II. Finale (song)

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II. Finale
Song by Feeling B from the album Wir kriegen euch alle
Released: 1991
Length: 01:59
Wir kriegen euch alle tracklist
  1. Ich such die DDR
  2. Every Night
  3. Dumdum Geschoß
  4. You Can't Beat The Feeling B
  5. Slamersong
  6. Izrael
  7. Schlendrian
  8. Soviel was ich sah
  9. Hopla He
  10. Schampuuu-Schaum
  11. II. Finale
  12. Unter dem Pflaster
  13. Du findest keine Ruh
  14. Revolution 89

II. Finale is the eleventh song on the album Wir kriegen euch alle by Feeling B.

Information

Release

Studio

Title Length Description Release
II. Finale 01:59 Album version Wir kriegen euch alle

Trivia

  • In the tracklist for the tape Live in der Seelenbinder-Halle the song is called "Denn wovon lebt der Mensch?".
  • The song is a cover of "II. Dreigroschenfinale" from Bertold Brecht's Threepenny Opera.

Lyrics

Album version

Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben
Und Sünd' und Missetat vermeiden kann
Zuerst müsst ihr uns was zu fressen geben
Dann könnt ihr reden, damit fängt es an

Ihr, die ihr euren Wanst und unsre Bravheit liebt
Das eine wisset ein für alle Mal
Wie ihr es immer dreht und wie ihr's immer schiebt
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral

Es muss doch möglich sein in diesen Zeiten
Vom großen Brotlaib sich ein Teil zu schneiden

Denn wovon lebt der Mensch?
Indem er stündlich
Den Anderen anfällt, abwirft, peinigt, abwürgt und frisst
Ja, davon lebt der Mensch
Dass er so gründlich
Vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist

Ihr Herren, bildet euch doch bloß nichts ein
Der Mensch lebt nur von Missetat allein

Denn wovon lebt der Mensch?

Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben
Und Sünd' und Missetat vermeiden kann
Zuerst müsst ihr uns unsere Freiheit geben
Dann könnt ihr reden, damit fängt es an

Ihr, die ihr euren Wanst und unsre Bravheit liebt
Das eine wisset ein für alle Mal
Wie ihr es immer dreht und wie ihr's immer schiebt
Erst kommt die Freiheit und dann kommt die Moral

Es muss doch möglich sein in diesen Zeiten
Diese Scheiße auszuhalten

Denn wovon lebt der Mensch?
Denn wovon lebt der Mensch?
Indem er stündlich
Den Anderen anfällt, abwirft, peinigt, abwürgt und frisst
Ja, davon lebt der Mensch
Dass er so gründlich
Vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist

Ihr Herren, bildet euch doch bloß nichts ein
Der Mensch lebt nur von Missetat allein

Sources