ihm ist, dass er schon 1987 seine Karriere beendet hat, weil seine Platten haben sich nicht mehr besonders gut verkauft. Und was macht ein Musiker, wenn er aufhört, Musik zu machen? Er gründet ein Bestattungsunternehmen, finde ich schon recht beeindruckend. Und er brauchte das Bestattungsunternehmen auch, weil er musste sich um 21 Kinder kümmern. Wer das hingekriegt hat, ist mir, naja, ist mir nicht ein Rätsel, ich weiß schon, wie das geht mit den Blumen und den Bienen und so. Dann ist er schon Urgroßvater geworden, noch bevor er, also alt war, sag ich jetzt mal. Ist man jetzt ein Opa, wenn man ein Enkelkind hat oder ist man ein Opa, wenn man ein Opa ist? Dann mache ich mal extra eine Sendung drüber, die nenne ich dann Opa. Das ist schon wieder so eine lustige Ambiguität. Da kann ich dann ganz viele Opern spielen. Mache ich aber nicht. Drohe ich nur an. Oder doch? Jedenfalls hat er 1992, als er eben mit seinen 21 Kindern als Urgroßvater in seinem Bestattungsunternehmen saß, ist er auf die Idee gekommen, doch nochmal eine Bluesplatte aufzunehmen. Und darauf war dieses Lied, was wir jetzt gehört haben, das ist nicht von ihm. Das ist schon viel, viel älter. Wer es erfunden hat, weiß ich jetzt auch nicht. Diese vier Tonwechsel. Wer die erfunden hat, weiß überhaupt keiner. Und ich denke, dass die nächste Band, die diese vier Wechsel spielt, die sich selber ausgedacht hat, weil das gibt nun mal nicht so viele Töne in der Oktave. Nach einer Oktave, die besteht aus zwölf Halbtönen, fängt alles wieder von vorne an. Also der zwölfte Ton ist wieder wie der erste, nur eben eine Oktave höher. Die Frequenz hat sich dann halbiert. Das ist alles ganz kompliziert, eben wie Mathematik. Und innerhalb dieser zwölf Töne, Halbtöne, also ich rechne jetzt die Halbtöne mit, weil die Rockwechsel und Popwechsel halten sich nicht an Ganztöne. Die bewegen sich auch zwischen den Halbtönen. Die gibt es jetzt nicht so viele Möglichkeiten, die geben jetzt nicht so viel her. Wir haben jetzt ja gemerkt, wie schnell sich da mal was wiederholt. Und ich denke, das wiederholt sich einfach, weil Menschen Menschen sind und weil Menschen, wenn sie so traurig sind oder lustig, oft dasselbe fühlen und das dann in diesen harmonischen Wechseln auch ausdrücken.

Hier ist Freigang. Das Lied war von 83 oder 84 oder sogar noch früher und es könnte sein, dass mit den Schwätzern auch die Stasi gemeint war und wenn die dabei gestanden haben, kann das durchaus dazu geführt haben, dass die Band verboten wurde. Die durfte er viele Jahre nicht spielen. Der offizielle Grund ist wohl, dass André sagt, mein Gitarrist braucht was zum Ficken. Weil heutzutage wahrscheinlich kein Grund mehr wäre, eine Band zu verbieten oder so. Eher im Gegenteil. Im Gegenteil auch nicht, weil das ist ein Gegenteil von verbieten. Die nächste Band hat ernstere Probleme, obwohl ich nicht sagen will, dass Freigang keine ernsten Probleme hatte.

Hier sind TSV4s. Dasselbe Thema, sogar dasselbe Lied, nur eine andere Band. Die Magdalene-Keibel-Combo und auch wenn wir wirklich nicht, also zumindest ich, überhaupt nicht Bass spielen konnte und auch immer noch nicht kann und auch sonst unsere Fähigkeiten gesanglich ausbesserungswürdig, ausbaubar sind, muss man sagen, die Energie stimmt einfach. Also das Lied reißt mich mit. Was daran natürlich liegen kann, auch dass das die magischen vier Griffe sind. Ich will das jetzt nicht berechnen, weil wer es weh ist, weh ist jetzt sowieso und wer es nicht weh ist, dem kann ich es auch nicht erklären, weil ich es jetzt so schlecht erklären kann. Also vom C aufs A und dann aufs F, so könnte man es noch und dann wieder natürlich auch zurück aufs C, weil man immer auf dem Grundton so zurückgeht. Und man muss wirklich sagen, diese Töne werden benutzt von sehr vielen, die Hitschreiben wollen. Bei Schaut hat es geklappt, bei Amadeus hat es geklappt, der blonde Hans von Aripaba, das kam man eine Zeit lang im Radio, ich weiß nicht wie es so nett war. Und wir wollten auf unsere didaktische Art den Leuten erklären, vielleicht liegt es daran, dass Paul auch in einem Lehrerhaushalt aufgewachsen ist, dass wir den Leuten zeigen wollten, aha, das machen alle mit denselben paar Griffen Musik, also Griffe und Harmonien ist im Prinzip dasselbe, weil man greift auf der Gitarre ja eine Harmonie und so. Deshalb haben wir drei Lieder in einem vermischt sozusagen.

Jetzt kommt mal glücklicherweise wieder ein Lied, was zum Tanzen vorrangig ist. Ich weiß gar nicht, ob gesungen wird, aber getanzt wird auf jeden Fall. Ich tanze sehr gerne, aber sie haben es mir schon fast versaut in der Vorschulzeit. Mein Vater hat mich nach Wesental ins Ferienlager geschickt und da gab es dann abends so Kulturveranstaltungen und da gab es einen Tanzwettbewerb und 20 Tanzpaare haben sich gemeldet zum Tanzwettbewerb. Ich war Paar 20 mit einem jungen Mädchen zusammen aus einer kleineren Gruppe und wir haben so einen Tanz eingeübt und haben es wirklich geschafft, von 20 Tanzpärchen auf Platz 20 zu kommen. Das ist doch mal was. Ich tanze, wie gesagt, immer noch sehr gerne und dass das mit mir und dem Mädchen nicht geklappt hat, lag jetzt weniger am Tanzen als an mir. Wir haben nämlich ausgemacht, dass wir, sobald wir lesen und schreiben können, uns eine Postkarte schreiben wollen. Und wir waren ja, das waren ja jetzt, ich war sechs und sie war fünf und das waren ja die letzten großen Ferien. Also das nennt man ja noch nicht große Ferien, bevor die Schule überhaupt erst anfängt, also große Nichts. Und dann fing die Schule an und sie hat mir, oder ich habe, nee, ich glaube, sie hat mir im Oktober, wieso war sie dann erst fünf? Wahrscheinlich war sie doch so alt wie ich, war sie doch schon sechs. Wahrscheinlich sind wir beide in die erste Klasse gekommen und sie ist halt mit fünf, also mit sechs, oder wie ist der Geier? Jedenfalls hat sie mir im Oktober oder November, die Sommerferien sind ja im Sommer, Juni und Juli, im Osten noch gewesen wenigstens. Und sie hat mir wirklich eine Karte geschickt mit einem Teddy und einem Blumenstrauß drauf, worauf stand, lieber Flake, hieß sie da schon Flake, Christian, weiß ich gar nicht, verraten, scheiße, muss ich schneiden mal raus, die Sendung, nee, nicht die Sendung, die Karte. Wie geht es dir? Mir geht es gut oder so. Und da sollten sich die Pädagogen mal echt ein Beispiel dran nehmen. Die hätten mir wirklich im ersten Jahr nach zwei Monaten Schule eine Postkarte schreiben können. Die Adresse hatte ich ihr auch gegeben, die konnte ich also abschreiben, da muss man ja nicht können. Also so abschreiben kann man ja schon, bevor man so lesen und schreiben kann. Und ich habe ihr wahrscheinlich, also in meiner Fantasie, also in meiner Erinnerung, habe ich ihr zurückgeschrieben, danke, mir geht es gut, wie geht es dir oder so. Wollen wir uns mal treffen? Nee, habe ich bestimmt nicht. So offensiv bin ich nicht. Jedenfalls hat sie mir dann nochmal zurückgeschrieben oder auch nicht. Die Geschichte ist richtig geil und spannend. Und ich habe ihr, um auch zum Schluss zu kommen, ich habe ihr nicht zurückgeschrieben. Es liegt einfach an der männlichen Blödheit, Ignoranz, Faulheit. Eigentlich eine Schande.

Das Lied war von Primal Scream, so ein medizinischer Begriff. Ich wusste das auch nicht. Es gab ja eine Zeit, wo die Bands sich gerne so benannt haben, wie Therapy oder so. Und Primal Scream heißt der Urschrei. Ich dachte, das ist nur so was aus dem Punk, wenn jemand ein Urschrei ausstößt oder so. Aber das kommt von der Primärtherapie. Es ist eine amerikanische psychologische Entwicklung, wo man das Schlimme, was man in der Kindheit erlebt hat, wieder hervorholt, indem man dasselbe nochmal später als Erwachsener dann erlebt und damit sozusagen auslöscht. Das ist die Primärtherapie und dabei kann man dann auch so einen erlösenden Schrei ausstoßen oder so. Diese Methode ist aber wissenschaftlich nicht anerkannt. Der einzige Urschrei, den ich so richtig kenne, ist der von Joe Cocker bei With a Little Help from My Friends. Aber heute geht es nicht um Urschreie, es geht um Harmonien und die letzten so Harmonien haben Sie vielleicht erkannt. Das war eigentlich, also man kann nicht sagen, was von was ist, weil es wirklich parallel entstanden sein kann, aber es sind dieselben Harmonien, die auch die Stones bei Sympathy for the Devil verwendet haben. Und dabei ist das Verrückte, dass die Band, die das jetzt gecovert hat, das Lied, exakt diese Griffe nicht erfüllt. Und das finde ich interessant, dass man ein Lied, was durch die Harmonien so bekannt geworden ist, nachspielt und die Harmonien dann verändert. Also man nimmt die Essenz und schmeißt dann das Fleisch weg, sozusagen.

Hier ist Jane's Addiction. Das war ein Jane's Addiction. Ich weiß nicht viel über die Band, außer dass da Navarro Gitarre spielt. Navarro kenne ich von den Rattor Chili Peppers, hat der zwischendurch gespielt, als Fruciante da ausgestiegen ist. Und Navarro hat, ich dachte, nach ihm sind auch diese Nissan Pickups benannt, Nissan Navarro. Es gibt ja auch Opel Adam und Golf, Pink Floyd, überhaupt gar nicht zusammenpasst. Aber der Nissan ist nicht nach dem Gitarristen benannt, sondern nach einem Ort, so Navarro ist ein Ort, den gibt es bestimmt zehnmal auf der Welt, da weiß ich gar nicht, welchen sie damit meinen. Irgendein Ort, an dem wohnt dann Indianerstammen, das sind die Navarro-Indianer und die wohnen in Navarra. Navarro oder Navara ist dann auch real. Navarro steht hier. Und deshalb hieß wahrscheinlich Navarro, auch Navarro, weil der aus der Gegend kommt oder Abstammungen hat oder wie auch immer. Jedenfalls, der spielt bei James Addiction mit. Das heißt ja irgendwie James Sucht. Welche Sucht gemeint ist, weiß ich nicht. Ich finde ja, das Wort Sucht wird inflationär benutzt, wenn man irgendwas nicht im Griff hat. Also wenn man jetzt raucht und hört nicht auf, ja, es ist eine Sucht, ich kann nicht aufhören. Okay, das kann ich noch verstehen, aber es gibt auch welche, die gehen einfach fremd und sagen, ja, du, ich kann ja nichts dafür, ich bin einfach sexsüchtig oder so. Und wenn es eine Sexsucht gibt, was ich jetzt in dem Sinne so erstmal nicht glaube, weil eine Sucht ist ja was, mit was man nicht aufhören kann und ich finde, man kann damit aufhören, aber wenn es eine Sexsucht gibt, bedeutet es nicht, dass irgendwelche alten Männer massenhaft so junge Frauen neben ihrer eigenen brauchen oder so, das ist dann, klingt für mich dann doch nach einer Ausrede, aber darum jetzt gar nicht, es geht um den berühmten harmonischen Wechsel von Sympathy for the Devil, gerade, das wäre jetzt, wenn es auf C-Dur wäre, was es nicht ist, ich glaube das Original ist, ja, weiß ich nicht, wahrscheinlich auf E, weil die Gitarristen spielen gerne auf E, weil da müssen sie am wenigsten Saiten so runterdrücken, ist das einfachste. Klavierspieler spielen am liebsten auf C und irgendwelche Saxophone auf Fiss oder so, oder auf B, jedenfalls, wenn man auf C spielen würde, wollen, dann wäre C der Grundton, dann ist der zweite ein B und der dritte ein F und dann geht's wieder zurück auf C und das ergibt diese schönen Strophen, die die Stones sich bei Sympathy for the Devil ausgedacht haben, da wir die Stones aber nicht gehört haben, bis jetzt, da hören wir sie jetzt auch mit interessanten Wechseln, the last time.

Im nächsten Lied geht Richard Edgecroft im Video zu diesem Lied die Straße entlang und wenn ihm Leute entgegenkommen, schubst ja die so beiseite und so. Und dieses Gefühl hätte man jetzt schon bei diesem Lied haben können. Ein ständiger Strom, der weitergeht, eigentlich nicht zu stoppen ist. Und diese Griffe zu benutzen, man weiß wieder nicht, wie er da drauf gekommen ist und warum. Aber die Stones waren da so kleingeistig, dass sie sich von Richard Eschcroft oder so Worf die Tantiemen für dieses Lied bezahlen lassen haben. Also immer, wenn jetzt dieses nächste Lied kommt, haben die Stones damit Geld verdient, obwohl sie es eigentlich überhaupt nicht gebrauchen konnten mehr. Aber so ist das Leben.

Das Podcast. Jens von Susi and the Banshees. Ich dachte natürlich, die heißt Susi, wie alle so Susi hießen. Was Banshees hieß, ich habe gesagt die Bandscheiben. Aber ich habe es einfach so stehen lassen für sich und nicht drüber nachgedacht. Aber dass die Susi hieß, war für mich völlig klar. Aber ich kannte Susi, ich kannte Gabi, Moni, Nelly, Gitti, Beati. Beati jetzt ja noch nicht, Beate ist ja nicht I. Aber das Lustige ist, in Amerika spricht man das E hinten auch wie ein I aus. Heike heißt Heike und sogar Icke. Nachdem ich den Leuten mühsam erklärt habe, dass ich nicht Flake heiße, weil ich nicht amerikanisch bin, heiße ich jetzt Flakey. Flakey and the Banshees, sage ich immer zu meinem Rückenarzt. Ich weiß, wie ich darauf komme. Ah, ich weiß, wie ich darauf komme. Dieses Lied hat einen interessanten Wechsel, nämlich die Abwärtswechsel. Es gibt gute Gründe, weshalb ich kein Sänger geworden bin. Genau, und diese Wechsel kommen oft in der Rockmusik vor, öfter als man denkt, weil die durch dieses Abwärtsgehen, ist das wie so eine Rutsche. Da rutscht man so runter, unaufhaltsam, das bringt so eine Geschwindigkeit ins Lied. Oder auch so eine Dramatik, es geht immer noch tiefer und immer noch tiefer. Und wer würde sich das wundern, immer noch etwas tiefer. Meistens sind es vier Wechsel oder sogar fünf, wenn man noch einen Halbton mit einbaut. Und hier hören wir die Sache mal ein bisschen punkig und ein bisschen schneller.

Steppingstone, ich wusste erst gar nicht, was das ist. Ich dachte, das ist sonder was geiles, so ein Steppingstone, irgendwie so ein berühmter Springstein, den man für ein Spiel nimmt oder so. Aber das ist nichts. Besonders einfach der Stein im Bach, den sie so reingelegt haben, damit man über den Stein durch den Bach laufen kann oder so. Ihr kennt das aus einem botanischen Garten, da ist so ein Tümpel mit Goldfischen. Und da kann man auf diese Stepping Stones treten und dann überall das Wasser kommen. Also Beklopter wäre höchstens noch Rammstein oder so, um sich zu nennen. Aber die Band heißt ja auch nicht so, sondern das Lied heißt so. Der Sänger war Sid Wischers, als er sich von Sex Bistols getrennt hat oder vielmehr so rausgeschmissen wurde, hat da so eine Art Solo-Programm gemacht mit fünf Titeln oder so. Das ist auch sehr interessant. Und ich habe beim Hören festgestellt, er spielt erst hoch und dann runter. Und durch das nächste Lied, auch aus dem Punk-Bereich, wenn man so sagen kann, geht es eigentlich runter, aber das hört man nur richtig in der zweiten Strophe, dieses dumm, dumm, dumm, dumm, dumm, dumm, dumm. Und die andere Zeit geht es eigentlich auch runter, aber nur im Kopf, da muss man erstmal drauf kommen. Also gedacht ist derselbe Abgang wie bei Hitze Rojack oder Hitze Rojack geht immer runter, aber es ist gedacht und gespielt ist es mit einem abgestoppten Akkord auf einer Totnote sozusagen. Die Totnote ersetzt die gedachten Noten. Hier ist Frusti.

Eigentlich ein schönes Schlusslied, ist aber noch lange nicht Schluss. Wir bleiben sogar bei denselben Griffen, diesem Abwärtsspiel bei Suicide. Das ist eine Band aus Amerika. Da gibt es ein schönes Zitat. Ellen Weger hat mal gesagt, die anderen, die im CBGBs spielten, sagten den Leuten, da draußen auf den Straßen von New York ist die Hölle. Aber wir wollten ihnen sagen, das da draußen ist eigentlich harmlos, verglichen mit dem, was wir hier treiben. Hier ist die Hölle. Ich denke, jetzt haben wir das mit den vier Tönen, die Abwärts spielen, auch verstanden und versuchen uns mal ganz kurz wieder ein bisschen aufzufrischen. So sehr nach Hölle klang es doch gar nicht. Das war das letzte Lied auf der Platte. Mache ich auch mal eine Sendung drüber. Letzte Lieder auf der Platte, weil die haben alle was Besonderes, aber nicht heute. Heute geht es um Wechsel und ich habe noch eine Band mit ganz vielen Wechseln. Hier sind die Beatsticks. Beatsticks, Jane became insane. Das ist eine feine Sache, dass sich der Titel mal reimt. Dadurch, da merkt sich der Dude und springt sich gut. Das ist wie, also hier Fehlfarben, Paul ist faul. Das ist eigentlich so, Paul ist tot, aber Paul ist faul, würde man sich besser merken. Da gibt es doch diese bekloppte Witze, wo sie sagen, alle sind im brennenden Haus, außer Finn, der sitzt drin. Oder irgendwie so, außer Hagen, der wird getragen auf dem Friedhof, außer Brigitte, die sitzt, also da machen wir morgen weiter. Denn jetzt ist schon wieder mal Schluss. Und ich hoffe, hat Ihnen ein bisschen gefallen. Ich fand es sehr lustig. Aber ich bin auch einer, der sehr dankbar seine eigenen Gags gut findet. Weil wenn ich es nicht mache, wer soll es denn dann sonst machen? Sehen wir mal so. Ich habe noch eins, aber mit schön wechseln. Ich versuche ja mal krampfhaft beim Thema zu bleiben. Das Schlaflied von den Enchte Backen de Bills hat auch Wechsel, harmonische Wechsel, die ganz besonders sind. Und auch viel benutzt werden, auch von uns gerne. Also bei so Sachen gibt es im Kind Klauen oder meins und deins und so. Ich sage mal, Töne sind für uns alle da. Und das betrifft auch die Musik, ist auch für uns alle da. Das ist das Schöne, gibt es keine Grenzen, keine Mauern. Töne sind einfach so in der Luft. Wenn das kein Jute zum Schlusswort war, tschüss.

Song list

{{Wikitable|class="wikitable" |- |Artist |Song |- |Trötsch |... |- |Spliff |Notausgang |- |Ichtfuntkion |Europa |- |Radiohead |Creep |- |The Shadow |The Air That I Breathe |- |Leonard Cohen |Why Dont You Try |- |Muse |Plug In Baby |- |Solomon Burke |Everybody Needs Somebody To Love |- |Freygang |Schwätzer |- |Tears For Fears |Shout |- |Magdalene Keibel Combo |Der blonde Hans |- |Primal Scream |Loaded |- |Jane's Addiction |Sympathy For The Devil |- |The Rolling Stones |The Last Time |- |The Verve |Bitter Sweet Sypmhony |- |Siouxsie And The Banshees |Dear Prudence |- |Sid Vicious |Stepping Stone |- |Feeling B |Frusti, mach´s gut |- |Suicide |Che |- |BEATSTEAKS |Jane Became Insane |- |The Inchtabokatables |Schlaflied |-